Das Wichtigste der Woche im Wedding

Auch wenn das Unkraut im Sand­kas­ten sprießt: Die Spiel­plät­ze im Wed­ding sind seit letz­ter Woche wie­der geöff­net. Natür­lich nur, wenn sich alle Kin­der an den Min­dest­ab­stand hal­ten. Und in öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln sowie in Geschäf­ten gibt es jetzt eine Mas­ken­pflicht. Beob­ach­tun­gen zufol­ge führt das dazu, dass sich vie­le in fal­scher Sicher­heit wäh­nen und nicht mehr auf Abstand zum Vor­der­mann oder zur Vor­der­frau gehen.


Die Tar­go-Bank am Gesund­brun­nen wur­de zum Tar­get. Bei einem Show­down im Shut­down über­fie­len zwei mit Mes­sern bewaff­ne­te Män­ner am Diens­tag die Filia­le an der Badstraße/Behmstraße und erbeu­te­ten Geld. Sie flo­hen uner­kannt. Dies mel­det die BZ.


Musik liegt in der Luft, zumin­dest neben dem him­mel­beet. Der dane­ben befind­li­che Sitz der Musik­schu­le Wed­ding bekommt nun sei­nen Anbau. Die Zweig­stel­le der Musik­schu­le Fan­ny Hen­sel wird hier im Früh­jahr 2021 ihre Pfor­ten öff­nen. Geplant war eigent­lich Ende 2020 – das ist nicht mehr zu hal­ten. Eben­falls die kal­ku­lier­ten Kos­ten, die­se klet­tern von 4,4 auf 5,4 Mil­lio­nen Euro. (Ber­li­ner Woche)


“Pfle­ge­rin­nen und Pfle­ger sind eine tra­gen­de Säu­le unse­rer Gesund­heits­ver­sor­gung. Dafür ver­die­nen sie Aner­ken­nung und Dank, vor allem aber gute Aus­bil­dungs- und Arbeits­be­din­gun­gen und eine ange­mes­se­ne Bezah­lung”, sprach unser ehe­ma­li­ger Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Her­mann Grö­he schon 2016. 2020 haben wir das beson­ders zu spü­ren bekom­men – denn geän­dert hat sich an den Arbeits­be­din­gun­gen bis­her nicht viel. Des­halb wol­len wir die­ses Jahr den inter­na­tio­na­len Tag der Pfle­ge am 12. Mai ein­mal beson­ders hervorheben.


Schon 2019 fand das Puls-Camp im Wed­ding statt. […] Das Puls Camp Wed­ding ist ein Feri­en­la­ger für Jugend­li­che von 14 bis 25 Jah­ren, die ihren Kiez mal aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve ken­nen­ler­nen und eine Woche mit neu­en Leu­ten ver­brin­gen möch­ten. […] (Ber­li­ner Woche) Anmel­dun­gen sind nun mög­lich, das Camp ist kos­ten­los. Ob es am Ende wie geplant statt­fin­den wird, ist nun aller­dings noch nicht vorherzusagen.


Bereits letz­te Woche wur­de die Gedenk­ste­le vor dem Rat­haus Wed­ding zer­stört. Die Ste­le erin­nert an das Wed­din­ger Ehe­paar Eli­se und Otto Ham­pel, die Anfang der 40er mit hand­ge­schrie­be­nen Post­kar­ten dazu auf­rie­fen, Hit­ler zu stür­zen. Sie wur­den ver­ra­ten und 1943 in der JVA Plöt­zen­see hin­ge­rich­tet. (Ber­li­ner Woche) Der Bezirk könn­te nun noch ein­mal über­le­gen, den kom­plet­ten Rat­haus­platz umzu­be­nen­nen, um ihrer his­to­ri­schen Bedeu­tung etwas mehr Gewicht zu geben. Auch im Hin­blick auf den 8. Mai – der Tag der Befrei­ung. Die­ser war ein­ma­lig ein gesetz­li­cher Fei­er­tag in Ber­lin, aus Anlass des 75. Jah­res­ta­ges des Kriegs­en­des. Auf dem Urnen­fried­hof See­stra­ße wur­den Krän­ze nie­der­ge­legt, u.a. von der Stadtteilvertretung.


Die direkt für Ber­lin-Mit­te gewähl­te SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Eva Högl ist zur neu­en Wehr­be­auf­trag­ten gewählt wor­den und muss ihr Man­dat nun niederlegen.


Wo sich sonst die Fahr­ge­schäf­te dre­hen und ein Auto­ki­no auf Besu­cher war­tet, hat das Bezirks­amt Mit­te ein Coro­na-Test­zen­trum ein­ge­rich­tet. Auf dem Zen­tra­len Fest­platz am Kurt-Schu­ma­cher-Damm kann man sich jetzt in einer Art Dri­ve-in tes­ten las­sen, aber nur wenn man mit Auto vor­fährt. Das Bezirks­amt erklärt, wie es geht.

War sonst noch was? Ach ja, die Wal­pur­gis­nacht-Demo, die sonst immer im Wed­ding star­tet, muss­te coro­nabe­dingt aus­fal­len. Aller­dings nicht ganz. Wie die Initia­to­ren der Situa­ti­on ange­passt trotz­dem pro­tes­tier­ten, steht in der taz.

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