Eine Führung durch den Roten Wedding

Zu sehen ist ein großer Stein, liegend. Auf ihm steht geschrieben: Anfang Mai 1929 fanden hier bei Straßenkämpfen 19 Menschen den Tod, 250 wurden verletzt.
Stele am Gedenkstein Blutmai 1929. Foto: August-Bebel-Institut

 

Wie wurde der Wedding eigentlich „rot“?
Was war der „Blutmai 1929“?
Und wer war Walter Nicklitz?
Das August-Bebel-Institut (ABI) lud am „Tag der Deutschen Einheit“ zu einer Führung zur Geschichte des sozialen Wandels und politischer Auseinandersetzungen im Wedding ein.

 

Die Führung wurde von Mitarbeiter*innen und Besucher*innen des Tagungszentrums in der Wiesenstraße 30 (TAZ), die vom gemeinnützigen KBS e.V. betrieben wird, gestaltet. Unsere Autorin war dabei.

2 Tage Wedding 2019: Kulturfestival abseits vom Mainstream

Kunstpostkarte für das Kulturfestival
Kunstpostkarte vom Nordufer

Um den Wedding in seiner ganzen kulturellen Vielfalt kennenzulernen, sollte man sich das Wochenende am 7. und 8. September 2019 freihalten. Das von Künstlern und Gewerbetreibenden selbst organisierte Kulturfestival „2 Tage Wedding“ findet zum vierten Mal statt. Wer Zeit und Interesse hat, kann in Ruhe abseits des Mainstreams Kiezkultur im Wedding tanken oder sich kulinarisch verwöhnen lassen. Wir haben die Höhepunkte einmal Kiez für Kiez zusammengefasst.

Was, wann, wo Wedding (30. Woche)

Auf geht es in eine neue Weddinger Woche. Dieses Mal schicken wir Euch zum Tangotanzen (oder zum Zuschauen) ins Tangoloft und zur Feier des 5. Geburtstages der Vagabund Brauerei.  Dann geht es noch zum Gartenkino ins Himmelbeet und natürlich zum  Brunch – als Wiener Sonntagsfrühstück, als Familienfrühstück oder einfach nur ganz konventionell. Wer dann noch Lust hat, besucht „Liebes Wedding strickt“ – ein Handarbeitstreff im be’kech. Oder ihr geht nach der Parade zum Christopher Street Day direkt in den Humboldthain Club (Foto rechts). Wir wünschen gute Unterhaltung!

Mehr als ein Garten: Das ist Stadtnatur!

Führung im Himmelbeet: Toni Karge erklärt den Zuhörern das Projekt. Foto: Hensel
Führung im Himmelbeet: Toni Karge erklärt den Zuhörern das Projekt. Foto: Hensel

Am Leopoldplatz ist mit dem Himmelbeet seit 2013 eine grüner und sehr lebendiger Ort mitten im Wedding gewachsen. Auf 1700 Quadratmetern wird in der Ruheplatzstraße 12 nicht nur gepflanzt, gegossen und geerntet. Über die vielfältigen Nutzungen und die Entstehung des Gemeinschaftsgartens wollten am Sonntag (17.6.) beim Langen Tag der Stadtnatur viele Menschen aus der ganzen Stadt ganz viel wissen. Dabei ging es auch um die ungewisse Zukunft des Projekts.