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Der Weddingweiser – gegen Vereinsamung und Verunsicherung

18. März 2020

Im Moment erle­ben die Men­schen eine Kri­se. Neben den staat­li­chen Ver­bo­ten und Appel­len kommt es jetzt auf den gesun­den Men­schen­ver­stand an, um die Aus­brei­tung des Coro­na­vi­rus zumin­dest zu ver­lang­sa­men. Die Men­schen sind aus gutem Grund dazu ange­hal­ten, zu Hau­se zu blei­ben, wenn es ihnen irgend­wie mög­lich ist. Es geht um den Schutz der Gemein­schaft. Über­all fin­det man der­zeit eine Mischung aus dem Gefühl des Kon­troll­ver­lusts, des Trot­zes, aber gleich­zei­tig auch des Durch­hal­te­wil­lens und des Kampf­geis­tes. Wir vom Wed­ding­wei­ser beglei­ten die Men­schen im Wed­ding durch die­se Zeit. Mit Arti­keln, Ser­vice­bei­trä­gen und ganz kon­kre­ten Tipps, die der Ver­ein­sa­mung, Ver­un­si­che­rung und auch Falsch­in­for­ma­tio­nen ent­ge­gen­wir­ken sollen.

Eine Plattform für Kultur

Auf­grund der Absa­ge und des Ver­bots von Ver­an­stal­tun­gen ver­öf­fent­li­chen wir zur­zeit kei­ne Ver­an­stal­tungs­tipps mehr. Wir ver­su­chen aber, eini­gen Kul­tur­trei­ben­den eine Platt­form zu bie­ten, um auch wei­ter­hin Prä­senz zu zei­gen und die Wed­din­ger Bevöl­ke­rung zu unter­hal­ten. Helft den Künstler:innen wei­ter­zu­le­ben, den Lese­büh­nen, den Muse­en, in denen Frei­be­ruf­lern die Auf­trä­ge weg­bre­chen. Geld zurück für eine aus­ge­fal­le­ne Ver­an­stal­tung? Egal – seht es als Spen­de an. Bei uns vom Wed­ding­wei­ser ent­ste­hen gera­de kurz- und mit­tel­fris­tig Tex­te und Geschich­ten, mit denen wir genug Lese­stoff für alle bie­ten wol­len, die unfrei­wil­lig zu Hau­se blei­ben (müs­sen).

Spart für die Zeit danach

Im Moment emp­feh­len wir kei­ne Cafés und Restau­rants, selbst wenn die­se unter Ein­schrän­kun­gen geöff­net blei­ben dür­fen, da dort ein gewis­ses Anste­ckungs­ri­si­ko besteht. Wir geben aber ger­ne bekannt, wel­che Betrie­be Essen oder Geträn­ke zum Mit­neh­men anbie­ten – dabei sind wir auf eure Mit­hil­fe ange­wie­sen, um die­se aus­fin­dig zu machen. Wir hof­fen und wün­schen uns, dass mög­lichst vie­le unse­rer Leser:innen nach der der­zei­ti­gen Kri­se die­se gas­tro­no­mi­schen Betrie­be wei­ter­hin unter­stüt­zen, damit sie wie­der auf die Bei­ne kom­men kön­nen. Glei­ches gilt auch für die Thea­ter, Lese­büh­nen und Kinos, die wir gera­de nicht besu­chen kön­nen – schon jetzt ist klar, dass es bald einen regel­rech­ten Durst auf Kul­tur geben wird.

Und wir vom Weddingweiser?

Was bedeu­ten die aktu­el­len Umstän­de für uns als loka­les Medi­um für den Wed­ding? In enger Abstim­mung unter­ein­an­der, z.B. in Video­kon­fe­ren­zen, ver­su­chen wir als ehren­amt­li­che Redak­ti­on, unse­re Leser:innen zu beglei­ten und die The­men, die uns alle bewe­gen, auf­zu­grei­fen. Daher freu­en wir uns ganz beson­ders über Feed­back, Zuspruch und Anre­gun­gen von euch. Ger­ne auch posi­ti­ve Gedan­ken, Geschich­ten, denn auch dafür wird es bei uns Raum geben.

Für uns alle ist die der­zei­ti­ge Situa­ti­on schwie­rig – wir müs­sen wie­der mehr auf­ein­an­der ach­ten, was zum Glück auch bereits durch die vie­len soli­da­ri­schen Netz­wer­ke pas­siert. Die­se unter­stüt­zen wir als Wed­ding­wei­ser natürlich.

Wir hof­fen, dass uns die The­men nicht aus­ge­hen und wir – wohl­wol­lend beglei­tet durch euch, lie­be Unterstützer:innen und Leser:innen – krea­tiv und posi­tiv durch die­se schwie­ri­ge Zeit kommen.

Die Wed­ding­wei­ser-Redak­ti­on

weddingweiserredaktion

Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

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