„Schriftstellerhaus“: Herausholen, was in Leuten steckt

Hereinspaziert! Ingrid Kaech sagt: „Willkommen im Schriftstellerhaus/phase1!“
Foto Maja Schudi

In der Spanheimstraße in Gesundbrunnen gibt es etwas, das es in dieser Art und Weise in Berlin sonst nicht gibt: einen Rückzugs- und Begegnungsort nur für Schreibende. In der Hausnummer 1 existiert eine Austausch- und Arbeitsplattform für schreibende Profis und Amateure gleichermaßen. Die Räume des Schriftstellerhauses befinden sich im Erdgeschoss. Ingrid Kaech, die Leiterin des Schriftstellerhauses, hat vor ein paar Jahren die Räume angemietet und komplett umgestaltet. Sie kümmert sich nun in Eigenregie um sämtliche Belange des Hauses, leitet auch die Seminare und Arbeitsgruppen. Ich treffe mich mit ihr, um mehr über sie und das Schriftstellerhaus zu erfahren.

Das be’kech zieht nach Neukölln

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Take your time @ be’kech – verbring deine Zeit im be’kech. Foto: Schnell

Das be’kech ist ein besonderer Ort im Wedding. Zwei junge Frauen haben das Ladengeschäft in der Nummer 14 in der eher tristen Exerzierstraße 2017 übernommen und mit einem innovativen Konzept mit buntem, multikulturellem Leben gefüllt. Ende November haben Louna Sbou und Nina Martin nun jedoch das Ende des be’kech bekannt gegeben. Das so genannte Anticafé schließt.

Coworking Spaces und Büro-WGs im Wedding

Schreibtisch zu vermieten. Foto: Hensel

August 2019 Sie nennen sich Büro-WG oder Coworking Space und sind moderne Arbeitsplätze für mobile Großstädter. Das Prinzip ist immer gleich: Freiberufler, Kreative, kleine Unternehmen mieten sich einen Schreibtischarbeitsplatz in einem Gemeinschaftsbüro. Es gibt einen Tisch, Internet, Strom und verschiedenes Zubehör, manchmal Kaffee-Flatrate und die Idee des Austauschs mit dem Coworker am Nebentisch. Was aus den USA kam, hat sich auch in Deutschland und vor allem in Berlin schnell verbreitet. Mehrere hundert Coworking Spaces gibt es in der Hauptstadt. Auch im Wedding und in Gesundbrunnen finden digitale Nomaden Unterschlupf.

Kantine N°1: Ein Lichtstrahl für den Osramkiez

Kantine Nr.1 in den Osram-HöfenIn den Osramhöfen und im benachbarten Forum Seestraße befinden sich zahlreiche Arbeitsplätze: einige bei der Polizei, in Arztpraxen und bei Bildungseinrichtungen. Ein weiterer Arbeitsort ist die meco Akademie. Sie bringt 450 Teilnehmende verschiedener Weiter- oder Berufsbildungen, Dozenten und eigene Mitarbeiter zusammen. Neuerdings können sich all diese Menschen in der Kantine N°1 treffen, ihre Pause verbringen. Hier gibt es dafür Getränke und vegetarisches Essen. Aber auch für die Zeit zwischen den Pausen ist die Kantine da, denn es gibt ein originelles Coworking-Angebot. 

Feierabendbier an der be’kech-Bar

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Prost be’kech-Bar! Foto: be’kech

Dass sich in der Exerzierstraße 14 Berlins erstes Anticafé befindet, hat sich inzwischen herumgesprochen. Nachdem das Coworking-Café von Louna und Nina den ersten Praxistest mit Bravour bestanden hat, gehen die beiden Betreiberinnen nun einen Schritt weiter. Das be’kech verwandelt sich ab Freitag (2.3.) um 19 Uhr in eine Bar. Morgen ist offizielle Bareröffnung mit Sektempfang, Snacks und Musik von Shamsa aus Jordanien.

Coworking Spaces und Büro-WGs im Wedding

Schreibtisch zu vermieten. Foto: Hensel

Sie nennen sich Büro-WG oder Coworking Space und sind moderne Arbeitsplätze für mobile Großstädter. Das Prinzip ist immer gleich: Freiberufler, Kreative, kleine Unternehmen mieten sich einen Schreibtischarbeitsplatz in einem Gemeinschaftsbüro. Es gibt einen Tisch, Internet, Strom und verschiedenes Zubehör, manchmal Kaffee-Flatrate und die Idee des Austauschs mit dem Coworker am Nebentisch. Was aus den USA kam, hat sich auch in Deutschland und vor allem in Berlin schnell verbreitet. Mehrere hundert Coworking Spaces gibt es in der Hauptstadt. Auch im Wedding und in Gesundbrunnen finden digitale Nomaden Unterschlupf.

Ahoy versus Unicorn – Coworking im Brunnenviertel

Ahoy versus Unicorn. Collage: Andrei Schnell
Ahoy versus Unicorn. Collage: Andrei Schnell

Für Schreibtischtäter ist das Brunnenviertel ein guter Ort. Gleich zwei Coworking-Spaces buhlen um Mieter. Ausgesprochen schöne Bilder zeigen beide Anbieter auf ihren Webseiten. Da die Preise ähnlich sind und beide eine ähnliche Lage nahe des U-Bahnhofs Voltastraße haben, entscheidet der subjektive Eindruck bei einem Besuch. Da gibt es Unterschiede.

Bye, bye Supermarkt!

Zsolt Szentirmai, David Farine und Ela Kagel beim Einzug in die Brunnenstraße 64 vor vier Jahren.
Zsolt Szentirmai, David Farine und Ela Kagel beim Einzug in die Brunnenstraße 64 vor vier Jahren.

Schlamassel – der Begriff beschreibt am besten die Situation, in der sich der Supermarkt in der Brunnenstraße 64 derzeit befindet. Ende Juni läuft der Mietvertrag aus. Eigentlich wollte die gefragte Kreativ- und Experimentierzone fürs digitale Leben im Juni ins Stattbad Wedding umziehen. Weil das Bezirksamt Mitte das Stattbad in der Gerichtstraße kürzlich wegen Sicherheitsmängeln gesperrt hat, ist auch die Zukunft des Supermarkts ungewiss. Bisher konnte kein Ausweichquartier gefunden werden. Das Brunnenviertel verliert damit Ende Juni einen engagierten Akteur, viele neuen Impulse und der Supermarkt den Raum für seine Projekte. Am Donnerstag (25.6.) findet die Abschiedsparty statt.