Schäfer: Alles auf einmal im Osramkiez

Das Schäfer kann sich nicht so recht entscheiden, ob es lieber Café, Bar, Restaurant oder alles zugleich sein will. Noch dazu hat es täglich geöffnet. Auch die variantenreiche Küche bringt Essen aus den verschiedensten Bereichen zusammen – das Wichtigste ist wohl, es macht dem Koch Spaß. Der Chef Chris steht hier noch selbst am Herd und versorgt den gastronomisch eher unterbelichteten Osramkiez nicht nur mit deutscher Hausmannskost, sondern auch mit Burgern und allerlei mediterranen Spezialitäten. Natürlich kann hier ab morgens gefrühstückt werden. Die Karte wechselt wöchentlich und je nach Saison. Einmalig im Wedding dürfte das Flammkuchenbuffet jeden Montag sein. Der Freitagabend steht hingegen im Zeichen eines Pizza- und Pastabuffets für wenig Geld. Sonntags wird gebruncht.

Aber auch wer abends einfach ein Glas Wein oder ein Bier trinken will, kann in diesem bunt eingerichteten Lokal in der Groninger Straße wohl nicht viel falsch machen.

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

Telefon 030.36741818

Mo-So 9:30 Uhr – ?

Website

„Don Pasquale“: Keine schwere Kost an der Triftstraße

Don PasqualeSchon seit vielen Jahrzehnten befindet sich hier am Anfang der Triftstraße ein italienisches Restaurant, das über die Jahre von verschiedenen Betreibern geführt wurde – im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Restaurants wird hier auch von echten Italienern gekocht. Benannt ist es nach der gleichnamigen Opera buffa von Donizetti – als Oper also eher leichte Kost. Der jetzige Betreiber ist seit 2013 in diesem Lokal. Es ist rustikal im Stil einer ländlichen Trattoria/Osteria eingerichtet und bietet traditionelle italienische Fleisch-, Fisch- und Pastagerichte an. Dazu zählt natürlich auch die gute alte Steinofen-Pizza. Don Pasquale ist nicht der einzige Italiener im Sprengelkiez, aber das Restaurant ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Triftstr. 38, 13353 Berlin, Deutschland
030 40532680
So – Fr ab 12.00 Uhr geöffnet

„Osteria bei Pino“: Italiener der alten Schule

Osteria da PinoEin traditionsreicher Italiener der alten Schule – das ist inzwischen fast schon eine Seltenheit geworden. Jedenfalls ist bei Pino eine echte Institution im Kiez für Pasta und auch für Pizza –  wenn man sie mit dickem Boden mag. Innen ist das Restaurant gemütlich-kitschig eingerichtet und sehr persönlich gestaltet, was gut zu einem Restaurant mit langer Tradition passt. Und auch auf einer kleinen Außenterrasse auf dem breiten Bürgersteig der Triftstraße können es sich die Gäste gemütlich machen. Allzu teuer ist das Essen, gemessen an der hohen Qualität auch nicht, und es lohnt sich schon einmal, dafür einen längeren Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen. Wer den guten alten Italiener an der Ecke mag, ist bei Pino sicherlich gut aufgehoben.

Geschlossen: „Il Conservatorio“: Der echte Italiener an der Ecke

Il_conservatorio_1Warum zum Geier hat man den kleinen Italiener an der Ecke nicht schon viel früher entdeckt? Schon beim zweiten oder dritten Besuch fühlt man sich im Conservatorio, als wäre man bereits ein halbes Leben Stammgast. Das liegt zum einen am günstigen italienischen Essen mit dem fancy 80er Jahre-Ambiente, zum anderen am charmanten Wirt und seinen Kumpels: Die sitzen nämlich am Eingang und trällern gerne mal ein Liedchen oder reißen Witze. Lebte er im Antonkiez, Prince würde hier essen und auf den samtenen blauen Stühlen Platz nehmen.

Tigelleria di Caprio: Klein, aber köstlich

Tigelle

Aktualisiert 2017: der Cafébetrieb wurde eingestellt, es gibt aber noch das Catering-Unternehmen.

Der Antonkiez zählt nicht gerade zu den gastronomisch attraktiven Vierteln im Wedding. Eine Mischung aus Backshops und türkischen Männercafés lässt einen in die angrenzenden Nachbarschaften rund um Malplaquet- und Sprengelstraße flüchten. Seit der Eröffnung der Moritzbar gibt es nun aber endlich einen neuen Lichtblick: die Tigelleria di Caprio.