Die besten 11… Ziele für Weddinger Spaziergänge

Ihr wollt einen Spa­zier­gang unter­neh­men und braucht ein schö­nes Ziel? Es kommt ja manch­mal auch dar­auf an, ob es am Ende des Wegs etwas Inter­es­san­tes zu erfah­ren gibt oder ob man einen Ort vor­fin­det, wo sich Kin­der gern auf­hal­ten. Wir wis­sen ja nicht, wo ihr wohnt und wohin ihr ger­ne geht, aber viel­leicht sind die­se Vor­schlä­ge eine will­kom­me­ne Inspiration.

Wedding kurz & knapp

Wedding kurz & knappCoro­na, Coro­na!  Eini­ge beson­ders gelieb­te Türen im Wed­ding soll­ten in der kom­men­den Woche eigent­lich wie­der öff­nen… Nun hat der neu­er­li­che Lock­down die­se Plä­ne ver­ei­telt . Was geschah bis zu den neu­en Maß­nah­men, was kommt nun? Wer die Wed­ding-News gele­sen hat, der weiß, wo was los war und dem­nächst (online) sein wird. Hier kommt der Wed­ding-Sta­tus in 22 Meldungen.

Neue Wege zum Flieger – aus dem Wedding zum BER

Manch­mal (ganz sel­ten) hat man das Bedürf­nis, den Wed­ding zu ver­las­sen. Wenn’s unbe­dingt mit dem Flie­ger sein muss­te, ging das schnell: Flug­ha­fen Tegel sei Dank! Nun macht er tat­säch­lich dicht. Egal wie man zu TXL steht (Flug­lärm nervt! Er liegt so nah am Wed­ding!) – wenn es uns zum Flie­ger zieht, müs­sen wir uns ab Novem­ber an neue Wege gewöh­nen. Wir erklä­ren euch, wie ihr vom Wed­ding am bes­ten zum BER mit sei­nen unter­schied­li­chen Ter­mi­nals kommt. Als Trost­pflas­ter für alle Tegel-Fans sei gesagt: Den neu­en Flug­ha­fen kann man jetzt auch in nur 25 Minu­ten auf der Schie­ne erreichen. 

Laubsammeln gegen Miniermotten

Zu sehen ist ein Kastanienbaum zischen anderen Bäumen. Er blüht weiß.
Blü­hen­de Ross­kas­ta­nie im Okto­ber. Foto: Ros­wi­tha Menzel

Blü­hen­de wei­ße Ross­kas­ta­ni­en im Okto­ber – eine Kurio­si­tät? Spin­nen die Bäu­me? Wer­den sie über­mü­tig? Sind sie etwa ver­liebt, plat­zen vor Lebensfreude?

Nein, es ist es lei­der nur eine Not­re­ak­ti­on. Der Grund: Die Minier­mot­te. Sie legt ihre Eier in die grü­nen Blät­ter. Die ster­ben dann schon im Som­mer ab. Schluss mit Foto­syn­the­se in die­ser Sai­son. Aus dem Laub schlüp­fen dann im Früh­ling die neue Minier­mot­ten­ge­nera­tio­nen und sie haben es nicht weit, zu den fri­schen grü­nen Kas­ta­ni­en­blät­ter. Der Befall tritt dann noch frü­her ein und wird noch stärker.

Honig aus der Nachbarschaft

Weddinger Reuterhonig
Wed­din­ger Reu­ter­ho­nig heißt der Honig aus der Schul-Imke­rei im Brun­nen­vier­tel. Foto: Hensel

Wäh­rend für Bie­nen und Imker nun lang­sam die Sai­son endet, bekommt das Natur­pro­dukt, das Mensch und Tier gemein­sam pro­du­zie­ren im Herbst noch­mal eine wei­te­re Bedeu­tung: als Süßungs­mit­tel für hei­ßen Tee oder als beru­hi­gen­des Bon­bon bei krat­zen­dem Hals. Geim­kert wird in der Stadt immer mehr, vie­ler­orts gibt es Honig aus Wed­din­ger Pro­duk­ti­on zu kaufen.

Ungewöhnliche Sportarten im Wedding

Im Vordergrund ist eine quietschgrüne Scheibe, eine schwere Frisbee, im Hintergrund ist eine Wiese zu sehen.Was fliegt denn da? Wie ein Fuß­ball oder ein Ten­nis­ball sieht das nicht aus. Wer sich durch die Wed­din­ger Parks bewegt, kann unge­wöhn­li­che Sport­ar­ten ent­de­cken, deren Regeln sich den Unein­ge­weih­ten nicht immer erschlie­ßen. Wir stel­len Euch hier ein­mal eini­ge die­ser Sport­ar­ten vor.

AG will mehr Mobilität statt mehr Verkehr

Verkehrszählung
Zäh­lung des Durch­gangs­ver­kehrs Stee­ger Stra­ße bis Grün­ta­ler Stra­ße. Foto: Robert Schimanek

06.10.2020 Ihr Mot­to könn­te sein: Bei uns zählt jeder. Eine Grup­pe von etwa 20 Leu­ten aus dem Sol­di­ner Kiez setzt sich vor ihrer Haus­tür für ein neu­es Ver­ständ­nis von Mobi­li­tät ein. Und dazu zäh­len auch Ver­kehrs­zäh­lun­gen. Zähl­meis­ter wer­den gesucht. Eini­ges hat die erst 2019 gegrün­de­te Grup­pe AGNMV bereits geschafft. Das nächs­te gro­ße Ziel ist ein Work­shop. Ach ja, und die Dia­go­nal­sper­re auf der Grün­ta­ler ist auch noch nicht in tro­cke­nen Tüchern. Robert Schi­m­anek erzählt, war­um es sich lohnt mitzumachen.

Aufschub für das himmelbeet – Wie geht es weiter?

HimmelbeetIn der BVV-Sit­zung vom 20. August wur­de beschlos­sen, dass das him­mel­beet noch ein wei­te­res Jahr auf der aktu­el­len Flä­che blei­ben darf! Einer­seits ist das natür­lich eine gute Nach­richt, aber es gibt einen Haken: Jedes Jahr für ein Jahr ver­län­gert zu wer­den, ver­hin­dert inzwi­schen seit lan­ger Zeit, dass ernst­haft in die Flä­che inves­tiert wer­den kann. Nach sie­ben Jah­ren müss­te eini­ges erneu­ert wer­den, damit der Gar­ten noch schö­ner wird. Ohne lang­fris­ti­ge Pla­nung ist das aber nicht möglich.