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Wedding kurz & knapp

Ver­kehr, Infra­struk­tur, Sozi­al­un­ter­neh­mer­tum, Kul­tur, Ener­gie, Fami­lie und Som­mer­fe­ri­en – das sind ganz grob die The­men die­ser Aus­ga­be von „Wed­ding kurz & knapp“. Und ein wenig aktu­el­le Auf­re­gung rund um den Bezirks­bür­ger­meis­ter gibt es auch noch – von wegen Som­mer­loch! Wir wün­schen einen infor­mier­ten Sonntag.

Wedding kurz & knapp
Foto links: Domi­ni­que Hen­sel, Foto rechts: Joa­chim Faust

7 Tage, 7+1 Schlagzeilen

  1. Stel­len­be­set­zung: Wei­te­re Kri­tik am Bezirksbürgermeister
  2. Drei öffent­li­che WCs im Wed­ding kostenfrei
  3. Park­zo­nen im Bel­ler­mann­kiez und im Brüs­se­ler Kiez
  4. Kin­der­thea­ter und Trö­del wie­der da
  5. Eco­sia für neu­en Wirt­schafts­preis nominiert
  6. Spiel­mo­bil zu Gast im Sol­di­ner Kiez
  7. Ener­gie­be­ra­tung im Rat­haus Mitte
  8. Neu­start im Salon L’e­cri­toire nach der Sommerpause

Wedding kurz & knapp

Stel­len­be­set­zung: Wei­te­re Kri­tik am Bezirks­bür­ger­meis­ter
Gegen Bezirks­bür­ger­meis­ter Ste­phan von Das­sel (Grü­ne) wer­den neue Vor­wür­fe im Zusam­men­hang mit der Beset­zung einer Stel­le im Bezirks­amt Mit­te erho­ben. Der Bezirks­bür­ger­meis­ter steht schon län­ger in der Kri­tik, bei der Beset­zung der Lei­tung­po­si­ti­on im Steue­rungs­dienst eine ihm eng ver­trau­te Per­son aus sei­nem Wahl­kampf­team plat­ziert haben zu wol­len. Wie der Tages­spie­gel am Frei­tag (12.8.) berich­te­te, soll Von Das­sel einem kon­kur­rie­ren­den, unter­le­ge­nen Bewer­ber in dem umstrit­te­nen Beset­zungs­ver­fah­ren 18.700 Euro ange­bo­ten haben, damit er eine Kla­ge gegen den Bezirk zurück­zieht. Es es sei aber kein Geld geflos­sen, der Bezirk hat das Beset­zungs­ver­fah­ren neu gestar­tet. Ste­phan von Das­sel wider­sprach ges­tern die­ser Dar­stel­lung auf Twit­ter. Die Geld­for­de­rung sei von dem unter­le­ge­nen Bewer­ber erho­ben wor­den, er habe kein Geld angeboten.

Drei öffent­li­che WCs im Wed­ding kos­ten­frei
Der Ber­li­ner Senat erprobt seit 15. August ein neu­es Kon­zept für öffent­li­che Toi­let­ten. Stadt­weit sind 50 der 280 City-Toi­let­ten nun kos­ten­frei nutz­bar. Das teil­te die Senats­um­welt­ver­wal­tung mit. Im Wed­ding betrifft das die öffent­li­chen WCs in der Stral­sun­der Stra­ße 61, im Hum­boldt­hain (Ecke Brun­nen­stra­ße/­Gus­tav-Mey­er-Allee) und in der Sol­di­ner Stra­ße 77 (gegen­über Stock­hol­mer Stra­ße). Für alle ande­ren Toi­let­ten wird auf Kar­ten­zah­lung umge­stellt, eine Bezah­lung mit Mün­zen ist nicht mehr mög­lich. Auf der kos­ten­frei­en App „Ber­li­ner Toi­let­te“ sol­len nach den Umrüs­tungs­ar­bei­ten alle Stand­or­te der WCs ver­zeich­net sein. Die App steht für iOS im App Store und für Android bei Goog­le Play zum Down­load bereit. Die Erpro­bungs­pha­se dau­ert ein hal­bes Jahr. 2023 soll dann über das künf­ti­ge Zugangs­kon­zept ent­schie­den werden.

Park­zo­nen im Bel­ler­mann­kiez und im Brüs­se­ler Kiez
Die nächs­ten Park­zo­nen im Wed­ding kom­men. Ab dem 1. Okto­ber soll das Par­ken im Bel­ler­mann­kiez kos­ten­pflich­tig wer­den. Das teilt Bezirks­stadt­rä­tin Dr. Almut Neu­mann mit. Der Bezirk rich­tet rund um die Bel­ler­mann­stra­ße die Park­zo­ne 82 ein. Mit der Park­raum­be­wirt­schaf­tung soll sich laut Dr. Neu­mann die Park­si­tua­ti­on für Anwoh­nen­de und orts­an­säs­si­ge Gewer­be­trei­ben­de ver­bes­sern. Die Anwoh­nen­den wer­den per Fly­er infor­miert. Zusätz­lich bie­tet der Bezirk am 30. August um 18 Uhr einen Video-Infor­ma­ti­ons­abend an (Teil­nah­me-Link: https://meet.goto.com/224678597). Bereits am Mon­tag (15.8.) geht die neue Park­zo­ne 77 in Betrieb. Sie befin­det sich im Brüs­se­ler Kiez. Hier soll erst­mals auch eine Bezah­lung der Park­ge­bühr mit der BVG-Gut­ha­ben­kar­te mög­lich sein, sie auch Pres­se­mit­tei­lung Start der Park­zo­ne 77 in Zusam­men­ar­beit mit der BVG.

Kin­der­thea­ter und Trö­del wie­der da
Die Fabrik Oslo­er Stra­ße lädt ab Sep­tem­ber wie­der zum Kin­der­thea­ter ein. Nach der Coro­na­pau­se sind die ers­ten bei­den Vor­stel­lun­gen für Fami­li­en am 4. Sep­tem­ber und am 9. Okto­ber in der Oslo­er Stra­ße 12. Par­al­lel zum Kin­der­thea­ter fin­det auf dem Hof der Baby- und Kin­der­trö­del statt. Die Thea­ter­vor­stel­lun­gen begin­nen jeweils um 15 Uhr, sind für Kin­der ab drei Jah­re geeig­net und kost­ne 1 Euro pro Per­son. Für Kita­grup­pen sind sepa­ra­te Vor­stel­lun­gen geplant, für die anders als bei den Fami­li­en­vor­stel­lun­gen eine Reser­vie­rung unter (030) 4 93 90 42 erfor­der­lich ist. Der Baby- und Kin­der­trö­del fin­det jeweils von 13 bis 16 Uhr im Hof der Oslo­er Stra­ße 12 statt. Mehr steht auf der Sei­te des Fami­li­en­zen­trums Fabrik Oslo­er Stra­ße.

Eco­sia für neu­en Wirt­schafts­preis nomi­niert
Die Such­ma­schi­ne Eco­sia hat es unter die bes­ten drei Unter­neh­men eines neu­en Wirt­schafts­prei­ses geschafft. Der Preis „Ber­lins sozia­le Unter­neh­men“ wird von der Senats­wirt­schafts­ver­wal­tung zusam­men mit dem Impact Hub Ber­lin erst­mals ver­ge­ben. Das Unter­neh­men mit Sitz in der Gericht­stra­ße gehört zu den Fina­lis­ten und hat damit Aus­sich­ten beim Preis in der Kate­go­rie Pla­net zu gewin­nen. Der Sie­ger erhält 10.000 Euro, der Zweit­plat­zier­te 3.000 Euro. Der Preis wird am 21. Sep­tem­ber ver­lie­hen. „Das Tech-Unter­neh­men wid­met 100 Pro­zent sei­nes Gewinns dem Kli­ma­schutz und hat in Zusam­men­ar­beit mit loka­len Com­mu­nities in über 35 Län­dern mehr als 150 Mil­lio­nen Bäu­me gepflanzt‟, begrün­det die Jury die Nomi­nie­rung. Eco­sia sei die größ­te gemein­wohl­ori­en­tier­te Such­ma­schi­ne der Welt. Mehr zum Unter­neh­men steht im Wed­ding­wei­ser-Bei­trag: Neu­er Nach­bar Eco­sia.

Spiel­mo­bil zu Gast im Sol­di­ner Kiez
Das Spiel­mo­bil des AWO-Lan­des­ju­gend­werks ist in den Som­mer­fe­ri­en noch zwei Mal im Sol­di­ner Kiez zu Gast. Im Juli hat es bereits an vier Ter­mi­nen zum Spie­len ein­ge­la­den. Das Spiel­mo­bil ist am 16. und 23. August jeweils von 16 bis 19 Uhr auf der Grün­flä­che in der Wollank­stra­ße 53/54 zu fin­den und es hat ver­schie­de­ne Spiel­mög­lich­kei­ten dabei. Ein­fach hin­ge­hen und mitmachen!

Ener­gie­be­ra­tung im Rat­haus Mit­te
Die Ver­brau­cher­zen­tra­le Ber­lin bie­tet monat­lich eine kos­ten­freie Ener­gie­be­ra­tung an. Dar­über infor­miert der Umwelt­la­den des Bezirks Mit­te. Bei der Bera­tung geht es vor allem ums Strom­spa­ren, Wär­me­däm­mung, Hei­zungs­um­stel­lung, Prü­fung der Heiz­kos­ten und Ver­mei­dung von Schim­mel­pilz. Die halb­stün­di­ge Bera­tung fin­det im Rat­haus Mit­te, Karl-Marx-Allee 31 (Raum 238) statt. Der Ener­gie­be­ra­ter ist jeweils von 12 bis 15 Uhr vor Ort. Die nächs­ten Ter­mi­ne sind am 29. August und 26. Sep­tem­ber. Inter­es­sen­ten müs­sen vor­ab per Tele­fon unter (030) 9 01 82 20 81 einen Ter­min vereinen. 

Neu­start im Salon L’e­cri­toire nach der Som­mer­pau­se
Der Salon l’e­cri­toire in der Schön­wal­der Stra­ße 20 star­tet nach der Som­mer­pau­se mit noch mehr Kon­zer­ten. Durch eine För­de­rung aus dem Pro­gramm „Neu­start Kul­tur“ ste­hen 25 Kon­zer­te mit Jazz, Kam­mer­mu­sik, Neu­er und zeit­ge­nös­si­scher Musik auf dem Pro­gramm. Das ers­te Kon­zert fin­det am 27. August ab 19 Uhr statt, es ist ein Jazz­kon­zert. Zu Gast ist das ukrai­ni­sche Vita­lii Kyianyt­sia Trio. Wie im Salon l’e­cri­toire üblich, kochen und backen die Gast­ge­ber dazu Spe­zia­li­tä­ten aus Frank­reich. Der Salon hat nur weni­ge Plät­ze, eine Reser­vie­rung ist nötig. Kar­ten gibt es online unter www.lecritoire.de. Mehr über den Salon ist im Bei­trag Ein Salon für viel Kul­tur: L’écritoire zu lesen. 

Die nächs­ten „Wed­ding kurz & knapp“-Nachrichten erschei­nen am Sonn­tag, den 28. August.

Dominique Hensel

Dominique Hensel lebt und schreibt im Wedding. Jeden zweiten Sonntag gibt sie hier den Newsüberblick für den Stadtteil. Die gelernte Journalistin schreibt für den Blog gern aktuelle Texte - am liebsten zu den Themen Stadtgärten, Kultur, Nachbarschaft und Soziales. Hyperlokal hat Dominique es auf jeden Fall am liebsten und beim Weddingweiser ist sie fast schon immer.

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