Wo ihr im Lockdown Weddinger Bier kaufen könnt

Bierflasche Eschenbräu Takeaway
© Til­man Vogler

Heu­te brin­gen wir ein­mal einen Ser­vice­bei­trag, der euch hilft, die Schlie­ßung von Bars und Knei­pen wenigs­tens ein biss­chen zu kom­pen­sie­ren. Ihr bekommt von die­sen im Wed­ding behei­ma­te­ten Braue­rei­en diver­se Pro­duk­te in Fla­schen­form, in Form eines Fünf­li­ter­fas­ses oder sogar als Kas­ten nach Hau­se gelie­fert. Hier kommt also die Lock­down-Lis­te für Lieb­ha­ber des Gebrauten!

Brauseboys-Livestream am Donnerstag (16.4.): Alles wird besser

Eine Rol­le hät­ten wir noch

Immer bes­ser. Unser Klo­pa­pier geht zur Nei­ge, ich schla­ge den Kin­dern vor, sie könn­ten doch wie­der Win­deln benut­zen. Die gäbe es noch. Sie schüt­teln hef­tig den Kopf, auf kei­nen Fall, ich bin sehr beru­higt. Diver­se Male waren wir ein­kau­fen, aber blie­ben glück­los. Man müss­te extra dafür los­zie­hen, nur für Klo­pa­pier, aber auf eine sol­che Aven­ti­u­re pfei­fe ich – die Wür­de des Men­schen ist abwisch­bar – und das hat man dann davon. Eine Rol­le haben wir  vor Ostern noch, die aller­letz­te Reser­ve. Am Don­ners­tag war ich bei der Pri­vat­braue­rei Eschen­bräu, wo man bei Erwerb eines klei­nen Bier­fas­ses eine Rol­le mit­be­kommt. Die wer­den für Gäs­te vor Ort im Moment nicht benö­tigt und sind ein klei­ner Anreiz.

Essen zum Mitnehmen im Sprengelkiez

Das Cozymazu im SprengelkiezTake-away und Lie­fer­diens­te: Was kön­nen wir tun, wenn wir unse­re Cafés und Restau­rants auch nach der Kri­se behal­ten wol­len? Ganz ein­fach: Wir kön­nen sie jetzt unter­stüt­zen und unser Essen dort abho­len. In einer Serie stel­len wir euch in jedem Kiez eini­ge Orte vor, wo ihr Essen zum Mit­neh­men abho­len oder für die Lie­fe­rung bestel­len könnt. Heu­te: Tipps für den Sprengelkiez. 

Charity-Bingo zu Hause: Livestream-Glücksspiel kann auch süchtig machen

Hät­te, soll­te, wür­de. Bin­go im Mas­tul konn­te auf­grund des momen­tan anhal­ten­den Ver­an­stal­tungs­ver­bots nicht wie gewohnt am letz­ten Mitt­woch im März statt­fin­den. Doch unser Wed­ding­wei­ser-Team, völ­ligst der Sucht nach dem Glücks­spiel aus­ge­setzt, hat sich da was ein­fal­len las­sen. Hadern wir momen­tan alle mit der sozia­len Distan­zie­rung von unse­ren liebs­ten Freun­den, stellt sich doch schnell eine Fra­ge: Wenn das alles vor­bei ist, kön­nen wir dann über­haupt noch in die gelieb­ten Orte und Spiel­stät­ten unse­rer frei­zeit­li­chen Auf­ein­an­der­tref­fen zurück­keh­ren? BINGO ohne Mas­tul? Mas­tul ohne BINGO? Blöd. 

Brauseboys streamen wieder am 2.4.: Von Bier und Broten

Bierflasche Eschenbräu Takeaway
© Til­man Vogler

Iso­la­ti­on ist natür­lich das fal­sche Wort, wenn alle immer zu Hau­se sind. Län­ger schon hat­te ich, mal so für die nähe­re Zukunft, Aus­schau nach einer mög­lichst nahen Büro­flä­che gehal­ten. Eigent­lich nur einer Dach­kam­mer oder einem sonst irgend­wie nutz­lo­sen Raum, der nicht viel kos­tet, aber zum Schrei­ben taugt. Wenig Illu­sio­nen mach­te ich mir dar­über, dass es so etwas über­haupt noch gibt, nicht in Lauf­wei­te und nicht bezahl­bar für mich, also such­te ich nicht mit Nach­druck. Jetzt den­ke ich nur: Hät­tes­te ruhig mal genau­er gucken kön­nen. Wer schreibt, braucht in der Regel dafür Ruhe und Iso­la­ti­on, an den Kopf gewor­fe­ne Kuschel­tie­re von unge­dul­di­gen Kin­dern sind da eher nicht mitgemeint.

Vom Eschenbräu in den Livestream: Die „Brauseboys“

Dabeisein ist alles
Wer­be­pla­kat in der Uferstraße

Die Brau­se­boys las­sen sich vom Coro­na­vi­rus nicht unter­krie­gen! Unter gro­ßem Elan wan­dern sie um ins Inter­net. Dort unter­hal­ten sie wei­ter­hin jeden Don­ners­tag um 20.30 Uhr in einem Live­stream ihre Zuhö­rer. Dabei­sein ist alles. Denn auf die­se Art kön­nen mehr Men­schen zuhö­ren als sonst im Eschen­bräu.  Wer ger­ne mal ein­schal­ten möch­te, kann den Live­stream auf der Face­book-Sei­te der „Brau­se­boys“ fin­den. Doch wer sind die „Brau­se­boys“ eigent­lich? Wir haben mal nachgefragt.

Lesebühne im Livestream: Dieser Abend kennt kein Ende…

Brauseboys im Livestream…son­dern nur eine Fort­set­zung: Nächs­ten Don­ners­tag, mit euch. Die­se klei­ne For­mel hört man fast immer ganz am Ende eines Abends bei den Brau­se­boys, sie hat sich früh ein­ge­bür­gert und wir haben sie stur wie­der­holt. Es hat auch immer gestimmt – bis auf einen  ein­zi­gen Hei­lig­abend haben wir jede Woche gemein­sam auf der Büh­ne gestan­den! Wir sind dar­auf durch­aus stolz, waren wir für die­ses Jahr den­noch  fest ent­schlos­sen, wäh­rend der EM zu pau­sie­ren. Nicht als Sakri­leg, son­dern weil wir es uns aus Beharr­lich­keit ja auch mal ver­dient haben. Jede EM oder WM war so furcht­bar für uns, wenn dadurch das Publi­kum weg­bleibt. Plötz­lich ist aber nicht nur der Fuß­ball ver­scho­ben, son­dern wir dür­fen auf unbe­stimm­te Zeit gar kein Publi­kum mehr emp­fan­gen. Dür­fen wir uns über­haupt emp­fan­gen? Könnt ihr uns empfangen?

2019 – Die Brauseboys ziehen um und das La Luz muss schließen

Die­ses Jahr war für uns, die Brau­se­boys, wie für vie­le Wed­din­ger, von einem Umzug geprägt. Nach zehn Jah­ren haben wir als Lese­büh­ne unse­re Spiel­stät­te in den Osram-Höfen ver­las­sen und sind für die Lesun­gen don­ners­tags in einen neu­en Raum im Eschen­bräu umge­zo­gen. So schön wir uns dort seit dem Früh­jahr ein­ge­rich­tet haben, hat uns aber die Nach­richt sehr betrübt, dass das lieb­ge­won­ne­ne La Luz zum Jah­res­en­de schlie­ßen muss. Zeit für einen Rück­blick und Abschied, den Robert Res­cue stell­ver­tre­tend an einem Uten­sil abge­hal­ten hat, das nicht mit umge­zo­gen ist. Wir dan­ken dem La Luz für die schö­nen Jah­re, ins­be­son­de­re Gui­do Wen­de­ring und Nuno, und wün­schen alles Gute für das, was kom­men wird.