Wildbienen auf Balkonien

Auch auf Balkonen kann man gute Bedingungen für Wildbienen schaffen. Dabei lassen sich Kinder gut einbeziehen, die das ganze Jahr über viel über die Natur lernen können. Wildbienen sind extrem wichtig für die Natur und die Landwirtschaft, denn sie bestäuben nicht nur Obstbäume. Etwa 550 verschiedene Arten gibt es in Deutschland, doch etwa die Hälfte davon ist vom Aussterben bedroht. Denn durch die immer intensivere Land- und Forstwirtschaft verschwinden die Pflanzen, von deren Pollen sich die Wildbienen ernähren, und die Nistplätze in totem Holz oder in Trockenhalmen. Viele seltene Bienenarten finden in Städten ihre letzten Refugien, wo die Artenvielfalt inzwischen weit größer ist als in landwirtschaftlich geprägten Räumen.

Füttern an den Weddinger Seen verboten

Graureiher am Möwensee (C) Katja Witt

Im Volkspark Rehberge und im Park am Plötzensee ist das Füttern von Wildtieren künftig grundsätzlich verboten. Das beschloss das Bezirksamt Mitte im Januar. Ähnliche Regelungen gelten auch für den Großen Tiergarten sowie das Engelbecken und den Luisenstädtischen Kanal. Dort werden jetzt entsprechende Hinweisschilder angebracht.Zwar sind sich Natur- und Tierschützer grundsätzlich darin einig, dass man freilebende Tiere in der Stadt nicht füttern sollte. Aber verboten ist das in Berlin bislang nicht – oder besser gesagt: nicht so richtig eindeutig.

Skate-Strecke: Auf Achse mit acht Rollen

So manche Stubenhocker hat es in den vergangenen Monaten öfter mal an die frische Luft gezogen, als es wohl vor den Ausgangsbeschränkungen der Fall war. Bewegung tut gut und ist wichtig für die physische und mentale Gesundheit – da waren sich Bund und Länder einig und haben, im Gegensatz zu einigen Nachbarländern, bisher keine strenge Ausgangssperren verhängt. Die besten Routen zum Laufen und Spazieren gehen haben wir bereits vorgestellt, doch wo im Wedding geht es auf Rollen mit den Inline-Skates der frühen 2000er lang, die ich beim diesjährigen, überdurchschnittlich präzisen Frühjahrsputz ausgekramt habe?

Artenschutz im Milieuschutz: Kolonie10 kämpft

Koloniestraße Berlin Wedding Innenhof Kolonie10
(C) Tilman Vogler

In den Fokus von Immobilienentwicklern ist der Wedding ja schon lange geraten. Dabei sind auch kleine grüne Oasen wie der historische Fuhrhof in der Koloniestraße 10 bedroht. Zwei Mal konnten die Mieterinnen und Mieter der Kolonie10 einen Abriss verhindern, doch ihr Wunsch ist ein Verkauf des Hofes an die Stadt oder eine Genossenschaft.

K.o. fürs Parkcafé Rehberge?

Das Parkcafé an der Catcherwiese in den Rehbergen
Das Parkcafé an der Catcherwiese in den Rehbergen. Wer hier eine Tasse Tee möchte, muss sie sich selbst mitbringen. Foto: Hensel

Es gab eine Zeit, da hat es Kaffee und Kuchen an der Catcherwiese im Volkspark Rehberge gegeben. Doch das Parkcafé ist nun schon seit Jahren geschlossen. Für viele Weddinger das unverständlich und eine Nutzung des Gebäudes scheint nicht in Sicht zu sein. Werden die aktuellen Überlegungen des Bezirksamts Realität, dann würde das beliebte Parkcafé gar nicht mehr öffnen.

Neue Gleise, altes Lied: BVG saniert Tram

Foto: Sulamith Sallmann

Keine Tram auf der Seestraße, das kennt man schon. Bereits 2018 wurde die Straßenbahnstrecke zwischen Virchow-Klinikum und der Turiner Straße erneuert. Jetzt kommt ein weiterer Abschnitt dran. Dafür wird drei Wochen lang der Straßenbahnverkehr zwischen Björnsonstraße und dem Virchow-Klinikum unterbrochen. Ab 25. Juni wird gebaut – dann fahren die Trams nur bis zum Louise-Schroeder-Platz. Bis zum 26. Oktober müssen Fahrgäste zwischen Virchow-Klinikum und Louise-Schroeder-Platz auf einen Bus-Ersatzverkehr ausweichen.

Die „Roten Beete“ verbinden auf vielen Ebenen

Am grünen Nordrand des Wedding hat sich auf einem verwaisten Parkplatz zwischen dem „Eiffelturm“, einer Ziegelmauer und der Grünfläche vor dem City Kino Wedding ein ungewöhnlicher Gemeinschaftsgarten etabliert. Die „Roten Beete“ unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von anderen Urban Gardening-Projekten wie dem Himmelbeet.