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Kulturexpedition unverblümt, Klappe die 10.!

(c) Turmverein
© Turm­ver­ein

Man muss die Fes­te fei­ern wie sie fal­len und wenn sie fal­len dann fes­te fei­ern. Die unver­blümt-Kul­tur­ex­pe­di­ti­on fei­ert ein run­des Jubi­lä­um. Zum nun­mehr zehn­ten Mal lief das span­nen­de Pro­jekt rund um das Quar­tier Pankstra­ße über die Büh­ne – im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes. Gewohnt unge­wöhn­lich geht es am Don­ners­tag, den 18. August 2016 ab 18:00Uhr los. Die­ses Mal unter ande­rem mit dem Brau­se­jun­gen-Ori­gi­nal Robert Res­cue, Lyrik­ein­la­gen von Stu­dio Coo­lio im Baum­haus, einer Swing-Tanz­ein­la­ge vor­’m Kugel­blitz sowie den tol­len Men­schen hin­ter dem Pro­jekt “Flücht­lin­ge will­kom­men”. Sor­ry Gil­ber­to und Yatao sind eben­falls mit von der Par­tie und wer­den sicher­lich auch die eine oder ande­re Ker­ze auf eurem Kuchen spek­ta­ku­lär ausblasen.

Turmverein und Studio Coolio

(c) Gedichtautomat, on tour
© Gedicht­au­to­mat, on tour

Die­ses Mal ist der Treff­punkt ein Stück wei­ter nörd­lich als sonst, denn um 18:00 Uhr ver­sam­melt sich die Expe­di­ti­on am Utrech­ter Platz, Ecke Mal­plaquet­stra­ße. Ohne gro­ßes Gezap­pel geht es an Ort und Stel­le auch schon gleich los. Der Turm­ver­ein, oder wie sich selbst nen­nen: die mobi­le Elek­tro-Dis­ko wird mal wie­der für Stim­mung sor­gen. Las­set die Rol­la­to­ren flie­gen, denn heu­te wol­len wir feiern!

Für den nöti­gen Ruhe­puls danach sorgt nach einem kur­zen Spa­zier­gang das “Lyrik im Baumhaus”-Kollektiv im Stu­dio Coo­lio. Nein, dort gibt es kein Gangsta’s Para­di­se (Kalau­er­box: 5 Euro!), son­dern gepfleg­te Poe­sie-Musik-Dar­bie­tun­gen des jun­gen Ber­li­ner Lyri­kol­lek­tivs, wel­ches sich als Teil des Baum­haus-Pro­jekts seit 2015 immer wie­der dort zusam­men fin­det. Von Chris­to­pher Mat­lik an der Gitar­re beglei­tet wer­den lesen: Arne Schmel­zer, Julia Dorsch, Maria Mar­ggraf. Auch der Gedicht­au­to­mat wird den einen oder ande­ren Mehr­zei­ler auf­zu­bie­ten haben.

Übri­gens: Wie es der Zufall so will, hat auch die Initia­ti­ve “Flücht­lin­ge will­kom­men” im Stu­dio Coo­lio sein Büro und wird sich wie auch ihre Arbeit natür­lich eben­so kurz vorstellen.

 

Lottas Jitterbugs und Robert Rescue

(c) Lottas Jitterbugs
© Lottas Jitterbugs

Tiefen­ent­spannt und inspi­riert, darf vor der Her­tha-Knei­pe “Zum Kugel­blitz” in der Lie­ben­wal­der Stra­ße der Tanz­schuh gewor­fen wer­den. Lottas Jit­ter­bugs und die Swing­tanz-Schu­le im Wed­ding laden zum Swing-Work­shop. Das Mot­to lau­tet “Wer Swing tanzt, kann nicht im Gleich­schritt mar­schie­ren”. Coco Schu­mann, die 92jährige Ber­li­ner Jazz­le­gen­de, von der die­ses Zitat stammt, hät­te sicher­lich sei­ne gro­ße Freu­de dar­an. In die­sem Sin­ne freu­en wir uns auf Schrit­te, die swin­gen, pur­zeln, tram­peln, Schweiß trei­ben, flie­gen, erfreu­en, belus­ti­gen, anstren­gen, erschwe­ren und erleich­tern. Alles kann, nichts muss. Wem übri­gens der Name bekannt vor­kommt: Die regel­mä­ßi­gen Swing-Ver­an­stal­tun­gen der Jit­ter­bugs sind mitt­ler­wei­le sogar euro­pa­weit bekannt!

(c) Robert Rescue
© Robert Rescue

Pünkt­lich zur Prime-Time geht im Mas­tul dann das Spot­light für the one and only Robert Res­cue an. Ob er an einer spe­zi­el­len Tanz-Per­for­mance arbei­tet, ist zwar der­zeit nicht bekannt. Sicher ist aber: Er wird mit sei­nem unnach­ahm­li­chen Blick für das ech­te Leben wie­der für Unter­hal­tung sor­gen. Seit 10 Jah­ren schreibt, nölt und liest er bei den “Brau­se­boys” über das, was im Wed­ding so alles pas­siert. Mal im Innen­hof, mal auf der Stra­ße. Gan­ze Bücher lie­ßen sich mit dem fül­len, was uns Robert schon gege­ben hat. Des­we­gen bleibt an die­ser Stel­le nur ein Satz zu sagen:

Wer den Res­cue nicht kennt, der hat nie im Wed­ding gelebt! So ein­fach ist das!

 

Impro mit Yatao und Antifolk von Sorry Gilberto

Yatao, (c) Stefan Nagott Photographie
Yatao, © Ste­fan Nagott Photographie

Was mit einem zufäl­li­gen Tref­fen im nord­deut­schen Nir­gend­wo begann, mäan­dert heu­te mit impro­vi­sier­ten Klän­gen und sinn­li­chen Rhyth­men durch den Ber­li­ner Raum. Mal­te und Alex bil­den gemein­sam das Pro­jekt Yatao. Lei­der kann an die­sem Abend jedoch nur Alex vor Ort sein. Yatao & Friend(s) machen ob nun zu zweit, zu dritt oder zu vielt Hung Drum Music. Man darf gespannt sein, wel­chen sei­ner musi­ka­li­schen Freun­de er für uns im Schlepp­tau hat.

(c) Alisa Resnik, 2016
© Ali­sa Res­nik, 2016

In dem neu­en Geheim­tipp, der natür­lich gar kein Geheim­tipp mehr ist, son­dern schon für viel Furo­re gesorgt hat, geht es sodann ganz fol­kig wei­ter. Im Basalt wer­den Sor­ry Gil­ber­to, die sich eigent­lich viel lie­ber als Anti-Folk bezeich­nen, uns von Tapi­ren, Dächern, Meis­ter­wer­ken, aus­ge­dach­ten Aka­de­mien und von der Grau­sam­keit der Kunst erzäh­len. Anne von Kel­ler und Jakob Dobers ver­bin­den hier­bei die Unmit­tel­bar­keit des Folk mit der zitat­rei­chen Spra­che des Pop. Wie das aber nun zu den Tapi­ren passt, das müsst ihr schon selbst herausfinden!

 

Ablauf:

18:00 Uhr:Utrech­ter Platz (Utrech­ter Ecke Malplaquetstraße)
mit der mobi­len Elek­tro-Dis­ko Turmverein

18:20 Uhr: Stu­dio Coo­lio (Utrech­ter Stra­ße 48)
Lyrik im Baum­haus (Poe­sie-Musik-Per­for­mance)
Flücht­lin­ge will­kom­men e.V.

19:10 Uhr: “Zum Kugel­blitz” (Lie­ben­wal­der Stra­ße 46)
Lottas Jit­ter­bugs (Swing-Work­shop)

20:00 Uhr: Mas­tul (Lie­ben­wal­der Stra­ße 33)
Robert Res­cue (Lesung)

20:40 Uhr: Utrech­ter Platz, vor dem Parma
Yatao & friend(s) (Hang Drum Music)

21:15 Uhr: Basalt (Utrech­ter Stra­ße 38)
Sor­ry Gil­ber­to (Anti-Folk)

Ein­tritt frei!

Hier ist der Face­book-Link zur Veranstaltung.

Hinweis der Kulturexpedition:

Wir möch­ten euch dar­auf hin­wei­sen, dass wäh­rend der gesam­ten Ver­an­stal­tung foto­gra­fiert und gefilmt wird. Fil­me und Fotos aller anwe­sen­den Per­so­nen (Besu­cher, Künst­ler, etc.) oder Aus­schnit­te, Zusam­men­schnit­te etc. kön­nen ver­öf­fent­licht und zu Wer­be­zwe­cken (Web­site, Pres­se­mit­tei­lun­gen etc.) ver­wen­det wer­den. Mit der Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung erklärt ihr euch mit der Ver­öf­fent­li­chung der Fotos und Film­auf­nah­men ein­ver­stan­den. Bit­te sprecht uns an, falls ihr nicht gefilmt/fotografiert wer­den möchtet.

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