Silvestermüll: Ehrensache für Weddinger

Alle Jahre wieder – und noch unwitziger als die 100.000. Wiederholung von „Dinner for One“ ist der Anblick der total zugemüllten Straßen nach der Silvesternacht. Nicht nur, aber eben auch vor unserer Tür, im Wedding. An Neujahr geht man spazieren, allein schon, um zu schauen, welche Spuren die „Naturkatastrophe“ Silvester hinterlassen hat. Eine von einem Böller zerfetzte Ratte vor der Haustür war da noch das Originellste, was ich diesmal zu sehen bekam. Aber ich sah auch Weddinger Kiezbewohner, die sich mit Besen und Schubkarre bewaffnet haben und die ersten Spuren beseitigen. Und zwar die vom Feiern anderer Leute. So sehr mich dieses vereinzelte Engagement erfreut, so sehr ärgert mich die Mentalität derjenigen, die den Müll verursacht haben. Irgendjemand wird’s schon wegräumen, wie immer. Wofür bezahlt man schließlich Hundesteuern, Abfallgebühren oder andere Abgaben?

4 ungewöhnliche Produkte aus dem Wedding

In der früheren Tresorfabrik

Dass mit AEG, Rotaprint oder OSRAM international bekannte Firmen im Wedding produzieren ließen, ist allseits bekannt. Schließlich verdankt der Wedding sein enormes Wachstum vor und nach der Wende zum 20. Jahrhundert auch den zahlreichen Fabriken, die sich teilweise mitten in den Wohngebieten befanden. Doch manche früheren und heutigen Produkte aus unserem Stadtteil sind einer breiteren Öffentlichkeit weniger geläufig. Wir bringen ein wenig Licht ins Dunkle.

Die besten Nebenstraßencafés – Kiez für Kiez

Das Schöne am Wedding ist: ihr könnt inzwischen in jedem Kiez in ein schönes Tagescafé einkehren. Dafür braucht ihr euch nicht einmal an den lauten Hauptstraßen ins Gewühl stürzen, oft sind die netten Cafés in den Seitenstraßen. Wenn man für jede Nachbarschaft entscheiden müsste, wo es sich tagsüber am nettesten abhängen lässt, wird es in manchen Weddinger Gegenden schon schwierig, sich zu entscheiden. Wir hätten da mal ein paar Vorschläge, wohlgemerkt: für Nebenstraßen-Cafés.