DJ Bombay: Indisch-musikalisch am Leopoldplatz

Komm, wir essen indisch – am Leo­pold­platz! Wo – wie – was, wer­den sich jetzt vie­le im Wed­ding und Gesund­brun­nen fra­gen. Wo soll das sein? Der „Imbiss­wa­gen“ von Fla­vious ist hier die Ant­wort. Oder genau­er gesagt “DJ-Bom­bay.”

 

Gele­gen auf der Sei­te Rich­tung Kar­stadt steht hier Mon­tag bis Sams­tag von 9–21 Uhr Fla­vious im Wagen und ser­viert aus einer Aus­wahl von über 40 Gerich­ten fri­sches indi­sches Essen im Fast­food-Style, aber trotz­dem gesund. Er hat zwar 100 Gerich­te im Kopf, aber mehr passt nicht auf die Kar­te, sagt er. Wenn doch mal jemand einen spe­zi­el­len Wunsch hat, kein Pro­blem – er kennt sie alle.

Essen zum Mitnehmen: Indisch-pakistanisch im Wedding

Indisch und pakistanisch essenIhr mögt indisch-paki­sta­ni­sches Essen? Auch in Coro­na-Zei­ten gibt es im Wed­ding ein gutes Ange­bot mit einer gro­ßen Band­brei­te an lecke­ren Cur­ry-Gerich­ten, vie­len vege­ta­ri­schen Spei­sen und aus­ge­fal­le­nen Gewür­zen. Unter­stützt die Wed­din­ger Gas­tro­no­men und bestellt Essen zum Mit­neh­men oder mit Lie­fe­rung nach Hause.

“Naveena Path”: Tamilisch für Anfänger

Essen im Naveena Path Foto: L.Tilly
Foto: L.Tilly

Das Navee­na Path liegt an der Tege­ler Stra­ße im Spren­gel­kiez, den man gewis­ser­ma­ßen als den Prenz­lau­er Berg des Wed­ding bezeich­nen kann: Eine rela­tiv abge­schlos­se­ne, sanier­te Woh­nungs­struk­tur mit vie­len Alt­bau­ten, dazu Kin­der­gär­ten und Gebraucht­wa­gen, Bio- Cafés, ver­kehrs­be­ru­hig­te Zonen und Ein­bahn­stra­ßen, enga­gier­te Anwoh­ner. Man kennt sich, wir ken­nen das, all das ist ein biss­chen beneidenswert.

Die besten indischen Restaurants

Indi­sches Essen Papadam

Die indi­sche (und die ihr in Tei­len sehr ähn­li­che paki­sta­ni­sche) Küche lebt von ihrer gro­ßen Aus­wahl an vege­ta­ri­schen Gerich­ten und vom Reich­tum an Gewür­zen und schar­fen Soßen. Gera­de im Wed­ding gibt es seit Jah­ren die gan­ze Band­brei­te an Imbis­sen und Restau­rants, die die Unter­schied­lich­keit des rie­si­gen Sub­kon­ti­nents abbil­den. Es lohnt sich, alle hier vor­ge­stell­ten Restau­rants ein­mal auszuprobieren.

Das pakistanische Restaurant Shalimar – Ein Geheimtipp

Das Shalimar: Außenansicht. Foto: Betreiber Shalimar
Das Shali­mar: Außen­an­sicht. Foto: Betrei­ber Shalimar

Es ist eins der ältes­ten Restau­rants im Wed­ding und kann sich mit Stolz das Prä­di­kat „Qua­li­tät aus Tra­di­ti­on“ geben. Das Shali­mar öff­ne­te bereits 1987 sei­ne Pfor­ten in der Bel­ler­mann­stra­ße am Gesund­brun­nen und ist sei­nem Kon­zept, Gäs­ten eine neue Art der paki­sta­ni­schen Küche zu bie­ten, bis heu­te treu geblie­ben. Jetzt soll es sogar noch erwei­tert werden.

Im “Bombay Express” geschmacklich nach Indien

Bombay Express von außenMit­ten im Her­zen unse­res Stadt­teils, an der Ecke Mül­ler-/Ge­richt­stra­ße, liegt ein klei­nes fami­li­en­geführ­tes Restau­rant. Bom­bay Express ist im gan­zen Kiez sowohl für sei­nen preis­wer­ten Mit­tags­tisch als auch für sei­ne gast­freund­li­che Atmo­sphä­re bekannt. Doch die Betrei­ber haben eine uner­war­te­te Geschichte… 

Continental: Ein neues Weddinger Gastro-Lächeln

Das Continental in der Brunnenstraße. Foto: Hensel
Das Con­ti­nen­tal in der Brun­nen­stra­ße. Foto: Hensel

In der von Döner­lä­den gepflas­ter­ten Brun­nen­stra­ße kann zur Mit­tags­zeit schon mal die schie­re Ver­zweif­lung aus­bre­chen, soll­te es schnell gehen, güns­tig blei­ben, lan­ge satt machen und mög­lichst kein Fleisch­brot sein. Wenn dann etwas Neu­es dazu­kommt, ist das meis­tens schwer zu ver­heim­li­chen. Also hat­te sich auch bis zu mir rum­ge­spro­chen, dass auf der Brun­nen­stra­ße, gleich links neben dem Obi ein neu­es Wed­din­ger Gas­tro-Lächeln auf gestress­te Städ­ter wie mich war­tet. Dort in den ehe­ma­li­gen Super­markt-Stu­di­os eröff­ne­te rela­tiv unschein­bar, ja fast schon ent­täu­schend ungla­mou­rös, das Con­ti­nen­tal.

Hasina EATERY: bengalisch-mexikanische Fusion im Wedding

Das Ehepaar Amin
Das Ehe­paar Amin

„Zuerst woll­ten wir ein rein vega­nes Restau­rant eröff­nen“, sagt Sho­r­ab Amin. Doch im nörd­li­chen Wed­ding, eher ein ruhi­ges Wohn­ge­biet als eine auf­re­gen­de Restau­rant­mei­le, war die Zeit dafür noch nicht reif. Gemein­sam mit sei­ner Frau Jes­min hat Sho­r­ab Amin ein indisch gepräg­tes Restau­rant mit mexi­ka­ni­schem Ein­schlag eröff­net. „Alko­hol gibt es bei uns kei­nen, und auch das Geflü­gel­fleisch ist nach Halal-Prin­zi­pi­en geschlach­tet“, erklärt der gebür­ti­ge Ban­gla­de­shi, der schon seit über 20 Jah­ren im Wed­ding wohnt. Nicht nur die Küche mit vegan/vegetarischem Schwer­punkt setzt an der nörd­li­chen Mül­ler­stra­ße, Nähe Schil­ler­park, einen außer­ge­wöhn­li­chen Akzent, auch die Ein­rich­tung kann sich sehen las­sen: „Das geht auf das Kon­to mei­ner bei­den Töch­ter“, sagt Sho­r­ab Amin stolz. Anders als in den meis­ten ande­ren indi­schen Restau­rants ver­zich­tet das Team der Hasi­na Eatery auf die typi­schen oran­ge-gel­ben Farb­tö­ne, son­dern setzt auf dunk­le Möbel und die Far­be violett.

Schönes Esslokal

Der Name Hasi­na Eatery bedeu­tet übri­gens schlicht „schö­nes Ess­lo­kal“ und ver­spricht nicht mehr und nicht weni­ger als lecke­re Gerich­te. Hier heißt das: Fusi­on-Küche mit klas­si­schen ayur­ve­di­schen Spe­zia­li­tä­ten aus der Regi­on um den Golf von Ben­ga­len, mexi­ka­ni­sche Nachos oder Enchil­adas. „ Alle Spei­sen sind frei von künst­li­chen Zusatz­stof­fen, Farb­stof­fen und Geschmacks­ver­stär­kern“, betont das Ehe­paar Amin. Mal sehen, ob das Expe­ri­ment im Eng­li­schen Vier­tel gelingt. Wer mit indi­scher Küche schlech­te Erfah­run­gen gemacht hat, kann übri­gens ganz beru­higt sein: zu scharf sind die Spei­sen auf kei­nen Fall, eher aus­ge­wo­gen gewürzt.

Hasi­na EATERY 

Face­book­sei­te

Ofe­ner Stra­ße 2/Nähe Müllerstraße.

Tel. 915 05 121

Öff­nungs­zei­ten: Mo bis So 15 – 22 Uhr geöffnet

GESCHLOSSEN: Madina, das pakistanisch-indische Imbissrestaurant

Schnell mal eben indisch-paki­sta­nisch essen, ohne das Brim­bo­ri­um eines rich­ti­gen Restau­rants? So etwas ist im Wed­ding noch unge­wöhn­lich. In Paki­stan hin­ge­gen, wo die Betrei­ber des „Madi­na“ her­kom­men, ist es ganz all­täg­lich, an Stra­ßen­kü­chen oder klei­nen Grills zu essen. Es muss im Wed­ding auch nicht immer Döner, Fala­fel oder Cur­ry­wurst sein.