Gabenzäune: Solidarität und Sachspenden für obdachlose Personen

In den letzten Wochen bekamen Begriffe wie Solidarität und Nachbarschaftshilfe einen ganz neuen Stellenwert. In etlichen Gruppierungen über Facebook, Telegram und anderen sozialen Netzwerken verbinden sich immer mehr hilfsbereite Menschen, um trotz (oder gerade wegen9 Corona denen zu helfen, die es jetzt besonders hart trifft. Berichtet haben wir bereits über Hilfsangebote für Risikogruppen, die durch die Übernahme von Einkäufen oder mit dem Hund spazieren gehen, entlastet werden. Aber was ist mit der Vielzahl an obdachlosen Menschen, welche aufgrund der aktuellen Lage kaum mehr über die Runden kommen? Wir stellen euch die Gabenzäune vor.

Der Weddingweiser – gegen Vereinsamung und Verunsicherung

Im Moment erleben die Menschen eine Krise. Neben den staatlichen Verboten und Appellen kommt es jetzt auf den gesunden Menschenverstand an, um die Ausbreitung des Coronavirus zumindest zu verlangsamen. Die Menschen sind aus gutem Grund dazu angehalten, zu Hause zu bleiben, wenn es ihnen irgendwie möglich ist. Es geht um den Schutz der Gemeinschaft. Überall findet man derzeit eine Mischung aus dem Gefühl des Kontrollverlusts, des Trotzes, aber gleichzeitig auch des Durchhaltewillens und des Kampfgeistes. Wir vom Weddingweiser begleiten die Menschen im Wedding durch diese Zeit. Mit Artikeln, Servicebeiträgen und ganz konkreten Tipps, die der Vereinsamung, Verunsicherung und auch Falschinformationen entgegenwirken sollen.

Wie stark beeinflusst Corona die Weddinger Bevölkerung?

Alle Kameras sind auf das Robert-Koch-Institut gerichtet

Seit Ende letzter Woche sind die Weddinger Straßen etwas weniger belebt als gewohnt. Das gute Wetter lockt noch viele Menschen in die Parks, aber spätestens wer Montagmorgen zur Arbeit musste, hat teilweise leergefegte Straßen anstelle der täglichen Rush-Hour erlebt. Wo möglich, wird Home Office angewiesen. Und so schleppten viele nicht nur die vorletzte Packung Klopapier aus der Drogerie, sondern auch die Computerbildschirme aus den Büros in die eigenen vier Wände. Gewappnet für eine eventuelle Ausgangssperre. Bisher bleiben die meisten Leute auf freiwilliger Basis zu Hause – aber abgesehen davon gibt es Berufe, zum Beispiel im medizinischen und pflegerischen Bereich, wo Home Office nicht machbar ist.  Und wer in den letzten Tagen einmal zu späterer Stunde im Drogerie- oder Supermarkt war, kann sich vorstellen, was Verkäufer:innen tagtäglich gerade durchmachen. Wir haben unsere Leserschaft per Facebook-Umfrage gefragt, wo und wie sie heute den beruflich-privaten Tag verbringen.

4 (nicht ganz ernst gemeinte) Corona-Tipps aus dem Wedding

In Zeiten des Corona-Virus werden gravierende Einschnitte in unser aller Leben notwendig. Schulen und Kitas werden geschlossen, soziale Kontakte auf ein Minimum heruntergefahren, und manche harren bereits in der Quarantäne aus. Da wird es Zeit für ein bisschen Unterhaltung – die ihr hoffentlich nicht in den falschen Hals bekommt (um bei der Corona-Sprache zu bleiben). 

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Das Corona-Virus kommt näher. Wir haben durch Zufall Kontakt zu einer Weddingerin, die seit 2. März in Quarantäne lebt – also die Wohnung nicht mehr verlassen durfte. Hier ihr Tagebuch aus der Quarantäne . Und seit Donnerstag heißt es beim Busfahren: Tickets vorher kaufen, in der Mitte oder hinten einsteigen. Denn die Tür beim Fahrer bleibt zu, um das Fahrpersonal vor Ansteckungen durch Fahrgäste zu schützen. Und ab Montag werden sukzessive die Schulen geschlossen. Was sonst noch diese Woche los war, erfahrt ihr hier.