Das Wichtigste der Woche im Wedding

Mietenwahnsinn-Demo

Im Wedding dürften die meisten eine niedrigere Miete herbeisehnen – hier sind die Mieten prozentual am stärksten angestiegen. Nun hat das Abgeordnetenhaus den Mietendeckel beschlossen, der aber noch die Gerichte beschäftigen wird. Frühestens ab November können die Mieten gesenkt werden. Wir bleiben dran! Was sonst noch so los war, erfahrt ihr hier.

Die frühere TFH – Technische Fachhochschule – im Wedding kennen die meisten wahrscheinlich als Beuth Hochschule für Technik Berlin. Den Namen trägt die Hochschule erst seit 2009, doch eine erneute Umbenennung steht nun bevor. Vor einer Woche haben die Mitglieder der Mitglieder der Akademischen Versammlung mehrheitlich für eine Umbenennung gestimmt.  Wie der neue Name lauten soll, steht noch nicht fest, dieser soll nun gemeinsam gefunden werden. Auf dem Weddingweiser-Blog befindet sich auch ein Meinungsbeitrag von Mitgliedern zweier studentischer Gruppen. Beuth Hochschule: „Endlich ein neuer Name!“

Entscheidung im Kurt-Schumacher-Haus an der Müllerstraße: Der Regierende Michael Müller macht den Platz des SPD-Landesvorsitzenden frei für eine Doppelspitze – der wahrscheinlich Franziska Giffey angehören dürfte. Und auch das Amt der Regierenden Bürgermeisterin könnte an Giffey gehen – sie wäre nach Louise Schroeder die zweite Frau in diesem Amt. Mehr bei rbb24.

In der Nacht auf Donnerstag zeigten mehrere Tausend ehrenamtliche Helfer*innen Einsatz und beteiligten sich an einer im Rahmen der „Nacht der Solidarität“ stattfindenden Zählung und Befragung von auf der Straße lebenden Personen in ganz Berlin. Organisiert durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, sollen nun anhand der gesammelten Informationen über das Leben auf der Straße die prekären Lebenssituationen Betroffener verbessert und Hilfeangebote angepasst und erweitert werden. Auch im Wedding und Gesundbrunnen freuen wir uns über die rege Beteiligung vieler Freiwilliger. Die Hoffnung, dass die Stadt nun wieder Verantwortung für alle Bürger*innen übernimmt, ist groß, denn hier sollte niemand auf der Straße leben müssen.

Dass Drogen unter Umständen nicht das Beste für den Menschen sind, ist wahrscheinlich jedem klar, und sei es das eine Bier zu viel am Abend. Wenn man dann noch süchtig ist nach „harten Drogen“, kommt man schwer alleine wieder raus aus dem Teufelskreis. Ein Verbot hält keinen Süchtigem ab, in Kontakt mit Dealern zu kommen. Der Bezirk Mitte setzt deshalb auf sogenannte Druckräume. In diesen können sich Heroinabhängige die Droge unter hygienischen Bedingungen spritzen oder rauchen. Krankenpflegekräfte und Sozialarbeiter sind für die Drogensüchtigen da und beraten über Hilfsangebote. (Berliner Woche)
Bisher existiert so ein Raum in Mitte aber nur in Moabit. Der Senat hat nun Gelder für die Einrichtung eines zweiten Druckraums bereitgestellt, […] Idealerweise […] zwischen Leopoldplatz und Osloer Straße […] (Berliner Woche)
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Findig war der Weddinger an sich ja schon immer. Doch in diesem Fall, wo ein Finder einer Geldbörse nicht wusste, wie er die Besitzerin kontaktieren sollte, half eine Recherche im Netz, die zu einem Artikel im Mannheimer Morgen führte. Und unter Vermittlung der dortigen Lokalzeitung gelangte die Börse wieder zurück an die Besitzerin, die inzwischen in Berlin wohnt. Finden wir gut.

Bei uns im Wedding sind ja schon zahlreiche gefährliche Viren zuhause, schließlich ist hier das Robert-Koch-Institut angesiedelt. Doch am Samstag sah es kurz danach aus, als ob auch der erste deutsche Fall von Corona-Virus im Wedding aufgetreten ist. War aber falscher Alarm im DRK-Krankenhaus an der Drontheimer Straße.

Immer wieder werden Autos angezündet, so auch in der Nacht von Montag auf Dienstag an der Aroser Allee. Zum Glück wurde niemand verletzt.


Das sagt unsere Leserin Natascha: „Am Weddingweiser gefallen mir die lokalen Tipps für Cafes und Restaurants, aber auch die politisch angehauchten Inhalte gut. Viele Informationen wären sonst sicherlich an mir vorbeigegangen, obwohl ich direkt mittendrin wohne…  im Wed-Ding ;)“


Zum Nachlesen:

Kennt ihr schon das Coffee Circle Café? Hier werden nicht nur Kaffee-Fans glücklich.

So einfach könnte die Müllerstraße sicher werden für Radfahrende – zumal die Bezirksverordnetenversammlung den Klimanotstand ausgerufen hat

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Veranstaltungstipps fürs Wochenende findet ihr hier.


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