Straße der Nachbarschaft

Tag des guten Lebens
Diese Anwohner wollen den Tag des guten Lebens. Foto:TdgL

Dem Straßenraum einen neuen Sinn geben, das wollen Anwohner im Brüsseler Kiez. Am 25. September und am 2. Oktober jeweils von 14 bis 18 Uhr wollen sie die Antwerpener Straße auf dem Abschnitt zwischen Brüsseler Straße und Seestraße in eine Straße der Nachbarschaft umwandeln. Tag des guten Lebens heißt die Aktion und die Gruppe der Organisatoren. Wer bei Vorbereitung mithelfen oder an den Tagen etwas vorzeigen möchte, ist herzlich willkommen.

Lesermeinung: Zu weite Wege für Senioren?

Unsere Leserin lebt seit Sommer 2017 im Brüsseler Kiez. Als noch berufstätige Seniorin fiel ihr auf, dass es mitten im Viertel für die älteren Kiezbewohner keinen geeigneten Ort gibt, an dem man sich treffen und austauschen könnte. Die nächsten Seniorentreffs sind alle zu weit, um sie bequem zu Fuß zu erreichen. Gibt es überall im Wedding genügend Treffpunkte für Senioren?

KeKu: Kerzen-Kunst aus der Brüsseler Straße

Auf der Suche nach einer Taufkerze habe ich den kleinen Laden im Brüsseler Kiez entdeckt. Wer – wie ich – den Laden zum ersten Mal betritt, bemerkt auf Anhieb den Unterschied zu konventionellen Kerzen aus dem Drogeriemarkt. In allen Farben, oft wie ein Regenbogen, sind die Kerzen gestaltet. Die Kerzen werden in einer eigenen Werkstatt hergestellt – in ganz besonderen Techniken. Diese hat Rainer Schweizer in vielen Jahren beim Kerzenmachen gelernt, weiterentwickelt und perfektioniert.

Wie gefährlich ist der neue Zeppi?

Kinderspielplatz Zeppelinplatz mit Liegewiese
Kinderspielplatz Zeppelinplatz mit Liegewiese
Sind Hunde wirklich ein Problem auf dem neuen Zeppelinplatz? Folgt man Leserbriefschreiber Stephan Colin, dann ja. Doch ist das tatsächlich so? »Wir hatten bisher noch überhaupt keine Schwierigkeiten mit Hunden«, stellt eine Erzieherin einer Kita aus der Antwerpener Straße fest, die wir auf dem Spielplatz ansprachen. Sie ist mit den Kitakindern häufig vormittags oder am frühen Nachmittag vor Ort, kann also nicht sagen, ob sich am späteren Nachmittag Hundehalter vielleicht über die neuen Regeln hinwegsetzen. Allerdings hört man aus der Stadtteilvertretung mensch.müller, dass dem nicht so sei – zur Überraschung der meisten, die im Wedding nicht damit gerechnet hatten, dass verordnete Regeln so umgehend befolgt werden würden.

Einbruchserie im Wedding?

Seestraße, Tür offen
Symbolbild: Seestraße, Tür offen

„Wer klaut denn bitteschön vonde Kinder?“ höre ich meine Nachbarin aus dem Seitenflügel fragen. Jeden Tag führt sie ihren etwas aus dem Leim geratenen Mischlingshund über den Grünstreifen auf der Togostraße. Sie bekommt vieles von dem mit, was in der Nachbarschaft passiert. Eine wahre Einbruchsserie suche die Nachbarschaft rund um die Togostraße heim, sagt sie. Erst ein Kinderladen, dann ein Restaurant und nun haben sie sogar versucht, eine Etage unter ihr einzubrechen. Auch aus dem benachbarten Brüsseler Kiez höre man ebenso vermehrt von Einbrüche in Wohnungen und Ladengeschäfte. Doch stimmt das denn? Wird der Wedding derzeit wirklich von einer Einbruchserie heimgesucht? Besonders Ladengeschäfte und Wohnungen im Erdgeschoss scheinen gefährdet. Wir haben beim Polizeiabschnitt 35 nachgefragt.

Familienfreundlicher Wedding? Drei Cafés zeigen wie es geht

IMG_6759Früher war es mir egal, ob ein Café eine Wickelmöglichkeit hat, barrierefrei ist oder Spielzeug für Kinder bietet. Seit einigen Monaten ist das anders. Unser Sohn ist jetzt fünf Monate alt und zu Hause werden die Tage da wirklich lang zu zweit. Deshalb gehen wir gerne mindestens einmal am Tag raus und treffen uns mit anderen Mamis und Babys zum Quatschen und Spielen. Im Sommer waren die Rehberge da eine super Anlaufstelle. Wir konnten stundenlang gemeinsam spazieren gehen und zwischendurch Pausen zum Wickeln und Stillen auf Parkbänken einlegen. Mit Beginn der kalten Jahreszeit wurde das schwieriger und wir mussten auf drinnen ausweichen – das bedeutet, entweder zu Hause oder in einem Café bzw. Restaurant.

Etwas A bis Z mit unserem Fan Sebastian

Sebastian, Brause und Bier
Sebastian, Brause und Bier

Sebastian lebt schon lange im Wedding, seit 29 Jahren. Er hat vieles kommen und gehen sehen: alte Alhambras, vom Feuer verzehrte Imbisse, die Metamorphose vom Schupke zum Tipperary, den geschäftigen Wandel auf der Müllerstraße. Im Brüsseler Kiez lebt der 29-jährige Industriekaufmann derzeit in einer WG, ebendort, wo er auch aufwuchs.

Seit knapp drei Wochen gehört Sebastian nun dem Kreis der lieben Leser des Weddingweiser an. „Erstmal, ohne den Blog zu lesen, ich hab über Freunde die Facebookseite gefunden. Ist doch schön, so weiß ich jeden Tag eine Kleinigkeit mehr!“