Schlagwörter: Flüchtlinge

Wedding.hilft: Wer will Pate für einen Flüchtling werden?

Ein Flüchtling und ein Pate unterhalten sich bei einem Kennenlerntreffen. Foto: Martin Reischke
Ein Flüchtling und ein Pate unterhalten sich bei einem Kennenlerntreffen. Foto: Martin Reischke

Mit einem Patenschaftsprogramm will das Netzwerk Wedding.hilft Geflüchtete und Menschen aus dem Wedding zusammenbringen. Seit Beginn vergangenen Jahres wurden schon mehr als 30 Patenschaften vermittelt. Am Mittwoch, den 15. Februar sind alle, die sich für eine Patenschaft interessieren, zum Infotisch eingeladen. Zwischen 19 und 21 Uhr will die Initiative im Café der NachbarschaftsEtage in der Fabik Osloer Straße informieren und neue ehrenamtliche Helfer gewinnen. Weiterlesen

Huckepack: Geflüchteten Kindern Zeit schenken

Logo der Initiative für geflüchtete KinderMit dem Projekt HUCKEPACK vermittelt eine Weddinger Initiative gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V. persönliche Patenschaften für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Berlin. Gegründet wurde die Initiative im Januar 2016. Im Sommer letzten Jahres konnte die Initiative HUCKEPACK sogar den Integrationspreis 2016 der BVV in Mitte gewinnen. Weiterlesen

Paten für Flüchtlinge: Ein Abend der Begegnung

Beim Begegnungsabend im Café der NachbarschaftsEtage. Foto: Sulamith Sallmann
Beim Begegnungsabend im Café der NachbarschaftsEtage. Rechts im Bild ist Projektleiterin Carmen Troppa. Foto: Sulamith Sallmann

Unter dem Dach der NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße gibt es ein neues Angebot. Das Projekt „Paten für Flüchtlinge“ lädt geflüchtete Menschen und Engagierte aus dem Viertel regelmäßig zum Begegnungscafé ein. Anfang Oktober fand der erste dieser Abende statt. Der nächste ist Anfang Januar.

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Baustelle Mitte Museum: Betreten 1x erlaubt

Das Mitte Musem in der Pankstraße. Foto: Dominique Hensel
Das Mitte Musem in der Pankstraße. Foto: Dominique Hensel

Im Mitte Museum hantieren derzeit die Handwerker mit ihrem Werkzeug. Das regionalgeschichtliche Museum für Mitte, Tiergarten, Wedding in der Pankstraße wird nämlich gerade umgebaut und öffnet erst wieder im ersten Halbjahr 2018. Trotzdem können geschichtlich Interessierte gerade jetzt vieles über die Vergangenheit der Ortsteile lernen. Weil die Ausstellungsräume und auch das Archiv in der Bauzeit geschlossen sind, lädt das Haus zu verschiedenen Veranstaltungen nach dem Motto „Mitte Museum – unterwegs!“ ein.

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„Dardaschat: Berlin und Syrien sprechen sich aus“

(C) Benjamin Vrucek
Foto: Benjamin Vrucak

Haben Deutsche und Syrer vielleicht doch mehr gemeinsam als wir vermuten? Der Verein SALAM e.V. lädt bereits zum zweiten Mal zu einem Kulturwochenende der Begegnungen ein. Dieses wird vom 15. bis 17. Juli im August-Bebel-Institut und in den Vereinsräumen in der Buttmannstraße in Gesundbrunnen stattfinden.

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5 Themen, die den Wedding 2015 bewegten

Wedding, wie haste Dir verändert! Vieles verschwand für immer, manches konnte gerettet werden. Viele neue Nachbarn aus Nah und Fern konnten wir willkommen heißen – dass das nicht immer ohne Konflikte und Anpassungsschwierigkeiten geht, ist klar. Mehr Spielhallen, mehr Bioläden, mehr Einwohner: Wie verändert das uns im Wedding?
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Fabrik Osloer Straße: Alle für die neuen Nachbarn

Die Fabrik Osloer Straße. Foto: Hensel
Die Fabrik Osloer Straße. Foto: Hensel

In der Turnhalle des Oberstufenzentrums in der Osloer Straße ist Mitte November eine Flüchtlingsnotunterkunft eingerichtet worden. Sie entstand in Ergänzung zu den schon länger bestehenden Unterkünften in der Pankstraße, in der Gotenburger Straße und den Möglichkeiten im Hotel am Luisenbad in der Koloniestraße sowie dem Hostel Inn-Berlin in der Prinzenallee. Damit sind im Soldiner Kiez und in Laufweite zum Viertel 1000 geflüchtete Menschen untergebracht. Viele Vereine und Initiativen unterstützen die geflüchteten Menschen, helfen den ehrenamtlichen Helfern, zu helfen. So engagieren sich unter anderem die Initiativen, die unter dem Dach der Fabrik Osloer Straße arbeiten, auf ganz vielfältige Weise.

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So bitch war der Wedding noch nie – Cooler Kalender fürs neue Jahr

Titelblatt Bitchirelli Fotokalender
Titelblatt Bitchirelli Fotokalender

Der Bitchirelli Fotokalender 2016 ist da! Nein, der Autor hat sich nicht verschrieben. Denn es geht tatsächlich nicht um den legendären Kalender, den eine bekannte italienische Reifenmarke Jahr für Jahr mit mehr oder weniger hübsch-unbekleideten und von prominenten Fotografen abgelichteten Mädchen herausbringt. Spektakulär ist der Bitchirelli Fotokalender auch, wenngleich es in ihm nicht ganz so freizügig zugeht und sich zwei Herren der Schöpfung unter den 13 Motiven befinden. Volle Aufmerksamkeit verdient der Kalender aber allemal, weil er von einer Unternehmung aus den Tiefen des Wedding erdacht worden ist, deren Mitstreiter sich nicht nur Gedanken darüber gemacht haben, was sie für ihren eigenen Geschäftserfolg, sondern auch für andere tun können.

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Wo sind im Bezirk Unterkünfte für Flüchtlinge, Herr Stadtrat?

Baustadtrat Carsten Spallek - Foto: Andrei Schnell
Baustadtrat Carsten Spallek – Foto: Andrei Schnell

Ehrenamtliche wie zum Beispiel rund um die Initiativen „Wedding hilft“ oder „Moabit hilft“ leisten viel, wenn es um die Willkommenskultur im Bezirk geht. Auch für Stadtrat Carsten Spallek (CDU) ist das Thema Flüchtlinge derzeit das beherrschende Thema. Der Bezirk Mitte ist wegen des nahenden Winters gefragt, Flüchtlinge jetzt mit guten Quartieren zu versorgen. Am Rande des Kiezfestes im Brunnenviertel äußerte sich Baustadtrat Carsten Spallek dazu, wo Flüchtlinge in Mitte untergebracht werden könnten. Weiterlesen

Ankommen im Wedding: Starthilfe per App

Ankommen im WeddingDer Wedding ist traditionell ein Anlaufpunkt für Menschen aus vielen Ländern. Nicht erst seit die Zahl der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge stark ansteigt, sind die Bewohner von Wedding und Gesundbrunnen daran gewöhnt, mit Neuankömmlingen umzugehen und ihnen den Start so leicht wie möglich zu machen. Mit unserer neuen Serie wollen wir uns dem Thema „Ankommen im Wedding“ aus unterschiedlichen Perspektiven annähern.

Der Bürgerkrieg in Syrien ist bei uns angekommen. Er ist ganz nah. Wir treffen uns mit Reham. Vor einem Jahr ist sie nach Berlin gekommen, inzwischen lebt sie in einer eigenen Wohnung im Wedding. „Fremd fühle ich mich hier nicht“, sagt die 31-Jährige, „ich versuche hier, ein Leben wie in meiner Heimatstadt Aleppo zu führen.“ Die junge Syrerin besucht Sprachkurse, lernt deutsche Freunde kennen und jobbt im Eiscafé Kibo an der Transvaalstraße. Ihre Eltern und zwei Brüder wohnen inzwischen ebenfalls in Berlin. Also ein ganz normales Leben, wie früher, im Frieden? Weiterlesen