Flop Café: Aus Aleppo in den Wedding

Hummus, Falafel und Halloumi im Flop Café.
Hummus, Falafel und Halloumi im Flop Café. (©Enno Lenze)

Syrische Spezialitäten von Falafel, Halloumi und Hummus bis zum hausgemachten Eistee. Im Flop Café in der Otawistraße gibt es Leckeres für jeden Geschmack. Als kleines Familienunternehmen behauptet es sich seit 2015 in der eher ruhigen Wohngegend – dank der reichhaltigen Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten ist im Flop Café für jeden etwas dabei.

Feiner Pinkel: Der Ort, der gefunden werden will

UPDATE Nebenstraßen im Wedding sind manchmal voller Atmosphäre und unerwarteter Entdeckungen. So ist es auch mit dem „Feinen Pinkel“. Das Lokal drängt sich nicht auf, es will gefunden werden. Die Eigenbezeichnung „Kultur- und Kaffeestätte“ ist vielsagend, trifft es aber nicht annähernd. Beim „Feinen Pinkel“ gibt es nämlich auch viel zu sehen und gutes Essen zu genießen. Im Herbst und Winter muss der Laden leider schließen.

Taverna Hellas: Der Grieche im Wedding

Eine Art Gaststätte steht wie kaum eine andere für die Achtziger im Westen: Griechische Spezialitätenrestaurants, noch vor 25 Jahren dutzendfach im Wedding vertreten, sind heute selten geworden. Das Taverna Hellas an der Ecke Turiner / Utrechter Straße hat als einziges im Wedding die Jahrzehnte überdauert- und das schon seit 1985. In der aktuell Krisensituation musste der Traditionsbetrieb schnell umstellen: auf Essen zum Mitnehmen und einen eigenen Lieferdienst.

Café Bades: Gastfreundschaft im Antonkiez

In der sonst ruhigen Antonstraße am Leo kann man von weitem seit etwas mehr als einem Jahr auf dem Bürgersteig vor dem Café Bades stets ein Grüppchen junger Leute ausmachen. Die Volkshochschule Mitte nebenan und die Wedding-Grundschule gegenüber sorgen für eine bunte Mischung. Und in der weiteren Nachbarschaft hat sich die Qualität des Espressos und Latte rumgesprochen; eine kleine italienische Fangemeinde gehört ebenfalls schon zur Bades-Community.

Mirage: Die Erscheinung am Nettelbeckplatz

Tisch im Mirage. Foto: Promo
Tisch im Mirage. Foto: Promo

Ein heller, ungewöhnlich geschnittener Raum mit Blick auf den verkehrsberuhigten Nettelbeckplatz, dazu eine ambitionierte französisch inspirierte Küche – wer da glaubt, eine Erscheinung vor sich zu haben, liegt gar nicht so falsch. Das Mirage, französisch für Fata Morgana, wagt das Überfällige an diesem unterschätzten Ort.