Geschichtsbuch der Weddinger SPD

Cover Humboldthain Rehbergen über die Geschichte der SPD
Cover des Buches von Bernd Schimm­ler: “Zwi­schen Hum­boldt­hain und Reh­ber­gen”. Gra­fik: Wal­ter Frey Verlag

Geschich­te: Kom­mu­nal­po­li­tik war einst die Stär­ke der SPD. Kom­mu­nal­po­li­tik ist in Ber­lin Bezirks­po­li­tik. Kom­mu­nal­po­li­tik, das ist Poli­tik vor Ort.  Der Ort ist in Bernd Schimm­lers Geschichts­buch “Zwi­schen Hum­boldt­hain und den Reh­ber­gen” der ehe­ma­li­ge Bezirk Wed­ding. Und die­ser “rote” Ort wur­de in den letz­ten hun­dert Jah­ren vor allem von der SPD gestal­tet. So ist Bernd Schimm­lers Rück­blick auf die star­ken Jah­re Sozi­al­de­mo­kra­tie gleich­zei­tig ein Blick auf ein Jahr­hun­dert Kom­mu­nal­po­li­tik – und somit nicht nur für SPD-Mit­glie­der inter­es­sant. Der Blick zurück mit die­sem Buch lohnt sich. Eine Buchempfehlung.

Ma Towu: Die Geschichte jüdischen Lebens im Wedding, 1900–1938

Jüdi­sches Kran­ken­haus – Verwaltungsgebäude

Vie­le Wege füh­ren in den Wed­ding. Einer geht über die Put­litz­brü­cke am West­ha­fen, wo das expres­si­ve Mahn­mal des Künst­lers Volk­mar Haa­se an die mehr als 32.000 jüdi­schen Bür­ger erin­nert, die von hier ab 1942 depor­tiert wur­den. Zehn Jah­re zuvor wohn­ten rund 3.500 Juden im Wed­ding. Wo fand jüdi­sches Leben im Wed­ding von 1900 bis 1938 statt? Fol­gen Sie mit mir den Spu­ren jüdi­schen Lebens durch den Wed­ding und Gesundbrunnen.

Müller42 #1: Das Fahrrad

Der Wed­ding. End­li­che Wei­ten. Dies sind die Aben­teu­er der Bewoh­ner des Wohn­hau­ses in der Mül­ler­stra­ße 42, die schon oft zuvor da gewe­se­ne Gen­tri­fi­zie­rung bekämp­fen und dahin gehen, wo schon vie­le Wed­din­ger zuvor gewe­sen sind. 

Eine Wed­ding­wei­ser-Ori­gi­nal Fort­set­zungs­ge­schich­te. Geschrie­ben von Net­haïs Sandt und Ruben Faust.

 

Videopodcasts: Es spukt auf dem Gartenplatz?

Screenshot aus dem VideopodcastDie Wege in Ber­lin kön­nen lang sein. Dabei muss man oft gar nicht weit fah­ren, um etwas zu unter­neh­men und net­te Leu­te zu tref­fen. Außer­dem ver­ber­gen sich vie­le gro­ße und klei­ne Geschich­ten hin­ter den Orten, zum Bei­spiel im Wed­ding. In vie­len Kiezen gibt es eine Men­ge an Akti­vi­tä­ten, die von Ver­ei­nen, der Stadt oder Initia­ti­ven ange­bo­ten wer­den. Die­se rich­ten sich an alle Alters­grup­pen und sind sehr kos­ten­güns­tig oder sogar kos­ten­frei. Das Pro­blem – häu­fig sind die­se Ange­bo­te nicht bekannt, da kaum Wer­bung gemacht wird. Des­halb hat des Quar­tiers­ma­nage­ment Brun­nen­vier­tel-Acker­stra­ße die Video­pod­ca­st­rei­he „Hier bei uns im Brun­nen­vier­tel” erstel­len lassen. 

Spaziergänge im Büchlein

Cover des Bänd­chens Ber­li­ner Spa­zier­gän­ge. Gra­fik Elsengoldverlag

22.12.2019 “Mit 5 Mark sind Sie dabei.” Das Büch­lein “Mit­te mit Wed­ding und Tier­gar­ten” der Rei­he Ber­li­ner Spa­zier­gän­ge ist mit fünf Euro sehr güns­tig. Auf 66 Sei­ten zusam­men­ge­drängt fin­det sich alles Wich­ti­ge, was eine Stadt­füh­rung über die drei ehe­ma­li­gen Bezir­ke zu erzäh­len hät­te. Wem es drau­ßen zu luf­tig ist, der bleibt mit dem Heft auf dem Sofa sit­zen und kann sich den­noch infor­miert fühlen.

Sebastian Franz hält die Oudenarder Straße fotografisch fest

Eine Straße in Langzeitbelichtung

Nichts ist so bestän­dig wie der Wan­del, sagt man und doch pas­sie­ren die klei­nen Ver­än­de­run­gen um einen her­um zumeist schlei­chend und kaum wahr­nehm­bar. 9473 Stra­ßen gibt es in den Ber­li­ner Bezir­ken, eine davon ist die rund 500 Meter lan­ge Oudenar­der Stra­ße. Dort wohnt Sebas­ti­an Franz und hält die Ver­än­de­run­gen sei­ner Stra­ße seit 12 Jah­ren foto­gra­fisch fest.

Schmiedeckes Wedding – in alten Ansichten

Buchcover
Vor- und Rück­sei­te des neu­es­ten Wed­ding-Foto-Buches von Ralf Schmie­de­cke. Gra­fik: Sut­ton Verlag.

13.11.2018: Ralf Schmie­de­ckes An-Samm­lung von his­to­ri­schen Fotos und Post­kar­ten (nicht nur) vom Wed­ding ist mitt­ler­wei­le beacht­lich. Sie ist so groß, dass er nun – für den Weih­nachts­mann und sei­ne Kol­le­gen gera­de noch recht­zei­tig – sein vier­tes Buch mit alten Ansich­ten vom Wed­ding dru­cken lässt. Am 14. Novem­ber stellt er es in der Tha­lia-Buch­hand­lung bei einer Signier­stun­de im Gesund­brun­nen Cen­ter vor. Wir durf­ten schon vor­ab schmulen.

Alte Karten und Stadtpläne beim Geschichtscafé

Historische Stadtpläne und Karten
His­to­ri­sche Plä­ne wer­den beim Geschicht­s­ca­fé bespro­chen. Foto: Anno erzählt

Auf einer Kar­te und von oben betrach­tet, ist das Brun­nen­vier­tel ledig­lich eine klei­ne Aus­buch­tung des Wed­dings. Die­ser Zip­fel lag in den zurück­lie­gen­den 150 Jah­ren aber ganz und gar nicht am Ran­de. Mit his­to­ri­schen Stadt­plä­nen will der His­to­ri­ker Niklaas Görsch bei einem Geschicht­s­ca­fé den klei­nen Kiez am Hum­boldt­hain als Teil der gro­ßen Ver­kehrs­ge­schich­te vor­stel­len. Am Sonn­tag, den 25. März nimmt er die Gäs­te  mit auf eine Zeit­rei­se von den san­di­gen Anfän­gen des Stadt­teils bis hin zur Gegen­wart. Er schaut dabei beson­ders auf Schie­nen, Stra­ßen und Linien.

Weddinger Freiheiten: Als die Kirche besetzt war

Auf den Stellwänden geht es um die Geschichte im Wedding und um soziales Engagement. Fotos: Andrei Schnell
Auf den Stell­wän­den geht es um die Geschich­te im Wed­ding. Fotos: And­rei Schnell

Ja, das waren noch Zei­ten! Als ein paar laut­star­ke Außen­sei­ter ver­kün­de­ten, die Ste­pha­nu­s­kir­che sei jetzt besetzt. Wobei sie mit Beset­zung mein­ten, das Kir­chen­haus gehö­re jetzt ihnen und nicht mehr der amt­li­chen Kir­che. Aus heu­ti­ger Sicht ist das unvor­stell­bar. Und noch viel erstaun­li­cher wirkt heu­te, dass damals nicht als ers­tes nach dem Sicher­heits­dienst geru­fen wur­de. Nach­zu­le­sen ist die­se Epi­so­de der Kir­chen­be­set­zung auf einer von zwölf Stell­wän­den der Wan­der­aus­stel­lung „Wed­din­ger Frei­hei­ten“, die der­zeit in der St.- Paul-Kir­che in der Bad­stra­ße 50 zu sehen ist.