Unicorn: Büronomaden nutzen alte Post

Ein Postamt, heute ohne Postfiliale...
Post­amt in der Gericht­stra­ße. Foto: Weddingweiser

Der Schreib­tisch­ver­mie­ter Uni­corn ist in die Gericht­stra­ße gezo­gen. Dort heißt es nun: Schreib­ti­sche statt Brief­mar­ken. Im his­to­ri­schen Post­amt in der Gericht­stra­ße 51 ver­mie­tet das Unter­neh­men Uni­corn zahl­rei­che Cowor­king-Schreib­ti­sche. Cowor­king heißt auf deutsch Zusam­men­ar­beit und beschreibt eine rela­tiv unge­bun­de­ne Mög­lich­keit für jun­ge oder klei­ne Fir­men, Büro­räu­me anzumieten. 

„Schriftstellerhaus“: Herausholen, was in Leuten steckt

Hereinspaziert! Ingrid Kaech sagt: „Willkommen im Schriftstellerhaus/phase1!“
Foto Maja Schudi

In der Span­heim­stra­ße in Gesund­brun­nen gibt es etwas, das es in die­ser Art und Wei­se in Ber­lin sonst nicht gibt: einen Rück­zugs- und Begeg­nungs­ort nur für Schrei­ben­de. In der Haus­num­mer 1 exis­tiert eine Aus­tausch- und Arbeits­platt­form für schrei­ben­de Pro­fis und Ama­teu­re glei­cher­ma­ßen. Die Räu­me des Schrift­stel­l­er­hau­ses befin­den sich im Erd­ge­schoss. Ingrid Kaech, die Lei­te­rin des Schrift­stel­l­er­hau­ses, hat vor ein paar Jah­ren die Räu­me ange­mie­tet und kom­plett umge­stal­tet. Sie küm­mert sich nun in Eigen­re­gie um sämt­li­che Belan­ge des Hau­ses, lei­tet auch die Semi­na­re und Arbeits­grup­pen. Ich tref­fe mich mit ihr, um mehr über sie und das Schrift­stel­l­er­haus zu erfahren.

Das be’kech zieht nach Neukölln

be'kech
Take your time @ be’k­ech – ver­bring dei­ne Zeit im be’k­ech. Foto: Schnell

Das be’kech ist ein beson­de­rer Ort im Wed­ding. Zwei jun­ge Frau­en haben das Laden­ge­schäft in der Num­mer 14 in der eher tris­ten Exer­zier­stra­ße 2017 über­nom­men und mit einem inno­va­ti­ven Kon­zept mit bun­tem, mul­ti­kul­tu­rel­lem Leben gefüllt. Ende Novem­ber haben Lou­na Sbou und Nina Mar­tin nun jedoch das Ende des be’kech bekannt gege­ben. Das so genann­te Anti­ca­fé schließt.

Coworking Spaces und Büro-WGs im Wedding

Schreib­tisch zu ver­mie­ten. Foto: Hensel

August 2019 Sie nen­nen sich Büro-WG oder Cowor­king Space und sind moder­ne Arbeits­plät­ze für mobi­le Groß­städ­ter. Das Prin­zip ist immer gleich: Frei­be­ruf­ler, Krea­ti­ve, klei­ne Unter­neh­men mie­ten sich einen Schreib­tisch­ar­beits­platz in einem Gemein­schafts­bü­ro. Es gibt einen Tisch, Inter­net, Strom und ver­schie­de­nes Zube­hör, manch­mal Kaf­fee-Flat­rate und die Idee des Aus­tauschs mit dem Cowor­ker am Neben­tisch. Was aus den USA kam, hat sich auch in Deutsch­land und vor allem in Ber­lin schnell ver­brei­tet. Meh­re­re hun­dert Cowor­king Spaces gibt es in der Haupt­stadt. Auch im Wed­ding und in Gesund­brun­nen fin­den digi­ta­le Noma­den Unterschlupf.

Kantine N°1: Ein Lichtstrahl für den Osramkiez

Kantine Nr.1 in den Osram-HöfenIn den Osram­hö­fen und im benach­bar­ten Forum See­stra­ße befin­den sich zahl­rei­che Arbeits­plät­ze: eini­ge bei der Poli­zei, in Arzt­pra­xen und bei Bil­dungs­ein­rich­tun­gen. Ein wei­te­rer Arbeits­ort ist die meco Aka­de­mie. Sie bringt 450 Teil­neh­men­de ver­schie­de­ner Wei­ter- oder Berufs­bil­dun­gen, Dozen­ten und eige­ne Mit­ar­bei­ter zusam­men. Neu­er­dings kön­nen sich all die­se Men­schen in der Kan­ti­ne N°1 tref­fen, ihre Pau­se ver­brin­gen. Hier gibt es dafür Geträn­ke und vege­ta­ri­sches Essen. Aber auch für die Zeit zwi­schen den Pau­sen ist die Kan­ti­ne da, denn es gibt ein ori­gi­nel­les Coworking-Angebot. 

Feierabendbier an der be’kech-Bar

be'kech-Bar
Prost be’k­ech-Bar! Foto: be’kech

Dass sich in der Exer­zier­stra­ße 14 Ber­lins ers­tes Anti­ca­fé befin­det, hat sich inzwi­schen her­um­ge­spro­chen. Nach­dem das Cowor­king-Café von Lou­na und Nina den ers­ten Pra­xis­test mit Bra­vour bestan­den hat, gehen die bei­den Betrei­be­rin­nen nun einen Schritt wei­ter. Das be’k­ech ver­wan­delt sich ab Frei­tag (2.3.) um 19 Uhr in eine Bar. Mor­gen ist offi­zi­el­le Bar­eröff­nung mit Sekt­emp­fang, Snacks und Musik von Sham­sa aus Jordanien.

Aequa CC, ehem. be’kech: Verbring’ hier deine Zeit!

Lou­na Sbou (l.) und Nina Martin

Knei­pen, Bars, Cafés – davon gibt es jede Men­ge im Wed­ding. Aber ein Anti-Café? Das ist mal was ande­res. Mit dem be’k­ech haben Lou­na und Nina in der Wed­din­ger Exer­zier­stra­ße  das ers­te Café die­ser Art in Ber­lin eröff­net. Wir haben es ausprobiert.

Coworking Spaces und Büro-WGs im Wedding

Schreib­tisch zu ver­mie­ten. Foto: Hensel

Sie nen­nen sich Büro-WG oder Cowor­king Space und sind moder­ne Arbeits­plät­ze für mobi­le Groß­städ­ter. Das Prin­zip ist immer gleich: Frei­be­ruf­ler, Krea­ti­ve, klei­ne Unter­neh­men mie­ten sich einen Schreib­tisch­ar­beits­platz in einem Gemein­schafts­bü­ro. Es gibt einen Tisch, Inter­net, Strom und ver­schie­de­nes Zube­hör, manch­mal Kaf­fee-Flat­rate und die Idee des Aus­tauschs mit dem Cowor­ker am Neben­tisch. Was aus den USA kam, hat sich auch in Deutsch­land und vor allem in Ber­lin schnell ver­brei­tet. Meh­re­re hun­dert Cowor­king Spaces gibt es in der Haupt­stadt. Auch im Wed­ding und in Gesund­brun­nen fin­den digi­ta­le Noma­den Unterschlupf.

Ahoy versus Unicorn – Coworking im Brunnenviertel

Ahoy versus Unicorn. Collage: Andrei Schnell
Ahoy ver­sus Uni­corn. Col­la­ge: And­rei Schnell

Für Schreib­tisch­tä­ter ist das Brun­nen­vier­tel ein guter Ort. Gleich zwei Cowor­king-Spaces buh­len um Mie­ter. Aus­ge­spro­chen schö­ne Bil­der zei­gen bei­de Anbie­ter auf ihren Web­sei­ten. Da die Prei­se ähn­lich sind und bei­de eine ähn­li­che Lage nahe des U‑Bahnhofs Vol­ta­stra­ße haben, ent­schei­det der sub­jek­ti­ve Ein­druck bei einem Besuch. Da gibt es Unterschiede.