Das Offside Wedding ist eine Institution

Foto: Andreas OertelMan kann es kaum glau­ben: Am 1. März 2018 ist das Off­side 18 Jah­re alt gewor­den. Eine Datum, wel­ches die Besit­zer Nina und Lars ger­ne als ihren per­sön­li­chen Natio­nal­fei­er­tag bezeich­nen. Eine stol­ze Leis­tung, wenn man bedenkt, dass das Pub die ein­zig ver­blie­be­ne Knei­pe in der Jüli­cher Stra­ße ist. Wir spra­chen mit der Crew über die Mei­len­stei­ne aus fast 2 Jahr­zehn­ten Barkultur.

Herthas Erben

Plumpe
Von 1924 bis 1968 gab es Heim­spie­le im “Sta­di­on am Gesund­brun­nen”, hier 1974 im Hin­ter­grund. Foto: Andre­as Schwarz­kopf, Wikimedia

125 Jah­re Her­tha BSC – mehr als zwei Drit­tel die­ser lan­gen Zeit war Her­tha ein Ver­ein am Gesund­brun­nen. Am Frei­tag, 21. Juli, wur­de der Han­ne-Sobek-Platz vor dem Bahn­hof Gesund­brun­nen zum zwei­ten Mal ein­ge­weiht. Das Schild mit dem Platz­na­men war durch die Bau­ar­bei­ten am Bahn­hof ver­lo­ren gegan­gen. Mit dabei bei der Wie­der­ho­lung war auch der 74-jäh­ri­ge Bernd Sobeck, der Sohn des berühm­ten Her­tha-Spie­lers aus den 1920er und 1930er Jah­ren. Für Her­tha war die sym­bo­li­sche Rück­kehr an den Gesund­brun­nen der Auf­takt zu einer Jubi­lä­ums­wo­che. Doch auch ohne Her­tha ist Fuß­ball im Wed­ding lebendig.

Als die “Plumpe” noch Nabel der Fußballwelt war

Blau-weiße Wunder von Michael Jahn im Verlag Die Werkstatt.
Blau-wei­ße Wun­der von Micha­el Jahn im Ver­lag Die Werkstatt.

Herz­li­chen Glück­wunsch Her­tha BSC. Heu­te wird der Ver­ein 124 Jah­re alt. Zu Opas Zei­ten, als Her­tha noch Deut­scher Meis­ter wur­de, fan­den vie­le Sai­son-Spie­le in der “Plum­pe” statt –  einem Sta­di­on in der Behm­stra­ße. Micha­el Jahn hat in sei­nem Buch “Blau-wei­ße Wun­der. Die Geschich­te von Her­tha BSC” auch eini­ge Kapi­tel über die Anfän­ge der Her­tha im Gesund­brun­nen geschrie­ben. Ein Blick zurück auf Her­thas Kinderjahre.

“Plumpe”: Hostel statt Vereinsheim

Jugendherberge, Hostel, HostelO, Neubau, Berlin-Gesundbrunnen, Campus Viva
Hoste­lO und Cam­pus Viva im Auf­bau, Jüli­cher Stra­ße, 2015 [Foto: Sula­mith Sallmann]
Vie­le  wis­sen gar nicht mehr, dass es eine Zeit gab, in der Her­tha BSC nicht in Char­lot­ten­burg zu Hau­se war, son­dern im Wed­ding. Im ehe­ma­li­gen Klub­haus der Her­tha­ner kann man jetzt wie­der Bier trin­ken und anschlie­ßend direkt ins Bett fal­len: Seit Kur­zem ist es ein Hostel.