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Schraders: Der Allrounder im Kiez

SchradersEine wahre Institution im Kiez, gastronomisch aber auch darüber hinaus. Mit der Intention angetreten, ein Kiezwohnzimmer zu werden, startete das Schraders 2001 als Pionier und erstes zartes Pflänzchen der heute gedeihenden Gastronomielandschaft im Malplaquetkiez. Stets von einem bunten Publikum – egal ob Student oder Politiker, ob alt oder jung – besucht, ist das Schraders der klassische Allrounder im Kiez. Hier kommt man zu jeder Tages- und Nachtzeit auf seine kulinarischen Kosten: angefangen von der reichhaltigen Frühstücksauswahl und wechselnden Mittagsgerichten über Kuchen und Snacks zwischendurch bis hin zu Burgern und Tapas am Abend. Im Schraders findet jeder etwas Passendes, so finden sich auch vegetarische und vegane Kreationen auf der Karte. Die Gerichte sind klasse, nicht ohne Grund lässt sich der Bundestag regelmäßig vom Schraders becatern. Auf jeden Fall vorbeischauen sollte man zum legendären Sonntagsbrunch, köstlicher kann man nicht „in 5 Stunden um die Welt“ reisen.

Autor: Andris Fischer

Malplaquetstraße 16 B / Ecke Liebenwalder Str., Tel. 030 45082663, geöffnet Mo-Fr 9.30 – 1.00 Uhr, Sa/So 10.00 – 1.00 Uhr

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Dieser Beitrag ist eine Veröffentlichung aus dem downloadbaren Gastroführer für den Malplaquetkiez. Dieser wurde vom Quartiersmanagement Pankstraße gefördert.

Auf ein Schwätzchen ins Il Milanese

Filippo Tritto an seiner neuen Kaffeemaschine. Foto Andrei Schnell.
Filippo Tritto an seiner neuen Kaffeemaschine. Foto Andrei Schnell.

“Un punto union”, sagt Gast Antonio, um die Kaffeebar Il Milanese del Tacco in der Stettiner Straße zu beschreiben. Inhaber Filippo Tritto hat sich gerade wieder ins Zeug gelegt und Menschen zusammengebracht. Dieses Mal hat er Antonio und einen Blogger vom Weddingweiser vorgestellt. Der Blogger kam, um sich die neue Kaffeemaschine anzusehen, die Flippo Tritto sich im Mai zugelegt hat. Doch am Ende dreht sich das Gespräch um Gott und den Kiez – bloß nicht um die Kaffeemaschine. Irgendwie typisch dafür, wie es im Il Milanese zugeht.

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La Femme: Wo Kahvaltı auf Pâtisserie trifft

La Femme Badstrasse

Sesamringe. Kuchen. Sahnetorten. Wer auf der Suche nach einem passenden Süßgebäck zum Kaffee ist, sollte im La Femme auf der Badstraße alles finden, was das Herz begehrt. All das, was es in den Auslagen zu sehen gibt, wird im eigenen Haus selbst hergestellt und ist dementsprechend frisch. Der Schwerpunkt dieses professionell geführten Betriebs liegt auf dem türkisch geprägten Frühstücksangebot. Hinzu kommen die ausgemachten Kalorienbomben einer Konditorei und schon hat man alles zusammen, was man für einen schmackhaften Zwischenstopp so braucht.

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Kater & Goldfisch: Kuchen-Café über Eck

Kater und GoldfischRund um die Uferstraße einen Ort zum Einkehren und Essen zu finden, sollte inzwischen kein größeres Problem mehr darstellen. Hier hat sich wirklich einiges getan. Was aber dem östlichen Wedding am der Badstraße bislang wirklich noch gefehlt hat, ist ein Bistro-Bar-Afterwork-Café. Ein was, bitte? Ganz einfach: Das Kater & Goldfisch sieht sich tagsüber als Bistro sowie als Café und abends dann natürlich als Bar.

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Yildiz Gözleme: Hauchdünn und sättigend

yildiz-gc3b6zlemeDie türkische Esskultur bereichert Berlin – in regelmäßigen Abständen – immer wieder neu. Seit mehr als vierzig Jahren ist der Döner Kebap aus den Straßen der Hauptstadt selbst außerhalb der bunt gemischten Innenstadtkieze nicht mehr wegzudenken. Doch neben dem “Döner mit allem und scharf” gibt es noch mehr zu entdecken. Zum Beispiel Gözleme. Seit einigen Jahren sind die dünnen, meist herzhaft gefüllten Fladenbrote aus Mehl, Wasser und Salz in vielen Cafés zu haben. Bei Yildiz, ein paar Meter nördlich des Alhambra-Kinos und gegenüber vom Schillerpark-Center, sind diese besonders frisch. Weiterlesen

Malplaquetkiez: “Schönes strahlt aus”

Schraders Liebenwalder MalplaquetstrOlaf Fehrmann und sein Partner Jörg Müller leben seit Jahrzehnten im Kiez rund um die Malplaquet- und die Utrechter Straße. Mit ihren Geschäftsideen haben sie als Gastronomen ihr Umfeld in den letzten 15 Jahren sichtbar verändert. Im Interview mit dem Weddingweiser reden sie über die zurückliegenden knapp 20 Jahre im Kiez.
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“Hubert”: Klein und fein in der Tegeler

Café Hubert WeinkarteDie Betreiber des Cafés in der Tegeler Straße haben viel Herzblut und viel Energie investiert, damit der vordere Gastraum möglichst viel Patina ausstrahlt. Er ist auf eine angenehme Art rustikal, mit viel altem Holz, Fensterrahmen, an denen noch der Griff befestigt ist und vielen pfiffigen Details, wie ein gläserner Schaukasten im Tresen….

 

 

 

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So wird die Saison im Himmelbeet

Himmelbeet 20140628_150127Das Urban-Gardening-Projekt Himmelbeet startet auf der Fläche an der Schulstraße/Ruheplatzstraße in seine nunmehr vierte Saison. Der ursprüngliche Plan, einen Dachgarten auf dem Schillerpark-Center zu errichten, konnte nicht weiterverfolgt werden. Zum Glück für die Kieze rund um den Leo… Weiterlesen

Himmlisch in den Gartenfrühling – am 9. April

Im Himmelbeet. Foto: D. Hensel
Im Himmelbeet. Foto: D. Hensel

Es lässt sich nicht mehr leugnen, der Frühling ist ausgebrochen. Und wie schon in den drei vergangenen Jahren trägt der Stadtgarten „Himmelbeet“ dazu bei, den Wedding noch ein bisschen grüner und lebenswerter zu machen. Mit einem umfangreichen Programm von Festen, Kursreihen und Selbstpflückaktionen zieht das Gartenprojekt in der schönen Jahreszeit immer wieder neue Besucher an die frühere Brache an der Schulstraße Ecke Ruheplatzstraße. Das architektonisch interessante Gartencafé aus Europaletten und Stampflehm ist dann ebenfalls wieder geöffnet.

Den Saisonstart feiern die vielen Aktiven vom Himmelbeet am 9. April ab 11 Uhr mit einem Frühlingsfest. Weiterlesen

Eine Tortenwerkstatt für alle Fälle

Die Tortenwerkstatt in der Gleimstraße Ecke Graunstraße. Foto: Hensel
Die Tortenwerkstatt in der Gleimstraße Ecke Graunstraße. Foto: Hensel

Wir haben Geburtstag! Es ist Frühling! Der Tag war purer Stress! Wer will, findet eigentlich immer einen Grund, um sich in der Tortenwerkstatt zu belohnen. Gibt es keinen, wird er erfunden. Zum Beispiel: Es ist Sonntag, Zeit zum Kaffeetrinken. Es wäre interessant, zu wissen, mit welchen Ausreden der Weg in das Tortenparadies von Ronny Schmeil in der Gleimstraße 6 schon gepflastert worden ist. Meine eigene ist ganz schlicht: Ich kann einfach nicht an der Tortenwerkstatt vorbeigehen.

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