Bagger bringen Ärger in interkulturellen Garten Seestraße

Interkultureller Garten Seestraße
Fami­li­en aus dem Wed­ding, die im inter­kul­tu­rel­len Gar­ten in der See­stra­ße aktiv sind. Foto: Hensel

Auf dem ehe­ma­li­gen Gelän­de des Hau­ses der Gesund­heit in der Rei­ni­cken­dor­fer Stra­ße sind der­zeit Bag­ger in Akti­on. Sie machen Platz für den Neu­bau einer Grund­schu­le. Bis Janu­ar 2024 soll hier ein Schul­neu­bau ent­ste­hen. 576 Schü­ler sol­len hier ein­mal in einer vier­zü­gi­gen Grund­schu­le ler­nen. Die Fami­li­en, die seit vie­len Jah­ren im Inter­kul­tu­rel­len Gar­ten im Schul-Umwelt-Zen­trum (SUZ) direkt hin­ter der Bau­stel­le gärt­nern, sehen die soge­nann­te Bau­feld­frei­ma­chung mit gemisch­ten Gefüh­len. Auch wenn sie das Ent­ste­hen einer Schu­le begrü­ßen, fürch­ten sie um ihren Garten.

Spreegarn: Bunte Bobbel aus dem Wedding

Farbverlaufsgarn_SpreegarnIch ste­he neben Maria in der See­stra­ße. In einem Zim­mer, das als Lager, Werk­statt und Ver­kaufs­raum fun­giert, und bestau­ne ihre bun­te Samm­lung an Bob­beln. Bob­bel? Was ver­rä­te­risch süd­deutsch klingt, ist ein deutsch­land­weit, selbst in Ber­lin, akzep­tier­tes Wort für Garn. Genau­er gesagt, für Farbverlaufsgarn.

Essen zum Mitnehmen im nördlichen Wedding

Die besten Quiches im nördlichen WeddingTake-away und Lie­fer­diens­te: Was kön­nen wir tun, wenn wir unse­re Cafés und Restau­rants auch nach der Kri­se behal­ten wol­len? Ganz ein­fach: Wir kön­nen sie jetzt unter­stüt­zen und unser Essen dort abho­len. In einer Serie stel­len wir euch in jedem Kiez eini­ge Orte vor, wo ihr Essen zum Mit­neh­men abho­len oder für die Lie­fe­rung bestel­len könnt. Heu­te: Tipps für das Afri­ka­ni­sche und das Eng­li­sche Vier­tel – also alles nörd­lich der Seestraße.

Mausoleum und Mikrobiologie: Das Robert-Koch-Institut

Tag für Tag flim­mern seit eini­gen Wochen Bil­der aus einem Saal über die Bild­schir­me der Nati­on: Das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) ist jedem und jeder Deut­schen inzwi­schen genau­so ein Begriff wie der Name der Bun­des­kanz­le­rin. Das ver­wun­dert nicht, denn dort wer­den fast jeden Tag aufs Neue die Gesund­heits­ri­si­ken für die deut­sche Bevöl­ke­rung ein­ge­schätzt und in Pres­se­kon­fe­ren­zen bekannt­ge­ge­ben – eine über­le­bens­wich­ti­ge Auf­ga­be in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie. Was aber die Wenigs­ten wis­sen: Die­ses Insti­tut befin­det sich im Wedding. 

Weltfrieden bei Joe am Wedding

Lar­ry Schu­ba und Wes­tern Uni­on im Joe am Wedding

Im “Tre­sor” wur­de Tech­no­ge­schich­te geschrie­ben und das Berg­hain hat Ber­lins Ruf als Par­ty­haupt­stadt auch inter­na­tio­nal gefes­tigt. Mag sein. Aber die bes­te „Dis­se“ für ein brei­tes Publi­kum war Joe am Wed­ding – zumin­dest wenn man unse­re Lese­rin­nen und Leser fragt. Kurz gesagt: eine Legende!

St. Paul – Friedhof mit Zukunft

Friedhof St. Paul
© HORTEC Esther Bertele

Auf dem Fried­hof St. Paul an der See­stra­ße sol­len im Rah­men des Ber­li­ner För­der­pro­gramms für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (BENE) auf einer rund 1,2 Hekt­ar gro­ßen Teil­flä­che neue grü­ne Nut­zun­gen ent­ste­hen. Gemein­sam mit Anwoh­nern, Fried­hofs­be­su­chern, Kitas, Schu­len, sozia­len und kul­tu­rel­len Ein­rich­tun­gen, dem NABU, Künst­le­rin­nen und Künst­lern aus der Umge­bung sol­len die Berei­che Umwelt­bil­dung und Natur­schutz, Kunst und Kul­tur auf dem Fried­hof ent­wi­ckelt und neue Ange­bo­te und Auf­ent­halts­qua­li­tä­ten geschaf­fen wer­den. Dazu fin­det am Sams­tag, den 22.Februar von 11 bis 12 Uhr eine Info­ver­an­stal­tung an der See­stra­ße 124 statt.

Winterschwimmen im Sommerbad

Foto: Sula­mith Sallmann

Ber­lin man­gelt es an Schwimm­hal­len, beson­ders, wenn bestehen­de saniert wer­den müs­sen. Im Wed­ding hat man mit der Trag­luft­hal­le eine Lösung gefun­den: Seit Dezem­ber sind im Kom­bi­bad See­stra­ße die Außen­be­cken wie­der geöff­net – geschützt durch ein Tragluftdach.

Im war­men Was­ser sei­ne Bah­nen zie­hen, wäh­rend es drau­ßen grau und fros­tig ist: Ein Besuch im Hal­len­bad kann ein ech­ter Stim­mungs­auf­hel­ler sein. Kein Wun­der, dass die Nach­fra­ge im Win­ter groß ist. Doch Ber­lin wächst bekannt­lich und mit dem Bau von Bädern kommt die Stadt nicht so rich­tig hin­ter­her. Wenn dann noch irgend­wo eine Sanie­rung ansteht, gera­ten ande­re Stand­or­te an ihre Kapa­zi­täts­gren­zen. So sind etwa in Mar­zahn-Hel­lers­dorf zwei von drei Hal­len­bä­dern geschlos­sen und ein Frei­bad gibt es dort nicht.

Nussbreite: Aufhören, wenn’s am schönsten ist

Zwei Männer sitzen vor ihrer Bar, der Nussbreite, die bald aufhört06.09.2019 Fünf Jah­re hat ein Freun­des­kreis aus Hob­by-Musi­ke­rin­nen und ‑Musi­kern mit der Nuss­brei­te in der See­stra­ße eine Wohn­zim­mer-Kon­zert­bar betrie­ben. Jetzt ist Schluss mit der Nuss. War­um die belieb­te Bar schlie­ßen muss, haben uns Mat­thi­as und Mats aus dem Betrei­ber­kol­lek­tiv erklärt.