Kategorie: Raus aus’m Wedding

BreakOut: Möglichst weit weg, für einen guten Zweck

(C) BreakOut

Einfach losgehen, den ersten Schritt machen, Leichtmut und Freiheitsluft tanken. Immer weiter gehen – mit Abenteuerlust und Fernweh im Gepäck. Pläne machen, Pläne verwerfen, Gelegenheiten ergreifen. Ausbrechen um aufzubrechen. Für einen guten Zweck. Das ist BreakOut. Dieser ungewöhnliche Spendenmarathon wird von Weddingern mitorganisiert. Im Kater & Goldfisch finden am 25. April und am 6. Mai eine Infoveranstaltungen für alle Interessierten statt. Weiterlesen

Franziskanerkloster: Nachschlag gegen die Armut

64-a-2008-franziskanerkloster_300_225 Abgekehrt von den Mühen des Alltags, ins Innere eingekehrt und fernab vom „wirklichen Leben“: so stellen sich die meisten ein Kloster vor. Doch im Franziskanerkloster an der Wollankstraße in Pankow, unmittelbar hinter der Grenze zum Wedding, geht es mitunter recht turbulent zu. Den vier Brüdern und den Mitarbeitern des Klosters kann man jedenfalls nicht vorwerfen, dass sie den Bezug zur Realität verloren haben. Weiterlesen

Gleisanschluss mit der Welt

Große Leere: der Bahnhof GesundbrunnenSeit über zehn Jahren ist der Wedding dank des Fernbahnkonzepts für Berlin besser mit dem Rest der Welt verbunden – zumindest wenn es um Regional- oder Fernzugverbindungen geht. Mit der teilweise unterirdisch geführten Nord-Süd-Fernbahn, die 2006 eröffnet wurde, wurde das bereits 1992 beschlossene „Pilzkonzept“ der Deutschen Bahn mit Leben erfüllt. Bis dahin hatten Fernzüge in der Innenstadt nur am Bahnhof Zoologischer Garten und am Ostbahnhof gehalten. Im Mai 2006 wurden dann auf einen Schlag drei neue Fernbahnhöfe in Berlin in Betrieb genommen: Gesundbrunnen, Südkreuz und – als Prunkstück der neue gläserne Hauptbahnhof (an der Stelle des ehemaligen Lehrter Stadtbahnhofs), wo jeder Fernzug hält.

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Pankeweg: Vom Gesundbrunnen bis zur Quelle

Foto: neue blau-weiße Markierung des PankewegsEin Wanderweg mitten in der Stadt? In Gesundbrunnen ist das seit Jahren ganz selbstverständlich. Der Pankeweg ist in Berlin als regionaler Wanderweg beschildert. Als Teil der „20 Grünen Hauptwege“ wird auf dem Berliner Stadtgebiet die Wege-Nummer 5 auf den Schildern angezeigt. Die Schilder sind im Gegensatz zu den bisherigen Schildern blau-weiß statt rot-weiß. Als südlicher Startpunkt eignet sich, ganz nach dem Motto „Das Wandern ist des Müllers Lust“ die Pankemühle an der Badstraßenbrücke. Auf dem Gebiet des ehemaligen Bezirks Wedding ist im Lauf der letzten Jahrzehnte entlang des Flusses die „Walter-Nicklitz-Promenade“ entstanden, die meist gepflastert oder geteert ist. Erst ab der Kreuzung mit der verkehrsreichen Osloer Straße beginnt die Beschilderung des Weges.

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Weddingweiser-Pinnwand-Perlen (31. Woche)

Sie schimpfen und lachen, sie suchen und finden. Die Weddinger haben viel auf dem Herzen, immer einen guten Ratschlag parat und jede Menge zu erzählen. Was im Wedding los ist, zeigt ein Blick auf unsere Weddingweiser-Pinnwand. In dieser Woche verrät sie uns: Was machen die Weddinger im Sommer?

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5 Möglichkeiten, einen perfekten Sommertag im Wedding zu verbringen

Ganz Berlin ist an der Spree,  der Weddinger am Plötzensee!

(Leserin Kerstin)

Rehberge: Ringerdenkmal Foto (c) Marcel Nakoinz
Rehberge: Ringerdenkmal Foto (c) Marcel Nakoinz

1. Tipp: Sonnencreme nicht vergessen!

Doreen: Man steht früh auf, geht noch wenn es etwas frischer ist, in der Rehberge joggen, dann die wohlverdiente Dusche. Anschließend schön frühstücken im „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück„. Und nun auf zum Plötzensee, Sonnencreme nicht vergessen und der Sommertag kann kommen. Irgendwann am Nachmittag gönnt man sich dann einen lecker Eiskaffee im Café Kibo. Und den Abend lässt man irgendwo nett im Sprengelkiez ausklingen.

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Kinokultur in Wedding und Moabit

©Indiekino Berlin/Marei WenzelIm Wedding gibt es inzwischen zwei Lichtspielhäuser: Das Cineplex Alhambra in der Seestraße  und das City Kino Wedding im Centre Français an der nördlichen Müllerstraße. In den warmen Monaten wird das Angebot vom Freilichtkino Rehberge ergänzt.  Trotzdem kann es sich für Cineasten lohnen, einmal den Nachbarstadtteil Moabit zu besuchen.

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Der Wedding exportiert die Moritz Bar

Moritz am Park 1Am Samstag, 16. Mai eröffnete die Bar Moritz am Park, Dreysestr. 17, Moabit. Damit wurde die Kneipenszene in Moabit um ein Schmuckstück reicher. Warum uns das vom Weddingweiser überhaupt interessiert? Ganz einfach: die Wurzeln von Moritz am Park liegen nämlich im Wedding.

Wie alles begann

Am 2.3.2013 eröffneten die Brüder Lukas (30) und Kilian (24) die Moritz Bar im Wedding. Darauf hatte der Kiez gewartet.  Die Adolfstraße ist eine verschlafene Ecke, in der man nicht auf Laufkundschaft hoffen darf. Doch die Gäste kamen – und blieben. Weiterlesen

Der Westhafen: wo Berlin versorgt wird

Westhafen 5Wo Schienenstränge und eine Autobahn die Stadt zerschneiden und Industrie- oder Kraftwerksgebäude den freien Blick über das Gelände behindern, überragt ein rotbrauner 52 Meter hoher Turm die gewerblich geprägte Stadtlandschaft. Hier, zwischen dem Wedding und der „Insel“ Moabit, krönt er das backsteinverkleidete Verwaltungsgebäude des Westhafens – ein für die Entwicklung und die Versorgung der Stadt bedeutender Warenumschlagplatz… Weiterlesen

Bericht von außerhalb: Der Ökomarkt am Nordbahnhof

Ökomarkt am Nordbahnhof
Ökomarkt am Nordbahnhof

Eine Alternative zum Wochenmarkt am Leopoldplatz mit Schwerpunkt im Bio-Bereich gibt es außerhalb des Weddings/Gesundbrunnens: Brigitte Voigts mittwochlichen Ökomarkt am Nordbahnhof. Der Weddingweiser verlässt seinen Kiez und schaut sich im Nachbar-Ortsteil Alt-Mitte um und entdeckt einen kleinen Ökomarkt.

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