Das Wichtigste der Woche im Wedding

Während die meisten Berliner Mieter nicht einmal ihren Vermieter kennen, da es einfach kein zentrales Register gibt, wem welche Häuser gehören, kann man zumindest unter giessdenkiez.de schauen, welche Berliner Bäume (sogar einzeln anklickbar) wie viel Wasserbedarf haben – und das tatsächlich eine coole Sache. Neben Alter der Bäume und sogar Art, sieht man den aktuellen Wasserbedarf (von wenig bis akut) dargestellt. Zusätzlich ist es möglich sich zu registrieren und einzutragen, falls man einen Baum vor seinem Haus mit Wasser versorgt hat.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Ist’s bald vorbei mit der über 40 Jahre langen Geschichte von Karstadt an der Müllerstraße? Gerüchteweise will der Konzern Galeria Karstadt-Kaufhof bundesweit 80 Filialen schließen. Ob die Filiale im Wedding diese Schließungsorgie überlebt, ist fraglich. Vielleicht ist es aber auch nur pokern im Streit mit Gläubigern oder Gewerkschaften.

Ob corona-bedingte Couch-Potato oder systemrelevante Krankenschwester – irgendwie sind wir alle auf ein funktionierendes Verkehrssystem angewiesen. Durch Corona ist einiges durcheinandergewirbelt worden, hat sich irgendwie auch wieder eingependelt, aber auf Dauer werden wir um eine Neuverteilung der Verkehrsflächen nicht herumkommen. Zu Fuß Gehende haben nicht genügend Platz auf dem Gehweg, um Abstand zu halten. Die schmalen Radwege, falls überhaupt vorhanden, bieten auch keinen Komfort, um sich sicher zu fühlen und aufs Rad umzusteigen. Und der Autoverkehr, der für viele die einzige Alternative zur Ansteckungsgefahr in den Öffentlichen zu sein scheint, hat auch wieder das Vorkrisen-Niveau erreicht. Wie soll das weitergehen?

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Auch wenn das Unkraut im Sandkasten sprießt: Die Spielplätze im Wedding sind seit letzter Woche wieder geöffnet. Natürlich nur, wenn sich alle Kinder an den Mindestabstand halten. Und in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften gibt es jetzt eine Maskenpflicht. Beobachtungen zufolge führt das dazu, dass sich viele in falscher Sicherheit wähnen und nicht mehr auf Abstand zum Vordermann oder zur Vorderfrau gehen.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Der Balkon wird grün

Wie geht es euch, wenn ihr die meiste Zeit zu Hause sitzt oder nur noch zu den allernötigsten Gängen und kurzen Spaziergängen aus dem Haus geht? Manch einer kommt gut damit klar, nicht mehr aus unserem schönen Stadtteil herauszukommen. Wieder anderen fällt langsam die (Weddinger) Decke auf den Kopf. Kennt ihr schon unseren Beitrag, der die positiven Nachrichten in dieser Zeit sammelt (und immer weiter fortgeschrieben wird)? Und was war sonst noch in dieser Woche los?

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Osloer Straße Ecke Prinzenallee. Foto: Hensel
Osloer Straße Ecke Prinzenallee

Zwei bemerkenswerte Dinge sind in der abgelaufenen Woche passiert. Sonst hätte man wunderbar über den ersten Schnee des Winters, der uns erst Ende März ereilte und den Wedding für ein paar Minuten in ein kleines Wintermärchen verwandelt hat, schreiben können, doch in diesem Moment wirkte das Ganze wie ein schlechter Aprilscherz. Und von der Zeitumstellung auf Sommerzeit, die uns abends eine Stunde mehr Helligkeit beschert, haben wir auch nicht viel. Nur gut, dass die frostigen Temperaturen nicht gerade Lust aufs Rausgehen gemacht haben – und damit das Zuhausebleiben ein bisschen erträglicher. Hier unser nicht ganz ernst gemeinter Beitrag zum Zeitgefühl im Wedding.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Das Corona-Virus kommt näher. Wir haben durch Zufall Kontakt zu einer Weddingerin, die seit 2. März in Quarantäne lebt – also die Wohnung nicht mehr verlassen durfte. Hier ihr Tagebuch aus der Quarantäne . Und seit Donnerstag heißt es beim Busfahren: Tickets vorher kaufen, in der Mitte oder hinten einsteigen. Denn die Tür beim Fahrer bleibt zu, um das Fahrpersonal vor Ansteckungen durch Fahrgäste zu schützen. Und ab Montag werden sukzessive die Schulen geschlossen. Was sonst noch diese Woche los war, erfahrt ihr hier.