WWW – Das Wichtigste der Woche im Wedding

200 Gewerbetreibende gegen Umbenennung

In der letzten Woche ist etwas gelungen, was noch vor einem Jahr unmöglich erschien. Der Bezirk Mitte nutzt sein Vorkaufsrecht und wird einen Wohnblock im Wedding an der See- Ecke Turiner Straße mit 125 Wohnungen durch die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) erwerben. Der Kaufpreis beträgt 19 Millionen Euro. Der Senat gibt 15 Prozent Zuschuss dazu. Und welche Dinge sind sonst noch so wichtig gewesen?

Weddingmelder-Wochenschau #11/18

Der Plan zu Straßenumbenennungen im Afrikanischen Viertel soll die nächste Hürde nehmen. Grüne und SPD haben gerade verabredet, welche Namen sie favorisieren. Die Bezeichnungen  „Familie Bell“, „Anna Mungunda“ und „Cornelius Fredericks“ sollen kommen, der Nachtigalplatz, die Lüderitzstraße und die Petersallee sollen gehen. Der Vorschlag, den Platz umzuwidmen, so dass ein Vogel Namensgeber wäre, dürfte aktuell wenig Chancen haben. Und auch der Name des Widerstandskämpfers Hans Peters, nach dem die Petersallee benannt ist, bietet offenbar keinen leicht zu nehmenden Ausweg mehr. Abgestimmt wird in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) voraussichtlich am 22. März unter Tagesordnungspunkt 14.27 . Es steht nicht zu erwarten, dass die Mehrheit von Grünen und SPD sich im letzten Augenblick für einen anderen Weg der Dekolonisierung entscheidet. Anschließend soll der Kulturausschuss ab April die beschlossenen Namen auf die drei Straßen verteilen.   –  Und sonst? Es steht im Weddingmelder.

Weddingmelder-Wochenschau #10/18

Evas Haltestelle, eine Notunterkunft für Frauen in der Bornemannstraße, sucht jetzt selbst eine neue Bleibe. Darauf weist uns unser Leser Lucas Gerrits hin. Bis November sucht das Team eine mindestens 150 Quadratmeter große Fläche möglichst im Erdgeschoss und am besten da, wo auch die betroffenen Frauen sind: nämlich im Wedding. Wer kann helfen? Was sonst noch so los war, steht in unserem Newsletter, der heute Nachmittag versandt wird. Rechts einfach die E-Mail-Adresse eintragen und die Vorzugsausgabe flattert ins Haus. Aber niemand soll leer nach Hause gehen: Hier der Weddingticker, die Meldungen in klein und kurz.

Weddingmelder-Wochenschau #8/18

Newsletter
Schau mal hier rechts, dann schaut der Newsletter des Weddingweisers auch bei dir vorbei.

Der Beitrag Weddingmelder ist heute leider schon vergriffen. Aber es gibt noch Restexemplare. Die sind ausschließlich über den Newsletter zu beziehen. Rechts einfach die E-Mail-Adresse eintragen und die Vorzugsausgabe flattert ins Haus. Aber niemand soll leer nach Hause gehen: Hier der Weddingticker, die Meldungen in klein und kurz.

Weddingmelder-Wochenschau #7/18

Das ist mal ein Thema, wo wir die echten Zeitungen zur Seite schieben können und die B.Z. in ihrer vollen Pracht entblättern: „Kaum Hirn, dafür umso mehr PS!“ Mit 185 Kilometer auf der Tachonadel ist ein Anwärter auf den Boulevard-Titel Limousinen-Mörder in den U-Bahnhof Reinickendorfer Straße „gekachelt“. Die ernsthafte Presse ruft aus: „illegales Autorennen“ (zum Beispiel Tagesspiegel). Ein Fragezeichen hängt lediglich die Berliner Zeitung hinten an. Doch vorn setzen alle Redaktionen von Bild bis rbb einstimmig ein „illegal“ hin. Niemand schreibt kriminelles, fahrlässiges oder (ein vom Maul des Volkes abgeschautes) krankes. Was sonst noch so los war, steht im Weddingmelder.

Weddingmelder-Wochenschau #6/18

Eva Högl
Eva Högl: Von der Direktkandidatin der SPD zur Ministerin? Foto: Julien Crinier

Premiere: Eine Leserin des Weddingweisers könnte bald Bundesministerin werden.  Eva Högl, SPD-Bundestagsabgeordnete für Berlin-Mitte und im Sprengelkiez wohnend, hat gute Chancen Arbeits- und Sozialministerin zu werden. „Eva Högl hat es geschafft“ titelt der Tagesspiegel. Allerdings: Zuvor muss sie es bloß noch schaffen, ein paar Mitglieder in Berlin zu überzeugen. Die glauben, es geschafft zu haben, wenn dieses Land statt einer schwarz-roten Regierung (von altmodischen Menschen gern als „Große“ Koalition bezeichnet) gar keine Regierung hat. Und was war sonst so los? Lest unseren Weddingmelder!

Weddingmelder-Wochenschau #5/18

Hund
Der tut nichts, der muss nicht an die Leine. Foto: Weddingweiser

Guten Morgen Wedding, schon Gassi gegangen? Wer ein braves Hundchen hat, der braucht sich vom besten Freund auch nicht an die Leine nehmen zu lassen. Denn das Gesetz zum Leinenzwang gilt nur für die Bad Dogs. Wauwauchen, die drei Jahre lang „ohne amtlich registrierte Zwischenfälle gehalten wurden“ (Tagesspiegel) dürfen weiterhin an die lange Leine. So wie Kinder eben: „Komm, wir gehen nach Hause, komm, kommst Du wohl, KOOOMMMMMMM, ich zähle sonst bis EineMillionSiebenhundertausenddrei!!!!!!“ Was sonst noch so gebellt wurde in letzter Woche, steht im Weddingmelder.