Oliwia Nowakowska

Dzień dobry! Die polnische Community im Wedding

Artykul o polskiej społeczność na Weddingu Der Anteil aus­län­di­scher Bürger*innen liegt im Bezirk Mit­te bei über 50%. Dabei bil­den Pol*innen die zweit­größ­te Migran­ten­grup­pe. Ich selbst bin auch in Polen gebo­ren, aber in einer pol­ni­schen Com­mu­ni­ty im Rhein­land auf­ge­wach­sen. Erst vor drei Jah­ren zog ich in den Wed­ding, wodurch sich mein Blick auf Pol*innen in Deutsch­land maß­geb­lich ver­än­der­te: Bis zu mei­nem Umzug hat­te ich nur sehr katho­li­sche und dem­entspre­chend kon­ser­va­ti­ve Polin­nen und Polen ken­nen­ge­lernt, die ihren Kreis nur ungern für Außen­ste­hen­de öff­ne­ten. Ich dach­te, alle Polin­nen und Polen in Deutsch­land tei­len die­se Ein­stel­lung, aber im Wed­ding lern­te ich Men­schen ken­nen, die mir

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Unser Zuhause:
Dzień dobry, Wedding!

Wenn man lan­ge an einem Ort lebt, emp­fin­det man die­sen irgend­wann ganz selbst­ver­ständ­lich als Hei­mat. Den Wed­ding kön­nen nur die weni­ge sei­ner Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner als Geburts­ort ange­ben, die­ser Stadt­teil ist schon immer ein Ort der Ein­wan­de­rung und des Tran­sits gewe­sen. Wie­der ande­re Ber­li­ner sind hier auch nur gebo­ren, weil sich vie­le Kran­ken­häu­ser im Wed­ding befin­den, und haben nie im Stadt­teil gewohnt. Der Zuge­zo­ge­nen­at­las 2016 weist für den Wed­ding aus, dass über die Hälf­te sei­ner Bewoh­ner nicht in Ber­lin gebo­ren ist – nur rund um den Schil­ler­park lag die Quo­te der Ur-Ber­li­ner etwas höher.So ver­wun­dert es nicht, dass auch die

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Leckerer Kaffee im Soldiner Kiez:
KAWA Kaffeemanufaktur – der Weg vom Café zur Rösterei

KAWA heißt auf pol­nisch Kaf­fee. Mit die­sem Namen ver­ra­ten die Besit­zer der Kaf­fee­ma­nu­fak­tur bereits ihre Wur­zeln. Seit 2011 ver­führt KAWA sei­ne Kund*innen mit köst­li­chem Kaf­fee aus aller Welt. Über den genau­en Her­kunfts­ort sowie das Rös­ten der Boh­nen hat­ten die Inha­ber zu dem Zeit­punkt jedoch noch kei­ne Infor­ma­tio­nen. Um ihre Lei­den­schaft zu voll­enden, beschlos­sen die Besit­zer 2016 ihre Boh­nen selbst zu rös­ten. Seit­dem sind sie mit gan­zen Her­zen –  vom Rös­ten der Boh­nen, über den Ver­kauf, bis hin zum Brü­hen des Kaf­fees – dabei. Und das schmeckt man! Die Boh­nen, sowie das Kaf­fee­zu­be­hör könnt ihr bequem in der Kaf­fee­ma­nu­fak­tur in der

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Unsere Kiezkunstwerkstatt ‘made in Wedding’ und der Siebdruck

Das ‚made in Wed­ding‘ ist eine Kul­tur-Werk­statt in der Kolo­nie­stra­ße des Sol­di­ner Kiezes. Hier las­sen neun Wed­din­ger Künst­ler ihrer Krea­ti­vi­tät täg­lich frei­en Lauf. Regel­mä­ßig fin­den hier tol­le Ver­an­stal­tun­gen und Aus­stel­lun­gen statt. Selbst Coro­na schreckt die Künstler*innen nicht ab.

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Wie geht es der BESTE Bar in der Corona-Krise?

Die Pan­de­mie trifft nahe­zu alle Bran­chen. Auch unse­re Wed­din­ger Bars blei­ben natür­lich nicht ver­schont. Kurz­zei­tig sah es nach dem ers­ten Lock­down so aus, als sei­en wir auf dem bes­ten Weg, die Pan­de­mie zu besie­gen. Doch dann kam der Rück­schlag. Im Herbst stie­gen die Coro­na-Fall­zah­len wie­der dras­tisch an und mit ihnen kam letzt­lich der zwei­te Lock­down. Gas­tro­no­mensind besorgt, denn nie­mand kann ihnen sagen, wie lan­ge der noch­mals ver­län­ger­te Lock­down anhal­ten und ob ihre Bar, ihr Café oder ihr Restau­rant über­le­ben wird. Ich woll­te von unse­ren Bar-Betrei­bern im Wed­ding wis­sen, wie sie bis­her über die Run­den gekom­men sind und ob sie sich

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