Orte jüdischen Lebens: Die liberale Bewegung im Wedding der 1930er Jahre

Historische Karte Berlin (Silva 1925), Ausschnitt Berlin-Wedding
His­to­ri­sche Kar­te Ber­lin (Sil­va 1925), Aus­schnitt Berlin-Wedding

Das heu­ti­ge Juden­tum besteht aus ortho­do­xen, kon­ser­va­ti­ven, libe­ra­len und rekon­struk­tio­nis­ti­schen Strö­mun­gen. Stets geht es um die Aus­übung der jüdi­schen Gebo­te und ritu­el­len Geset­ze. Vor gut 90 Jahren

Unser Zuhause: vom Speckgürtel in die Mitte

Wenn man lan­ge an einem Ort lebt, emp­fin­det man die­sen irgend­wann ganz selbst­ver­ständ­lich als Hei­mat. Den Wed­ding kön­nen nur die weni­ge sei­ner Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner als Geburts­ort ange­ben, die­ser Stadt­teil ist schon immer ein Ort der Ein­wan­de­rung und des Tran­sits gewe­sen. Wie­der ande­re Ber­li­ner sind hier auch nur gebo­ren, weil sich vie­le Kran­ken­häu­ser im Wed­ding befin­den, und haben nie im Stadt­teil gewohnt. Der Zuge­zo­ge­nen­at­las 2016 weist für den Wed­ding aus, dass über die Hälf­te sei­ner Bewoh­ner nicht in Ber­lin gebo­ren ist – nur rund um den Schil­ler­park lag die Quo­te der Ur-Ber­li­ner etwas höher. So ver­wun­dert es nicht, dass auch die meis­ten der Redak­ti­ons­mit­glie­der beim Wed­ding­wei­ser nicht aus der Regi­on Ber­lin-Bran­den­burg stam­men. In unse­rer Serie berich­ten wir von unse­ren Her­kunfts­or­ten  – und war­um wir in unse­rem Stadt­teil Wur­zeln geschla­gen haben. Heu­te: Der lan­ge Weg vom Speck­gür­tel in den Wedding

 

Nicht für die Tonne: Nutzt die Bio-Tonne richtig!

BSR Abfallbeutel Bio-Tonne
Foto: BSR

In die Bio-Ton­ne gehö­ren alle orga­ni­schen Abfäl­le. Das hilft, Umwelt, Kli­ma und Geld­beu­tel zu scho­nen. Denn aus dem Bio­gut macht die BSR Kom­post und Bio­gas. Das gewon­ne­ne Bio­gas ersetzt 2,5 Mil­lio­nen Liter Die­sel pro Jahr. Ins­ge­samt wer­den so jähr­lich mehr als 9.000 Ton­nen CO2 ein­ge­spart. Doch was kommt eigent­lich in die Ton­ne? Das weiß nicht unbe­dingt jeder.

Was im Weddinger Lockdown noch geht. Und was verboten ist.

Wir haben ein­mal die Rege­lun­gen für den Lock­down in einer Über­sicht zusam­men­ge­stellt, die euch eine gro­be Ori­en­tie­rung gibt. Wo wir für Wed­din­ger Geschäf­te und Insti­tu­tio­nen Infor­ma­tio­nen haben, sind die­se ein­ge­pflegt. Stand: 13.01.21., 8.00 Uhr

Alt und allein: Wir können helfen!

ÜAlleinesein im Alter - eine Frau mit Rollatorber­ra­schend kam die Nach­richt wohl kaum, doch der Lock­down wird uns noch wei­ter beglei­ten. Das bedeu­tet vor allem für die ein­sa­men Men­schen unter uns, noch län­ger allei­ne aus­zu­har­ren und den All­tag ohne die übli­chen sozia­len Kon­tak­te zu meis­tern. Wo sich eini­ge an die­se Situa­ti­on schon gewöhnt oder durch regel­mä­ßi­ge Video-Calls, Tele­fon­kon­fe­ren­zen und Spa­zier­gän­ge Alter­na­ti­ven gefun­den haben, blei­ben es wei­ter­hin die Älte­ren in der Nach­bar­schaft, die oft auf sich allei­ne gestellt sind. Doch auch trotz Coro­na kön­nen wir alle dazu bei­tra­gen, Unter­stüt­zung für allein­le­ben­de Senio­ren zu gewähr­leis­ten und gegen die Ein­sam­keit anzutreten.

Unicorn: Büronomaden nutzen alte Post

Ein Postamt, heute ohne Postfiliale...
Post­amt in der Gericht­stra­ße. Foto: Weddingweiser

Der Schreib­tisch­ver­mie­ter Uni­corn ist in die Gericht­stra­ße gezo­gen. Dort heißt es nun: Schreib­ti­sche statt Brief­mar­ken. Im his­to­ri­schen Post­amt in der Gericht­stra­ße 51 ver­mie­tet das Unter­neh­men Uni­corn zahl­rei­che Cowor­king-Schreib­ti­sche. Cowor­king heißt auf deutsch Zusam­men­ar­beit und beschreibt eine rela­tiv unge­bun­de­ne Mög­lich­keit für jun­ge oder klei­ne Fir­men, Büro­räu­me anzumieten. 

Unser Zuhause: Adé Prenzlberg, hallo Wedding!

Wasserturm in Prenzlberg
Foto: Kris­ti­na Auer

Wenn man lan­ge an einem Ort lebt, emp­fin­det man die­sen irgend­wann ganz selbst­ver­ständ­lich als Hei­mat. Den Wed­ding kön­nen nur die weni­ge sei­ner Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner als Geburts­ort ange­ben, die­ser Stadt­teil ist schon immer ein Ort der Ein­wan­de­rung und des Tran­sits gewe­sen. Wie­der ande­re Ber­li­ner sind hier auch nur gebo­ren, weil sich vie­le Kran­ken­häu­ser im Wed­ding befin­den, und haben nie im Stadt­teil gewohnt. Der Zuge­zo­ge­nen­at­las 2016 weist für den Wed­ding aus, dass über die Hälf­te sei­ner Bewoh­ner nicht in Ber­lin gebo­ren ist – nur rund um den Schil­ler­park lag die Quo­te der Ur-Ber­li­ner etwas höher. So ver­wun­dert es nicht, dass auch die meis­ten der Redak­ti­ons­mit­glie­der beim Wed­ding­wei­ser nicht aus der Regi­on Ber­lin-Bran­den­burg stam­men. In unse­rer Serie berich­ten wir von unse­ren Her­kunfts­or­ten  – und war­um wir in unse­rem Stadt­teil Wur­zeln geschla­gen haben. Heu­te: weg vom Prenzlberg