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Wedding kurz & knapp

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Die Som­mer­fe­ri­en sind da. Der Wed­ding wird dann gewöhn­lich etwas ruhi­ger, weil vie­le ver­rei­sen. Für daheim­ge­blie­be­ne Feri­en­kin­der und Fami­li­en fin­den sich im Stadt­teil aber durch­aus eine gan­ze Rei­he von Ange­bo­ten. Mehr dazu wei­ter unten. Bevor die Sonn­tags­news sich auch eine mini­klei­ne Som­mer­pau­se geneh­mi­gen, gibt es hier noch Mal den Nach­rich­ten­über­blick für den Wed­ding. Bleibt infor­miert und genießt den Sommer!

Wedding kurz & knapp
Foto Spa­ten­stich: Hen­sel, Gra­fik Hai: Bezirks­amt Mitte

7 Tage, 7 Schlagzeilen

  1. Neue Stra­te­gie gegen Wild­ba­den am Plötzensee
  2. Zwei Fair­tei­ler für den Wedding
  3. MiK schreibt Jugend­kunst­preis aus
  4. Initia­ti­ve Park­ca­fé Reh­ber­ge ist jetzt ein Verein
  5. Som­mer­fe­ri­en: Fuß­ball, schwim­men, Kindermuseum
  6. Grund­stein­le­gung: Mehr Bet­ten für Jüdi­sches Krankenhaus
  7. Safe Hub Ber­lin: Bau des Sport­plat­zes beginnt

Wedding kurz & knapp

Neue Stra­te­gie gegen Wild­ba­den am Plöt­zen­see
Das Bezirks­amt will mit einer neu­en Stra­te­gie gegen das Wild­ba­den am Plöt­zen­see vor­ge­hen. Kürz­lich wur­de die Pla­kat­kam­pa­gne „Hai-Alarm am Plöt­zen­see“ gestar­tet. Auch ers­te Kon­trol­len des Ord­nungs­am­tes am See­ufer hat es gege­ben, wei­te­re sol­len fol­gen. Drit­te Säu­le des Kon­zepts ist die Schaf­fung von Alter­na­ti­ven zum Baden. Hier­für wur­de wur­de in Zusam­men­ar­beit mit dem Strand­bad eine güns­ti­ges Kurz­zeit­ti­cket gestar­tet. Die neue Stra­te­gie des Bezirks gefällt offen­bar nicht jedem. Die Pla­ka­te mit dem Hai-Motiv sind kurz nach dem Anbrin­gen her­un­ter­ge­ris­sen wor­den. Laut Bezirks­amt sol­len neue auf­ge­hängt wer­den. Mehr dazu steht im Bei­trag Hai-Alarm am Plöt­zen­see.

Zwei Fair­tei­ler für den Wed­ding
Lebens­mit­tel­ret­tung, auch Food­s­haring genannt, ist im Wed­ding bereits eta­bliert. Nun haben zwei stu­den­ti­sche Initia­ti­ven soge­nann­te Fair­tei­ler im Wed­ding initi­iert. Das sind Kühl­schrän­ke an öffent­li­chen Orten, über die die Nach­bar­schaft Lebens­mit­tel tau­schen oder ein­fach mit­neh­men kann. Vor allem geret­te­te Lebens­mit­tel aus Super­märk­ten, Bäcke­rei­en und aus dem Groß­han­del kom­men in den Fair­tei­ler. Die bei­den Fair­tei­ler im Wed­ding befin­den sich in der Ber­li­ner Hoch­schu­le für Tech­nik (BHT) auf dem Cam­pus Luxem­bur­ger Stra­ße und im Olof-Pal­me-Zen­trum (OPZ) in der Dem­mi­ner Stra­ße 28. Bei der BHT hat der Rat für zukunfts­wei­sen­de Ent­wick­lung das Pro­jekt gestar­tet, im OPZ Stu­den­tin­nen der Katho­li­schen Hoch­schu­le für Sozi­al­we­sen. Dem­nächst wird es auf dem Wed­ding­wei­ser einen aus­führ­li­chen Bei­trag zu Fair­tei­lern im Wed­ding geben.

→ Kennt ihr wei­te­re Fair­tei­ler im Wedding/Gesundbrunnen? Bit­te kom­men­tiert die­se Sonn­tags­news oder schickt eine E‑Mail an unser News­re­dak­teu­rin Domi­ni­que Hen­sel: [email protected].

MiK schreibt Jugend­kunst­preis aus
Die MiK Jugend­kunst­schu­le Mit­te sucht wie­der Bei­trä­ge für den Jugend­kunst­preis. Jugend­li­che im Alter zwi­schen 14 und 19 Jah­ren, die in Ber­lin Mit­te leben oder hier zur Schu­le gehen, kön­nen bis zum 26. August Arbei­ten aus den künst­le­ri­schen Berei­chen Male­rei, Zeich­nung, Gra­fik, Plas­tik, Comic und Foto­gra­fie ein­rei­chen. Zu gewin­nen gibt es Sach­prei­se und Geld­prei­se im Wert von 100, 150 und 200 Euro. Die bes­ten Arbei­ten wer­den zudem vom 10. Sep­tem­ber bis 6. Novem­ber in einer Aus­stel­lung in der Klax Kin­der­kunst­ga­le­rie in der Schön­hau­ser Allee 58A gezeigt. Die Preis­trä­ger wer­den von einer Jury aus­ge­wählt. Bei­trä­ge kön­nen wochen­tags von 10 bis 12 und von 16 bis 18 Uhr in der MiK Jugend­kunst­schu­le Ber­lin Mit­te in der Schön­wal­der Stra­ße 19 abge­ge­ben wer­den. Auf der Rück­sei­te der Arbei­ten soll­ten leser­lich fol­gen­de Daten ver­merkt wer­den: Name, Titel, Tech­nik, E‑Mail-Adres­se, Tele­fon­num­mer und Schu­le. Details gibt es online bei der Jugend­kunst­schu­le.

Initia­ti­ve Park­ca­fé Reh­ber­ge ist jetzt ein Ver­ein
Die Initia­ti­ve Park­ca­fé Reh­ber­ge möch­te das lan­ge geschlos­se­ne Park­ca­fé im Volks­park wie­der­eröff­nen (Der Plan fürs neue Park­ca­fé Reh­ber­ge). Das Bewer­bungs­ver­fah­ren beim Bezirks­amt läuft noch, die Initia­ti­ve ist aber der ein­zi­ge ver­blie­be­ne Bewer­be­rin. Noch bis zum 31. Dezem­ber haben die Akti­ven Zeit, eine Finan­zie­rung für ihre Plä­ne zu fin­den. Unter­des­sen hat die Initia­ti­ve einen Ver­ein gegrün­det, um ihre Zie­le bes­ser errei­chen zu kön­nen. Für den Som­mer ist bereits ein Ver­an­stal­tungs­pro­gramm vor dem Café geplant. Ein Crowd­fun­ding soll dem­nächst starten.

Som­mer­fe­ri­en: Fuß­ball, schwim­men, Kin­der­mu­se­um
Am Don­ners­tag (7.7.) haben die Som­mer­fe­ri­en begon­nen. Für Feri­en­kin­der gibt es auch im Wed­ding ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, die freie Zeit zu ver­brin­gen. Das Som­mer­bad im Hum­boldt­hain und das Kom­bi­bad See­stra­ße kön­nen mit dem Super­Fe­ri­en­Pass kos­ten­frei besucht wer­den. Die Fami­li­en­zen­tren am Naue­ner Platz, in der Watt­stra­ße und in der Fabrik Oslo­er Stra­ße haben eige­ne kos­ten­freie Som­mer­fe­ri­en­an­ge­bo­te, das Zukunfts­haus Wed­ding ist dage­gen in den Feri­en geschlos­sen. Im August gibt es ein Bolz­platz-Som­mer­camp auf dem Zep­pe­lin­platz; ein Fahr­rad­trai­ning in der Gott­sched­stra­ße und ein Kin­der­fest auf dem Net­tel­beck­platz ste­hen auch auf dem Feri­en­pro­gramm im Wed­ding (QM Pankstra­ße: Schö­ne Som­mer­fe­ri­en im Quar­tier!). Emp­feh­lens­wert ist auch das Pro­gramm des Laby­rinth Kin­der­mu­se­ums in der Oslo­er Stra­ße (Bei­trag Som­mer­fe­ri­en im Wed­din­ger Laby­rinth). Der Wed­ding­wei­ser wünscht schö­ne Ferien!

Grund­stein­le­gung: Mehr Bet­ten für Jüdi­sches Kran­ken­haus
Das Jüdi­sche Kran­ken­haus in der Heinz-Galin­ski-Stra­ße 1 erwei­tert sei­ne Kapa­zi­tä­ten. Am 27. Juni ist der Grund­stein für ein neu­es, drei­ge­schos­si­ges Bet­ten­haus gelegt wor­den. Ins­ge­samt sol­len hier bis auf einer Brut­to­ge­schoss­flä­che von 11.400 Qua­drat­me­tern ins­ge­samt 121 moder­ne Patient:innenzimmer ent­ste­hen. Das neue Bet­ten­haus soll über­wie­gend Sta­tio­nen der Inne­ren Medi­zin, der Neu­ro­lo­gie sowie den Bereich der Neu­ro­lo­gi­schen Früh-Reha­bi­li­ta­ti­on beher­ber­gen. Die Fer­tig­stel­lung ist für Ende 2024 geplant. Der Neu­bau kos­tet 50 Mil­lio­nen Euro; er wird mit Hil­fe eines Dar­le­hens vom Jüdi­schen Kran­ken­haus Ber­lin selbst finan­ziert. Das Jüdi­sche Kran­ken­haus Ber­lin ist die ältes­te Ein­rich­tung, die von Men­schen jüdi­schen Glau­bens in Ber­lin geschaf­fen wur­de und die immer noch mit glei­cher Funk­ti­on besteht.

Safe Hub Ber­lin: Bau des Sport­plat­zes beginnt
Am 28. Juni hat das Safe Hub Ber­lin an der Ecke Ruhe­platz­stra­ße und Schul­stra­ße Medienvertreter:innen und Projektpartner:innen zum sym­bo­li­schen ers­te Spa­ten­stich ein­ge­la­den. Zuerst wird hier ein Sport­platz her­ge­rich­tet, auf dem schon im Herbst die Mäd­chen und Jun­gen aus der Nach­bar­schaft Fuß­ball spie­len kön­nen. Zur Eröff­nung ist ein gro­ßer Kiez-Cup geplant. In einem Jahr will die Aman­dla gGmbH mit dem Bau des geplan­ten Gebäu­des zu begin­nen. Dar­in soll es wei­te­re Sport­räu­me, Büros und eine Kita geben. Das ers­te Safe Hub in Euro­pa soll Anfang 2025 fer­tig sein. Bis­her betreibt die Aman­dla gGmbH ein sol­ches Sport-Bil­dungs­zen­trum in Südafrika.

Die Sonn­tags­news machen jetzt drei Wochen Som­mer­pau­se. Die nächs­ten „Wed­ding kurz & knapp“-Nachrichten erschei­nen am Sonn­tag, den 31. Juli.

Dominique Hensel

Dominique Hensel lebt und schreibt im Wedding. Jeden zweiten Sonntag gibt sie hier den Newsüberblick für den Stadtteil. Die gelernte Journalistin schreibt für den Blog gern aktuelle Texte - am liebsten zu den Themen Stadtgärten, Kultur, Nachbarschaft und Soziales. Hyperlokal hat Dominique es auf jeden Fall am liebsten und beim Weddingweiser ist sie fast schon immer.

4 Comments

  1. Zum 2.ten Abschnitt…. Hur­ra da habe ich wie­der was gelernt und das am sonn­tag von einer ge…… nein jetzt ist der Spaß vorbei :))))

    Na dann wer­te Kol­le­gin bis zum nächs­ten Kommentar

  2. Schö­nen guten Morgen

    klei­ne Anek­do­te zum Spatenstich.…unsere gelern­te 🙂 Jour­na­lis­tin Frau Hen­sel hat­te in einem ande­ren Bericht auf die­sen Safe­HubS­pa­ten­stich hin­ge­wie­sen das der am 28. statt fand, also woll­te ich mir mal das Gan­ze anschau­en … kur­zen elek­tro­ni­schen Brief an Aman­dla gGmbH gesen­det… Ant­wort: Dan­ke für ihr Inter­es­se an Spa­testich und dem Pro­jekt und ob ich von der Pres­se wäre, dann wür­de ich die Uhr­zeit erfahren…

    Lei­der bin ich nicht von der Pres­se und mit nur mal zuschau­en iss dann nix :((((

    schö­nen Sonn­tag auch wenn es wol­kig ist

    • Hal­lo Rein­hard, ja, das war wirk­lich ein rei­ner Pres­se­ter­min, sogar nur mit aus­ge­wähl­ten Jour­na­lis­ten. Ins­ge­samt waren nur zwei Medi­en ein­ge­la­den, ich füh­le mich jetzt rich­tig geschmei­chelt, dass ich auf der Lis­te stand. Ich war dann sozu­sa­gen stell­ver­tre­tend für Dich und die ande­ren Lese­rin­nen und Leser da. 

      Die Bemer­kung mit der gelern­ten Jour­na­lis­tin scheint Dich ja nicht mehr los­zu­las­sen. Ich habe das des­halb geschrie­ben, weil –> Jour­na­list – kei­ne geschütz­te Berufs­be­zeich­nung ist. Jeder, der mal etwas ver­öf­fent­licht hat, darf sich Jour­na­list nen­nen. Das ist eine Neben­wir­kung des Grund­ge­setz-Sat­zes: Die Pres­se ist frei. Das gilt auch für Kom­men­tar­schrei­ber. Wir sind also qua­si Kol­le­gen. Ich bin streng­ge­nom­men Redak­teu­rin, was eine geschütz­te Berufs­be­zeich­nung ist. Ich fin­de, das klingt aber so über den Din­gen schwe­bend, wes­halb ich es nicht mag. Mein Mann (auch Jour­na­list, nicht Redak­teur) sagt manch­mal: Ich schrei­be Din­ge ins Inter­net und ich schrei­be Din­ge in die Zei­tung. Das klingt auch selt­sam, stimmt aber. Schö­nen Sonntag! 

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