Das Wichtigste der Woche im Wedding

Brexit sei Dank ist Berlin plötzlich die einwohnerreichste Stadt der EU (Würde man die Vororte mitzählen, wäre es allerdings der Ballungsraum Paris). Auch nach der viel zu kurzen Übergangsphase nach dem Austritt der Briten bleiben uns im Wedding noch so schöne britische Straßennamen wie Londoner Straße, Edinburger Straße oder (am schönsten:) Windsorstraße. Und wie zum Trost auch ein Restaurant, das britisches Pub Food anbietet, das Hirsch & Hase in der Brunnenstraße. Und natürlich das (bald 20 Jahre alte) Offside mit seiner exorbitanten Auswahl an Whiskey. Take care!

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Mietenwahnsinn-Demo

Im Wedding dürften die meisten eine niedrigere Miete herbeisehnen – hier sind die Mieten prozentual am stärksten angestiegen. Nun hat das Abgeordnetenhaus den Mietendeckel beschlossen, der aber noch die Gerichte beschäftigen wird. Frühestens ab November können die Mieten gesenkt werden. Wir bleiben dran! Was sonst noch so los war, erfahrt ihr hier.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Hund
Foto: Weddingweiser

Bevor der Eindruck entsteht, wir hätten etwas gegen Hunde in der Stadt. Nein, haben wir nicht. Nur gegen rücksichtslose Hundehalter. Zwar reichen die beiden Hundeauslaufgebiete im Wedding hinten und vorne nicht aus (und sie liegen auch nicht gerade leicht erreichbar), doch gilt seit 1. Januar 2019 eine grundsätzlich Leinenpflicht. Und das Ordnungsamt tat in dieser Woche mal das, was es tun soll: Die Hundehalter kontrollieren und Bußgelder bei Verstößen einsammeln. Diesmal ohne Toleranz. Angefangen hat die Aktionswoche im Volkspark Rehberge.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Foto: D. Hensel

07.09.2019 Wer hätte das vor zehn Jahren für möglich gehalten? Tausende Menschen, jung und alt, schlendern die Panke entlang und genießen die Events auf dem Wasser (Entenrennen, siehe Foto) und am Wasser (Konzertinseln): Der Panke-Parcours gehört zum festen Repertoire des Wedding und zieht immer mehr Besucher an. Zu Recht! So auch letzten Samstag. Und auch dieses Wochenende ist voller Veranstaltungen.

Ein Mietendeckel für die Mieterstadt

30.08.2019 Ein Abend in einer Weddinger WG. Ein Brief der Hausverwaltung liegt seit 2 Tagen ungeöffnet auf dem Küchentisch, die Angst vor dem, was drin stehen könnte, ist groß. Währenddessen schäumen FDP, AfD und CDU vor Wut – offenbar ist gerade etwas wirklich soziales seitens der Berliner Politik geplant. Am Montag dann titelt die Berliner Morgenpost „Herr Müller, stoppen sie diesen neuen Sozialismus, AutorInnen der taz sind hin und hergerissen, Finanzmagazine reden vom Wahnsinn und die Wörter radikal und verfassungswidrig geistern durch die Kommentarspalten.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Blick auf den See und das StrandbadGutes Wetter diese Woche, das Strandbad war immer voll. Was man vielleicht beim Baden nicht mitbekommen hat: Der Deckel ist drauf. Noch nicht zu 100% festgeschraubt, aber er sitzt schon sehr dicht. Die Rede ist vom Mietendeckel. 5 Jahre dürfen, rückwirkend seit dem 18. Juni, die Mieten in Berlin nicht mehr erhöht werden. Laut Berichten gilt das auch, wenn die Mieterhöhung vor dem 18.6. zwar angekündigt, bis dahin aber noch nicht unterschrieben wurde. Wir erklären in unserer Wochenschau, worum es geht. Aber auch, was sonst noch im Wedding los war.