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Zehn Jahre Weddingweiser:
Im Wedding wohnte “man” nicht

Seit 2011 sind einige Texte entstanden, die zeigen, wie sich das Verhältnis der Weddinger zu ihrem Wohnbezirk verändert hat

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Vor zehn Jah­ren hat “man” nicht ein­fach so im Wed­ding gewohnt. Ber­lin teil­te sich in (sehr vie­le) Men­schen, die nicht im Wed­ding woh­nen woll­ten und (eher weni­ge) über­zeug­te Wed­din­ger, die sich nicht vor­stel­len konn­ten, woan­ders zu leben. Um zu ver­ste­hen, wie das kam, müs­sen wir wei­ter in die Ver­gan­gen­heit zurückgehen. 

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Schon seit zehn Jah­ren beglei­tet der Wed­ding­wei­ser das Gesche­hen im Kiez, gibt Tipps und Emp­feh­lun­gen für gutes Essen, Trin­ken oder ori­gi­nel­le Pro­duk­te und ver­öf­fent­licht Lie­bes­er­klä­run­gen an den sicher­lich span­nends­ten Stadt­teil von Ber­lin, den Wedding.

Aber nicht nur der Wed­ding hat sich im Lau­fe der Jah­re ver­än­dert, son­dern auch die Mit­wir­ken­den und damit auch die Texte.

“Als ich 1988 nach Ber­lin kam, stand die Mau­er fest und der Wed­ding war sehr Wed­ding, obwohl schon im Kom­men, angeb­lich. Unbe­se­hen hat­te ich zuge­sagt, als das Zim­mer im Wed­din­ger Stu­den­ten­wohn­heim frei wur­de, so vie­le Ange­bo­te gab es nicht. Die Linie 9 trug mich Rich­tung FU zum Stu­die­ren, die Linie 6 Rich­tung Kreuz­berg zum Fei­ern, unterm „Osten“ hin­durch. Die Men­sa der TFH, die Bäcke­rei Vat­an, der Kar­stadt, die Piz­za- und Döner-Läden sicher­ten die Nah­ver­sor­gung. Und die Gemü­se­händ­ler: Der eine, eher deutsch, reagier­te mür­risch, wenn ich eine Zwie­bel kauf­te. Für den ande­ren, eher tür­kisch, war das kein Pro­blem. Beim einen war zur Laden­schluss­zeit alles schon ein­ge­räumt, so dass nichts mehr ging. Der ande­re fing zu dem Zeit­punkt ganz ent­spannt an, sei­ne Kis­ten rein­zu­tra­gen und bedien­te wei­ter­hin freund­lich. Der eine mach­te bald dicht, der ande­re flo­rier­te wei­ter.” (Mar­kus Hes­sel­mann)

Man­ches bleibt eben immer gleich. Doch im Wed­ding wohn­te “man” damals eher nur, wenn man nichts ande­res fand, und es war gar nicht so leicht, Mit­be­woh­ner bei­spiels­wei­se für eine WG zu finden: 

Oudenarder Straße, Nachtaufnahme, Vollmond, Nacht, Wedding
Oudenar­der Stra­ße, 2017 [Foto: Sula­mith Sallmann]

“Der Wed­ding blieb noch lan­ge beschei­den auf den hin­ters­ten Rän­gen der Bezir­ke, in denen man, vor allem als Ber­lin-Neu­ling, woh­nen woll­te. Ent­we­der lag die Uni zu weit ent­fernt, oder vie­le hat­ten sich in den Kopf gesetzt, par­tout im Fried­richs­hain, in Kreuz- oder Prenzlberg woh­nen zu müs­sen; wie­der ande­re ängs­tig­ten sich um die Sicher­heit ihres nächt­li­chen Nach­hau­se­wegs oder aber Wed­ding klang ein­fach nicht ver­hei­ßungs­voll genug in ihren Ohren. Aus die­sen Grün­den ging unse­re WG dann irgend­wann dazu über, „Wed­ding“ ein­fach nicht mehr in den Zim­mer­an­ge­bo­ten zu erwäh­nen.” (Sula­mith Sall­mann)

Nach dem Mau­er­fall bekam der Wed­ding plötz­lich eine zen­tra­le Lage und war umge­ben von Ost­be­zir­ken, die zuse­hends schi­cker, in denen ganz ande­re Leu­te hei­misch wur­den und die auch unse­ren Stadt­teil unter einen gewis­sen Druck setz­ten. Im Wed­ding wur­de es irgend­wie unge­müt­li­cher. Und nach­dem die Gen­tri­fi­zie­rung den Prenz­lau­er Berg und Alt-Mit­te über­rollt hat­te, muss­ten sich die Wed­din­ger plötz­lich dar­auf gefasst machen, dass auch ihr Stadt­teil viel­leicht teu­er und schick wer­den könnte.

„Da rich­ten wir uns über Jah­re in unse­rem kusch­lig-kaput­ten Wed­ding ein, begin­nen sogar, ihn wirk­lich ganz doll zu mögen und ent­de­cken immer mehr auch sei­ne lie­bens­wer­ten Sei­ten. Die wir natür­lich für uns behal­ten, damit nicht noch mehr gen­tri­fi­zie­ren­des Fremd­volk die­sen ein­ma­li­gen, schau­rig-schö­nen Bezirk über­rollt.“ (Ingo Schar­mann)

Wenn der Wed­ding etwas war und auch auch heu­te noch ist, dann ist es ein Stadt­teil der Gegensätze:

Straßenkonzert vor Bar
Foto: Patrick Albertini 

„Nichts fas­zi­niert mich am Wed­ding so sehr wie die Tat­sa­che, dass es den einen Wed­ding gar nicht gibt. Da lan­det ein­mal im Jahr das Mode-Ufo Wed­ding Dress in der Brun­nen­stra­ße und schon bekom­men eini­ge Mit­bür­ger Angst, dass die Schö­nen und Hip­pen das Kom­man­do über­neh­men. Doch es fliegt wie­der davon und lei­se plät­schern die immer noch unbe­nann­ten Dege­wo-Brun­nen vor sich hin. Da hält groß­städ­ti­sches Som­mer­f­lair mit Frei­licht­ki­no in den Reh­ber­gen oder Tanz in den Ufer­stu­di­os Ein­zug und dann wird einem Mann am U‑Bahnhof Leo­pold­platz ins Gesicht gesto­chen, nur weil er sich dar­über beschwer­te, ange­rem­pelt wor­den zu sein. Und wenn ich erle­be, wie blö­de ein paar Jun­gen in wei­ten Hosen zwei kurz­berock­te Mäd­chen anma­chen, fra­ge ich mich schon, was ich hier zu suchen habe.“ (Ulf Tei­chert)

Street Food Markt auf der Brunnenstraße

Der Wed­ding ist nicht für jede oder jeden geeig­net. Manch­mal zog sich die Trenn­li­nie mit­ten durch Paare: 

„Ich nen­ne mei­ne Freun­din jetzt Madame von Rob­ben & Wient­jes, aber nicht laut. Sie sam­melt Mate­ri­al gegen mei­ne Wed­din­ger Wahl­ver­wur­ze­lung, irgend­wel­che Lis­ten und Sta­tis­ti­ken, die mich davon über­zeu­gen sol­len, mit ihr in den Prenz­lau­er Berg zu zie­hen. Ein Bei­spiel: Unab­hän­gi­ge Umfra­gen haben erge­ben, dass 99% Pro­zent der Wed­din­ger nicht wis­sen, was ein Green Smoot­hie ist. Die Umfra­gen hat sie natür­lich selbst gemacht, vor dem Kar­stadt, dem H&M, was weiß ich. Mei­ne Gegen­stra­te­gie ist zur Zeit, gar nicht auf Defi­zi­te des Wed­ding ein­zu­ge­hen, son­dern kon­se­quent Vor­tei­le her­aus­zu­ar­bei­ten: “Dafür haben wir so vie­le Casi­nos, wie sonst nir­gends. Du, wir leben im Grun­de im Las Vegas Ber­lins, ist das nicht cool?” (Marc Dicke)

Foto: Samu­el Orsenne

Woll­ten vie­le frü­her am liebs­ten gar nicht im Wed­ding woh­nen, änder­te sich das peu à peu. Zuerst zeich­ne­te sich schon ab etwa 2013 ab, dass es plötz­lich ganz leicht wur­de, einen Nach­mie­ter zu finden.

„Das Wort Traum­woh­nung bekommt in die­sen Tagen eine ganz neue Bedeu­tung. Es geht nicht mehr dar­um, etwas traum­haft Schö­nes zu fin­den. Statt­des­sen wäre es schon ein Traum, über­haupt noch eine Woh­nung zu bekom­men. Bereits kurz nach­dem ihre Anzei­ge im Inter­net stand, bekam eine Freun­din, die einen Nach­mie­ter für ihre Woh­nung im Brüs­se­ler Kiez such­te, dut­zen­de Mails im Ton eines Bewer­bungs­schrei­bens. Bei der Besich­ti­gung, berich­te­te sie mir spä­ter, habe sie dann etli­che Lei­dens­ge­schich­ten von Suchen­den gehört. Im Wed­ding, dem eins­ti­gen Eldo­ra­do für Woh­nungs­su­chen­de, haben sich wie in der gan­zen Innen­stadt die ver­trau­ten Regeln geän­dert. Hat­te man sich frü­her damit arran­giert, nicht im ange­sag­ten Sze­ne-Kiez zu leben, wur­de man mit einer güns­ti­gen Mie­te belohnt und hat­te eine rela­tiv gro­ße Aus­wahl.” (Ingo Schar­mann)

Pakete in einem Weddinger Hausflur
Foto: Samu­el Orsenne

2015 dann such­ten vie­le Men­schen Zuflucht in Deutsch­land, auch im Wed­ding. In die­sem Stadt­teil, der schon immer ein Ort des Ankom­mens und der Durch­rei­se war, wur­den die Geflüch­te­ten schnell will­kom­men geheißen. 

“Wed­ding hilft! Einen bes­se­ren Namen hät­te sich die­se Bür­ger­initia­ti­ve gar nicht geben kön­nen. Nach­dem bekannt wur­de, dass im Stadt­teil Unter­künf­te für Flücht­lin­ge ein­ge­rich­tet wer­den, waren sich sehr schnell sehr vie­le Wed­din­ger einig: Hier sind wir gefragt! Wir wol­len hel­fen! Hier enga­gie­ren sich Men­schen, die nicht nur Klei­dung, Küchen­uten­si­li­en oder Schu­he spen­den, son­dern ganz mensch­lich ver­su­chen, jenen Zuwen­dung geben, die vor Unmensch­lich­keit flüch­ten muss­ten. Wed­ding hilft ist auch des­halb ein tol­ler Name, weil er so viel Ver­ständ­nis, so viel Mit­ge­fühl trans­por­tiert. Und weil genau damit jene Tugen­den des soge­nann­ten christ­lich-jüdi­schen Abend­lan­des trans­por­tiert wer­den, die in Dres­den und anders­wo zwar beschrie­en, aber in Wirk­lich­keit mit Füßen getre­ten wer­den. Das Aller­schöns­te an die­sem Namen aber ist: Die Hel­fer aus dem Wed­ding selbst reprä­sen­tie­ren die Viel­falt unse­rer Welt. Und ihnen ist egal, ob sie dem Mor­gen- oder Abend­land ent­stam­men.” (Ulf Tei­chert)

Ein Flüchtling und ein Pate unterhalten sich bei einem Kennenlerntreffen. Foto: Martin Reischke
Foto: Mar­tin Reischke

Für Ber­lin-Neu­lin­ge war es ab Mit­te des letz­ten Jahr­zehnts immer noch ver­wun­der­lich, wel­ches Bohei in Ber­lin um das Image des Stadt­teils gemacht wird. 

“War­um aus­ge­rech­net in den Wed­ding? Die­se Fra­ge war schon der ers­te Kul­tur­schock, als ich vor einem Jahr von Mün­chen nach Ber­lin zog. In Mün­chen galt für die meis­ten, die ich kann­te: Haupt­sa­che eini­ger­ma­ßen zen­tral, eini­ger­ma­ßen hübsch und gera­de noch bezahl­bar. Sich auch noch einen Stadt­teil aus­zu­su­chen war bei Münch­ner Prei­sen eher nicht drin. Das ist in Ber­lin anders. Ja, viel­mehr: Für vie­le Ber­li­ner, die ich traf, ist es ziem­lich wich­tig, in wel­chem Stadt­teil sie woh­nen. Sie reden auf Par­tys end­los dar­über, ob die­ser und jener Kiez ange­sagt ist, die­ser und jener nicht mehr oder ob wie­der ein ande­rer gera­de „kommt“. Und jetzt? Wäh­rend ich in Mün­chen immer Lieb­lings­knei­pen und  Cafés in der gan­zen Stadt hat­te, bin ich in Ber­lin selt­sam auf den Wed­ding fixiert, freue mich über jeden neu­en Laden, der auf­macht und bewei­ne jeden, der zumacht. Ich unter­hal­te mich mit „mei­nem“ Spä­ti-Besit­zer über die Fami­lie und das Leben im All­ge­mei­nen, habe einen Lieb­lings-Döner, einen Lieb­lings-Hallo­u­mi-Laden, einen Lieb­lings-Chi­ne­sen und einen Lieb­lings-Ita­lie­ner. Und ich dozie­re auf Par­tys lang und breit, war­um der Wed­ding eh der bes­te aller Kieze ist – und Kreuz­berg und Neu­kölln total ein­pa­cken kön­nen.” (Han­nah Beit­zer)

Wer es hier eine Zeit­lang aus­ge­hal­ten hat, wer die Vor­tei­le des Lebens im Wed­ding für sich ent­deckt hat, wird irgend­wann auch in die­sem oft rup­pi­gen Stadt­teil hei­misch. So erging es auch Anja Mey­er:

“Letz­tens ist es mir so ganz natür­lich, ohne gro­ße Vor­über­le­gung und doch aus Über­zeu­gung, impuls­ar­tig, von den Lip­pen gegan­gen. Gemüt­lich auf der Bad­stra­ße den welt­bes­ten Köf­te ver­zeh­rend, die Sze­ne­rie beob­ach­tend – vie­le skur­ri­le, gleich­sam schon gewohnt bekannt erschei­nen­de Men­schen­ex­em­pla­re in einem ste­ti­gen Gemisch aus Ghetto/Hartz IV/Gangster, Jung/Kreativ/Student, Bürgerlich/Normal, ent­stand wie so oft die eben­so gewohnt bekann­te Dis­kus­si­on um die Rei­ze und Nicht­rei­ze des Wed­ding. Dass es hier schon irgend­wie hart und häss­lich ist. Und dann pas­sier­te es: “Aber alles in allem”, sag­te ich, “ist es doch eben mein Zuhause.” 

2019 pas­sier­te es dann. 

Streetart-gesicht-panke-Kunst-Spiegelung-Berlin-Wedding, Sulamith Sallmann
Foto: Sula­mith Sallmann

“Wir sind der viert­cools­te Bezirk der Welt! Der Wed­ding ist plötz­lich “offi­zi­ell” cool, sehens­wert und die Mie­ten sind auch noch rich­tig güns­tig. Zumin­dest sagt das die eng­li­sche Zeit­schrift Time Out. Vie­le Jahr­zehn­te lang galt der Spruch „Der Wed­ding kommt“ als Witz, aber nun haben wir es end­lich schwarz auf weiß. Als ich 2016 zum ers­ten Mal einen Sight­see­ing-Bus im Spren­gel­kiez sah, hoff­te ich noch, der hat sich nur ver­fah­ren. Mög­li­cher­wei­se war es aber auch ein Test. Ob nun die Kieze von Roll­kof­fern über­rannt wer­den, wird man sehen. Der Druck auf Ber­lin und den Wed­ding wird auf jeden Fall nicht weni­ger – Platz 4 hin oder her. Viel­leicht war es genau jetzt an der Zeit, noch ein­mal dar­an erin­nert zu wer­den, wie schön es hier bis jetzt noch ist. Das schließt Ver­än­de­run­gen nicht aus, aber man muss auf­pas­sen, dass die Ers­ten nicht irgend­wann die Letz­ten sind.” (Andaras Hahn)

Ob der Wed­ding eines Tages unbe­zahl­bar wird oder nicht, über all die Jah­re bleibt eine Erkennt­nis gleich:

“Ganz all­ge­mein gilt: die­ser Orts­teil taugt nicht für Pau­scha­li­sie­run­gen. Der Ein­druck, den der Wed­ding hin­ter­lässt, ist näm­lich genau­so viel­fäl­tig ist wie sei­ne Bewoh­ner. Viel­leicht sind also die Nega­tiv­schlag­zei­len und Vor­ur­tei­le dem Wed­ding gegen­über in gewis­ser Hin­sicht ein Schutz­wall, um die genann­ten Posi­tiv­bei­spie­le, wel­che den Wed­ding für vie­le Bewoh­ner so lie­bens­wert machen, zu erhal­ten.” (Sere­na Trom­mer)

Polizeieinsatz

Aus unse­rer Serie “10 Jah­re Wed­ding­wei­ser”. Wir schau­en uns in den kom­men­den Fol­gen auch noch ande­re Facet­ten des Lebens in unse­rem Stadt­teil an und ver­su­chen her­aus­zu­fin­den, was sich ver­än­dert hat – und was ver­mut­lich immer gleich blei­ben wird. 

weddingweiserredaktion

Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

5 Comments

  1. Hal­lo Herr Schmitz

    Fan­gen sie end­lich an zu LEBEN !!! so lan­ge sie sich im Wed­ding füh­len wie in einem fal­schen Kör­per exis­tie­ren sie nur !!!!

    schö­ne Weihnachten

    • Mir steht der Sinn auch nach Schö­nem und Erstre­bens­wer­ten! Ich möch­te mich nicht dafür unwohl füh­len, wenn ich sage, ich war im KaDeWe ein­kau­fen. Oder dass ich regel­mä­ßig zu But­ter Lind­ner gehe!
      Und über gro­ße Autos oder tol­le Uhren kann man sich auch nur mit Leu­ten unter­hal­ten, die dem „che­mi­schen Trans­port­ge­wer­be“ nahestehen 😁.
      Ganz zu Schwei­gen von all dem Dreck, Müll und Unrat auf den Stra­ßen oder den ver­si­ff­ten Fassaden.
      Nein, woh­nen kann man hier, aber auch „leben“?
      Aber eben­falls schö­ne Weihnachtstage!

      • Guten Mor­gen Herr Schmitz

        auch ich sehe – und habe mich hier schon bei diver­sen Arti­keln – über den Müll usw geäus­sert wie sich der Wed­ding ver­än­dert hat vor über 40 Jah­ren war das hier ein Ande­res Leben … eben­so auch Moa­bit… aber das ken­nen all die zuge­reis­ten Nicht-Ber­li­ner nicht , die schei­nen sich damit wohl zufüh­len bzw räu­men sie ger­ne den Wed­ding auf , anstatt die zu fin­den die den Müll Dreck und Unrat hin­ter lassen
        aber den­noch Lebe ich hier und mache das bes­te draus … viel­leicht liegt es dar­an das ich in der schö­ne­ren Ecke vom Wed­ding woh­ne :))))… auf jeden­fall aber ist mei­ne inne­re Ein­stel­lung mei­ne Stär­ke die mich hier im Wed­ding Leben lässt

        in die­sem Sinne

  2. Hal­lo

    Zu erst bin ich Mensch ich möch­te als sol­cher wahr­ge­nom­men wer­den … also soll­te es völ­lig egal sein wo ich in die­ser Stadt woh­ne bzw lebe .. wer also aus irgend­wel­chen Grün­den meint nicht sagen zu wol­len wo er wohnt , weil man im Wed­ding nicht wohnt … hat für mich eins an der Waffel

    Wenn ich jeman­den sage das ich im Wed­ding woh­ne und der wür­de dar­über die Nase rümp­fen … kann es mich mal kreuzweise

    in die­sem Sin­ne und einen schö­nen 3ten Advent

    Ps. Die kom­men­den Zei­ten wer­den noch hef­tig wer­den , da wird es kei­ne Rol­le spie­len wer wo wohnt oder wel­che Her­kunft oder Reli­gi­on er hat !!

    • Im Wed­ding zu woh­nen ist für mich wie bei Men­schen, die „im fal­schen Kör­per“ gebo­ren wor­den sind.
      Man hat die gan­ze Zeit das Gefühl, hier gehört man nicht hin – kann sich aber sei­ne Wunsch­ge­gend lei­der nicht leisten!

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