Kategorie: Politik

Wie doll wird die Wiesenburg umbaut?

Wiesenburg
Die Wiesenburg wird saniert, auf Freiflächen wird neugebaut. Foto: Weddingweiser

Die Wiesenburg muss saniert werden, sonst verfiele sie. Aber was ist Sanierung und was ist maßlose Überbauung? Diese Frage wird im zweiten Werkstattverfahren entschieden, das am 10. Mai startete. „Zielstellung ist die Erarbeitung einer genehmigungsfähigen Lösung für Wohnungsneubau und Sanierung der denkmalwürdigen Bausubstanz“, so die Degewo, die Eigentümerin des Geländes in der Wiesenstraße 55 ist. Die Nutzer des Geländes, die sich im gemeinnützigen Verein Wiesenburg e.V. zusammengefunden haben, wollen eine „harmonische Entwicklung“. Wieviele Wohnungen werden am Ende gebaut?
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Bundestagswahl 2017: Im Gespräch mit Frank Henkel

Frank Henkel
Frank Henkel nach dem Interview im Deichgraf im April 2017. Foto: Andrei Schnell

Frank Henkel, Direktkandidat für die CDU, war noch vor einem halben Jahr das Gesicht der Berliner CDU. Im Vorgespräch mit dem Weddingweiser will der ehemalige Senator und ehemalige  Bürgermeister als Stehaufmännchen rüberkommen. Dabei ist zu spüren: Frank Henkel ist durch und durch Berliner und mit festen Blick auf die Berliner Politik rechnet er vor, dass er in vier Jahren erst 58 Jahre jung sein wird. Hofft er auf eine politische Rückkehr in Berlin? Auch in diesem Interview, um das der Weddingweiser wegen der Bundestagswahl bat, löst sich Henkel nicht völlig von der Berliner Landespolitik. (Hier zu den Interviews mit Özcan Mutlu von den Grünen vom 22. März, mit Eva Högl von der SPD am 3. April und Stephan Rauhut von den Linken am 8. Mai.) Weiterlesen

Bundestagswahl 2017: Im Gespräch mit Stephan Rauhut

Steve Rauhut
Steve Rauhut tritt für die Linke als Direktkandidat an. Foto: Andrei Schnell

Interview Stephan Rauhut beginnt das Gespräch ohne Einstieg, ohne erklärende Worte, umgehend nach dem „Guten Tag“. So als habe Zeit zu verlieren. Bundestagswahl als hektische Angelegenheit. Und er redet schnell. Der Weddingweiser ist nicht ganz so schnell. Das Interview mit dem Politiker der Linken wurde bereits vor den Osterferien am 31. März geführt. Der Gemeinsinn-Unternehmer Rauhut präsentierte sich an diesem Tag dem Weddingweiser als Macher, der anpackt. (Hier zu den Interviews mit Özcan Mutlu von den Grünen vom 22. März und mit Eva Högl von der SPD am 3. April.)

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Demokratie in der Mitte

Bettina Pinzl (links) und Lina Respondek von Demokratie in der Mitte in der Fabrik Osloer Straße. Nicht auf dem Bild: Mitarbeiter James Rosalind. Foto: NachbarschaftsEtage
Bettina Pinzl (links) und Lina Respondek von Demokratie in der Mitte in der Fabrik Osloer Straße. Nicht auf dem Bild: Mitarbeiter James Rosalind. Foto: NachbarschaftsEtage

Ein Projekt in der Fabrik Osloer Straße setzt sich gegen Rassismus und Diskriminierung und für mehr Respekt ein. „Demokratie in der Mitte“ will auch im Vorfeld der Bundestagswahl am 24. September mit Nachbarn ins Gespräch kommen.

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Bundestagswahl 2017: Im Gespräch mit Eva Högl

Eva Högl
Eva Högl (SPD)

Interview Das Gespräch mit Eva Högl beginnt mit den Worten: „Den Weddingweiser lese ich täglich“. Die erfahrene Abgeordnete der SPD bittet, für das Interview Platz zu nehmen und beginnt umgehend zu reden. Sie will viel unterbringen in den wenigen Minuten, es sind sehr viele politische Themen, die sie umtreiben. Doch am Ende bleibt sie realistisch: „Na, sehen Sie mal zu, was Sie daraus machen.“ Hier die Antworten, die einem Gespräch mit Eva Högl zu ihrer Arbeit im Bundestag entstammen. (Hier zum Interview mit Özcan Mutlu von den Grünen vom 22. März und zum Interview mit Stephan Rauhut von den Linken vom 8. Mai).
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Zehn Gedanken über Stern*chen in Wörtchen

GendernMeinung Ist das jetzt unnötiges Zungenbrecherdeutsch oder notwendiger Respekt? Einige Politiker in unserem Bezirk wollen nur noch über Drucksachen diskutieren, die in gegenderter Sprache verfasst sind. Damit soll „die Wertschätzung der Geschlechter auch durch die BVV (Bezirksverordnetenversammlung) vollzogen werden“, heißt es im zugehörigen Antrag vom 7. Februar. Stern*chen oder Binnen-I? Meine Damen und Herren, hier kommen zehn Gedanken über das Gendern:

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Bundestagswahl 2017: Im Gespräch mit Özcan Mutlu

Özcan Mutlu
Özcan Mutlu in seinem Bundestagsbüro. Foto: Andrei Schnell

Interview Der Weddingweiser trifft den Direktkandidaten Özcan Mutlu von den Grünen zum Interview in dessen Bundestagsbüro. Das Haus in der Dorotheenstraße 101 hat ein imposantes Foyer, um so überraschter ist man beim Betreten des kleinen Büros, das sich Mutlu auch noch mit seinen Referenten teilt. Es ist so eng, dass niemand zur Tür hereinkann, wenn jemand gerade einen Kaffee aufsetzt. Im Vorgespräch reden wir mit Mutlu auch über Deniz Yücel, der zu einem Symbol für rund 150 in der Türkei inhaftierten Journalisten geworden ist. Doch Thema des Interviews ist Mutlus Arbeit im Bundestag. (Hier zum Interview mit Eva Högl von der SPD vom 3. April und mit Stephan Rauhut von den Linken vom 8. Mai.)

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Neue Planungen für neue Bauten

Jugendherberge, Hostel, HostelO, Neubau, Berlin-Gesundbrunnen, Campus Viva
HostelO und Campus Viva im Aufbau, Jülicher Straße, 2015. Foto: Sulamith Sallmann

Information Der Wedding wird zum Bauplatz. In den letzten Wochen wurden zahlreiche Bauvorhaben und Planungen von Bauprojekten bekannt. Wo sich heute die Baukräne bereits drehen, haben wir im letzten Jahr in eine Neubaukarte eingetragen. Das Fazit bei den neu vorgestellten Plänen fürs Bauen 2017 und 2018 lautet wie bei den bereits erfolgten Baustarts: Die Genossenschaften bauen im Wedding nur minimal und die privaten Bauunternehmer dominieren beim Neubau. Weiterlesen

Viel Geld für Weddings Schulen

Gesundbrunnen Grundschule
Die Gesundbrunnen Grundschule steht auf Platz 1 der Baumaßnahmeplanung. Foto Samuel Orsenne.

Information Bereits am 24. Januar haben die fünf Stadträte im Bezirk Mitte beschlossen, beim Bau vor allem an die Schulen zu denken. Stadtrat Carsten Spallek (CDU), zuständig für Schule und Sport, Immobilien sowie Ausschreibungen, hatte einen entsprechenden Beschluss formuliert: die sogenannte Baumaßnahmeplanung. Anders als in der Vergangenheit hat der Bezirk vom Senat mehr Geld zur Verfügung bekommen als ursprünglich abzusehen war, wie Stadtrat Carsten Spallek sagt. Carsten Spallek warnt allerdings davor, von dem Geldregen zu hohe Erwartungen abzuleiten: „Wir, der Bezirk, sind nicht darauf ausgelegt, in kurzer Zeit viel Geld zu verbauen“, erklärte der Stadtrat bei einem Pressegespräch. Weiterlesen

Kooperation von Degewo und ps.wedding ist „Zukunftsmodell“

Zeichnung
ps.wedding möchte aus einem orangefarbenden Schulgebäude ein Kulturzentrum machen. Zeichnung: Rochus Wiedemer.

Information 325 Wohnungen und ein soziales Zentrum könnten auf dem Gelände des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums im Brunnenviertel entstehen. Bauen wollen die Initiative ps.wedding und die Degewo. Die Zahl 325 wäre selbst für den regen Neubau, der im Viertel zu beobachten ist, sehr hoch. Der Stadtrat für Stadtentwicklung, Ephraim Gothe (SPD), ist von der Zusammenarbeit der beiden Partner überzeugt. Er spricht von einem Zukunftsmodell.
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