Strandbad Plötzensee: Unser Dorf soll schöner werden

So ein Ort ist selbst im vielfältigen Wedding einmalig: Sieben Hektar Landschaftspark, ein denkmalgeschützter Bau mit Zwillingstürmen und ein Uferstreifen mit feinem, sauberen Sand. So viel war schon klar, als wir uns mit Florian, Tamai und Michele vom Strandbad Plötzensee zu einem Rundgang über das Gelände verabredet haben. Die Ausgangsfrage ist natürlich: Wie wird das sein, wenn das Strandbad ab 29. Mai wieder öffnet?

Wiederauferstanden: „Holz & Farbe“ in der Prinzenallee

Tische im Holz und FarbeDiese Bar hat zwei Gesichter. Im Sommer besticht sie durch den kühlen Raum mit Durchgang zum eigenen großen Garten im Hinterhof. Und im Winter durch die Kaminöfen, vor denen man sich mit einem Glas Rotwein am knisternden Feuer gemütlich niederlassen kann. Kurz: Dieser traditionsreiche Ort ist etwas ganz Besonderes an der Prinzenallee. Mitte Juni war Eröffnung.

Chibee: Einfach koreanisch

In Korea selbst sind Chicken-and-Beer-Lokale sehr beliebt, dort heißen sie Chi-maek. Man braucht aber kein Koreanisch zu können, um die Herkunft des Namens Chibee im Wedding zu verstehen. Er setzt sich nämlich aus CHIcken und BEEr zusammen, den wichtigsten Produkten des Restaurants an der Tegeler Straße, das früher einmal das Café Hubert war. Für viele Hähnchenfreunde gilt die koreanische Form der Zubereitung als eine besonders leckere.

Das Offside Wedding ist volljährig!

Foto: Andreas OertelMan kann es kaum glauben: Am 1. März 2018 ist das Offside 18 Jahre alt geworden. Eine Datum, welches die Besitzer Nina und Lars gerne als ihren persönlichen Nationalfeiertag bezeichnen. Eine stolze Leistung, wenn man bedenkt, dass das Pub die einzig verbliebene Kneipe in der Jülicher Straße ist. Wir sprachen mit der Crew über die Meilensteine aus fast 2 Jahrzehnten Barkultur.

Feierabendbier an der be’kech-Bar

be'kech-Bar
Prost be’kech-Bar! Foto: be’kech

Dass sich in der Exerzierstraße 14 Berlins erstes Anticafé befindet, hat sich inzwischen herumgesprochen. Nachdem das Coworking-Café von Louna und Nina den ersten Praxistest mit Bravour bestanden hat, gehen die beiden Betreiberinnen nun einen Schritt weiter. Das be’kech verwandelt sich ab Freitag (2.3.) um 19 Uhr in eine Bar. Morgen ist offizielle Bareröffnung mit Sektempfang, Snacks und Musik von Shamsa aus Jordanien.

Der KneipenKult bewahrt die Kneipenkultur

Eckkneipen sterben einen langsamen Tod, auch im Wedding. Sei es eine Mieterhöhung, fehlende Nachfolger, die schwindende Kundschaft oder eine aus der Zeit geratene Optik: Ob eine traditionelle Kneipe heutzutage eine Überlebenschance hat, hängt von vielen Faktoren ab. Der Wirt Oliver Gottwald bringt viel Energie auf, um aus einem alteingesessenen Lokal das zu machen, was es früher buchstäblich an fast jeder Ecke gab: eine richtig gemütliche Kiezkneipe mit Charakter.