Lesungen, Diskussion und Diavortrag: September in der Bibliothek am Luisenbad

September in der BibliothekDer September hält nach einer langen Zeit ausschließlich virtuell stattfindender Kulturveranstaltungen wieder jede Menge Veranstaltungen bereit. Wir haben uns die Events herausgesucht, die den ganzen September über in der Bibliothek am Luisenbad stattfinden. Für alle Veranstaltungen ist eine vorherige Reservierung erforderlich.

AUCH – Nachbarschaft ist Kunst : In/Visible

Vom 29. August bis zum 6. September findet das Festival  “In/Visible” von AUCH- Nachbarschaft ist Kunst statt. Die einzelnen Veranstaltungen sind in Koorperation mit Lobeblock und der Wilden 17 entstanden. Das Projekt steht in Trägerschaft mit transdemo. e.V und wird aus Mitteln des Programms Sozialer Zusammenhalt über das Quatiersmanagement Badstraße unterstützt.

Zum Thema “In/visible”  wird sich stark mit der Frage auseinandergesetzt, was zu Zeiten von Corona  sichtbar, aber auch unsichtbar ist.  Der Virus ist sichtbar, hat aber viel Unsichtbares zum Vorschein gebracht. Dazu zählt zum Beispiel der Egoismus vieler Menschen im Bezug zur Maskenpflicht, aber auch die Nächstenliebe und Solidarität.

Erinnerung an Georg Benjamin (10.9.1895 -26.8.1942)

Zu den herausragenden Figuren eines Berliner Stadtteils wie dem Wedding gehören nicht nur Menschen, die dort geboren sind oder den größten Teil ihres Lebens in ihm verbrachten. Beides war bei Georg Benjamin nicht der Fall. Er wurde am 10. September 1895 als zweiter Sohn großbürgerlicher jüdischer Eltern in der Villenkolonie Grunewald geboren. Sein Aufenthalt im Wedding erstreckte sich lediglich auf 13 entscheidende Jahre zwischen 1920 und der nationalsozialistischen Herrschaft 1933.

Wedding kurz & knapp

05.09.2020 Es ist gar nicht so einfach, den Überblick über alles zu behalten, was im Wedding geschieht. Zwischen dem Afrikanischen Viertel und dem Brunnenviertel, zwischen Soldiner Kiez und Nordufer passiert mehr als manch’ einer vielleicht denkt. Wir haben für unsere Leser ein Auge auf den Wedding und geben alle zwei Wochen samstags einen Überblick über Politik, Wirtschaft, Kultur, Soziales und Freizeit. Wir bleiben dran und ihr bleibt informiert!

„Aggregatzustände“ – Pop-Art-Ausstellung in der St. Johannis- und Heiland-Friedhofskapelle

Vom 27. – 30. August stellt das Fem*Art Kollektiv in der Kapelle des Friedhofs St.Johannis und Heiland am Nordufer 31 aus. Die Kunst beschäftigt sich mit dem Feminismus und der Identitätsfindung in unserem stark binären System.  Ein Besuch ist aufgrund von Corona nur mit Voranmeldung unter femartKollektiv@gmx.de in festgelegten Zeitfenstern möglich.

Künstlerin: Miriam Smidt

7 Tage Wedding (28.8. – 3.9.)

Es wird wieder kälter und auch früher dunkel. In den Wetterberichten wird schon vom Herbstwetter geredet: Die Open-Air-Saison neigt sich dem Ende. Aber ein letztes bisschen August haben wir noch zu bieten, mit unserem heimischen Freiluftkino, das inzwischen schon um 20 Uhr Filme zeigt und einigen mehr. Das 800A in der Stettiner Straße öffnet auch wieder seine Türen und das Atze Musiktheater hat etwas für die Nachwuchs-Weddinger zu bieten. Alles in allem: Eine erfüllte letzte Augustwoche.

Stele für Elise und Otto Hampel wird wieder aufgestellt

Am Mittwoch, den 2. September wird die Stele für Elise und Otto Hampel auf dem Rathausvorplatz Wedding wieder aufgestellt. Darüber informiert das Bezirksamt Mitte in einer Pressemitteilung. Ende April war diese Tafel von Unbekannten zerstört worden. Mit der neuen Tafel wird der Entwurf der Künstlerin an derselben Stelle zum zweiten Mal realisiert.

„Spurensuche Armer Wedding“ – Erinnerungsorte der Armut

Denkmal an der Stelle der Schrippenkirche

Wie wohnten die Menschen in „Meyers Hof“? Wer ging in die „Schrippenkirche“? Und an wen konnten sich obdachlose Frauen um 1900 wenden? Die „Berliner Spurensuche“ lud am 15. August 2020 zu einer Führung zur Geschichte der Armut im Wedding an. Ein Dutzend Interessierte kamen, um sich bei schönstem Sonnenschein vom Historiker Stefan Zollhauser über das Leben armer Menschen, über solidarisches Miteinander und Erinnerungsorte der Armut informieren zu lassen. Unsere Autorin war dabei.