Unverblümtes Weihnachtsspecial auf dem Nettelbeckplatz

Zum ersten Mal wird es in diesem Jahr auch im Dezember eine Unverblümt Kulturexpedition geben – und das wird eine ganz besondere sein! Die Macher der beliebten Weddinger Kultur- und Konzertreihe haben gemeinsam mit dem Gewerbetreibenden-Projekt des Quartiersmanagements Pankstraße einen Mini-Weihnachtsmarkt auf dem Nettelbeckplatz organisiert und gleich noch eine kleine Unverblümt-Tour oben draufgesetzt. Am 13. Dezember um 15 Uhr geht es schon los! Auf dem Programm stehen Eisstockschießen, Musik und Tanz, Stockbrot, Gummibärchenorakel, Lesungen für Kinder und Erwachsene, Feuershow und Puppenmusiktheater. An den Ständen erwarten die Besucher unter anderem handgemachtes Design und kulinarische Köstlichkeiten aus dem Kiez.

„Der Wedding ist da, aber ich bin weg“

Steigende Mieten, fehlender (sozialer) Wohnraum und Verdrängungsdruck. Kaum ein Thema beschäftigt die Berliner Stadtgesellschaft aktuell so sehr wie der überlastete Wohnungsmarkt sowie die Hürden und Schikanen beim Finden und Behalten einer Wohnung. Obwohl davon unterdessen weite Teile der Bevölkerung betroffen sind, ist der Zugang zu Wohnraum trotzdem nicht für alle gleich. Für einen Stadtrundgang namens „Der Wedding ist da, aber ich bin weg“ hat sich das Projekt „grenzgänger I berlin“ mit dem Thema Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt auseinandergesetzt. Wen betrifft sie besonders, welche Mechanismen stecken dahinter und was können Betroffene eigentlich dagegen unternehmen?

Darf’s ein bisschen Hirsch & Hase sein?

Fraser in Aktion - beim Kochen im "Hirsch & Hase". Foto: Elsa Böhm
Fraser McCabe in Aktion – beim Kochen im „Hirsch & Hase“. Foto: Elsa Böhm

Es ist Sonntag. Wir haben Hunger, wollen aber weder Jagen noch Kochen. Also durchforsten wir mitsamt Kind den Wedding nach einem Lokal. Vor einem Glaspavillon in der Brunnenstraße bleiben wir an einem Schild hängen. Sunday Roast. Klingt gut. Aber warum heißt es nicht Sonntagsbraten? Ein Besuch im „Hirsch & Hase“.

Schönheitskur für die Grüntaler Promenade

Projekt GrüntalErleben - Fadenmodell. Foto: gruppe F
Projekt GrüntalErleben – Fadenmodell. Foto: gruppe F

Der Grünstreifen in der Grüntaler Straße zwischen Osloer Straße und Kleingartenanlage bekommt unter dem Titel „GrüntalErLeben – Gemeinsam lebendige Räume gestalten“ bis Ende 2020 eine Schönheitskur. Anwohner und Anwohnerinnen sind eingeladen, ihre Ideen einzubringen, wie die Promenade in Zukunft zu einem noch schöneren Ort für die Nachbarschaft werden kann. In den letzten Wochen wurden bereits zahlreiche Ideen und Visionen für den in die Jahre gekommenen Grünstreifen gesammelt.