Séraline de Martinique: Schätze von der Insel

Manchmal muss man auf die Dinge, die den Wedding besonders machen, aufmerksam gemacht werden. Leser Sebastian Trommsdorff schrieb dem Weddingweiser: „Meinen Laden gibt es nun schon seit sechs Jahren im Wedding, wann schreibt ihr mal etwas darüber?“ Und tatsächlich ist sein Séraline de Martinique, ein Rum-Kontor in der Fehmarner Straße, außergewöhnlich. Vielleicht ist es sogar weltweit einzigartig.

GESCHLOSSEN „Die 3 Lügner“: In Wahrheit gibt’s hier mehr als Wein

3 Lügner 2Drei Männer tun sich zusammen. Da sie sich gerne auf ein Gläschen Wein verabreden – oder auch schon einmal auf eine ganze Flasche – haben sie eine Idee. Ein stilvoller Laden für anspruchsvolle Genießer, wie sie es selbst sind. Klingt verwegen, im Wedding Wein und Feinkost zu verkaufen!

GESCHLOSSEN Zu Besuch im Neontoaster – ein Weddinger Kleinod

Foto: Christoph NeubertAn das erste Mal erinnere ich mich noch genau. Es war an einem Sonntag im vergangenen Frühjahr. Vor dem Haus in der Seestraße 106 standen zwei Strandliegen auf einem hölzernen Podest. Daneben weitere Tische, Pflanzen und alte Butterdosen, die als Aschenbecher genutzt wurden. Drinnen erwartete uns ein heller Raum mit einer ungewöhnlich zusammengestellten Auswahl an runden und eckigen Tischen im Stil der 50er/60er-Jahre. Die Liebe steckt dabei im Detail – und in einer fein säuberlich ins Gesamtkonzept integrierten Sammlung ungewöhnlicher Designobjekte.

GESCHLOSSEN: Michele – Feinkost und Fremdsprachen: Darf es ein wenig Toskana sein?

Michael Schaller im Michele.
Michael Schaller im Michele.

Michael Schaller träumt von Italien. Schon als Jugendlicher begeisterte er sich für die Mittelmeerregion. Er lernte die Sprache, er verliebte sich in eine Italienerin und heiratete. Beinahe wäre er, den jeder Michele nennt, vor Jahren sogar ganz nach Italien gegangen. Doch er blieb. Heute teilt er seine Leidenschaft mit den Weddingern, die für die italienische Küche ebenso schwärmen wie er. In der Lotzingstraße 17 im Brunnenviertel betreibt er seit eineinhalb Jahren das „Michele – Feinkost und Fremdsprachen“. Es ist sein kleines Italien im Wedding.

Göttlich Essen und Trinken in der Tegeler Straße

göttlich 1 Ihre Einstellung zu Genuss und Geschmack haben Christian Moskal und seine beiden Geschäftspartner nicht nur zumMotto Ihres Cafés erklärt, sondern auch gleich im Namen festgehalten. Es geht ihnen gerade nicht um das schnelle Bekämpfen von Hunger und Durst, sondern um das Geschmackserlebnis dabei – „Göttlich Essen & Trinken“ eben. Seit Juni 2013 ist das „Göttlich“ nun in der Tegeler Straße 23 zu finden und ein fester Teil der Cafélandschaft im Sprengelkiez geworden.

„PARMA di Vinibenedetti“: Italienische Gaumenfreuden im Wedding

Jetzt gibt es mit dem PARMA das echte Italien auf dem Teller und im Glas, ein Stück „La dolce vita“ in der Utrechter Straße 31. Freut Euch auf: selbstgebackenes Brot, Schinken vom schwarzen Sattelschwein, Käse, Weine u. a. aus Umbrien und dem Friaul sowie andere italienische Köstlichkeiten.Parma Italienische Feinkost (C) Claudia Adrian 1

Tegeler Straße: Weddings neue Flaniermeile?

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Franky vom Laden "Longboardz"
Franky vom Laden „Longboardz“

Das hochspezialisierte Angelfachgeschäft Koss mit seinem weltweit wohl einmaligen „Maden-Automaten“ zog schon immer Kundschaft auch aus anderen Stadtteilen in die Tegeler Straße im Sprengelkiez. Doch heute ist der Fachhändler längst nicht mehr der Einzige. Franky vom „Longboardz“-Laden, der eine ziemlich angesagte Art von Skateboards verkauft, hat ebenfalls viele Kunden von auswärts: „Weil meine Produkte hochspezialisiert sind, kommt zu mir viel Publikum, das nicht im Wedding wohnt“, sagt er.  Wenn ein Auswärtiger das Bild einer typischen Weddinger Straße mit Spielcasinos und türkischen Kulturvereinen im Kopf hat, wird er sich an der Tegeler wundern. Denn inzwischen ist der Longboard-Laden umgeben von Cafés, einem Restaurant, einem Blumengeschäft, dem Bioladen, der ZweigStelle, einem Pub und einigen Spezialitätenrestaurants wie dem Koreaner Shikgoo und dem Inder „Naveena Path„.

Il Milanese del Tacco: Italienischer Kaffeegenuss in Gesundbrunnen

Das Il Milanese del Tacco in der Stettiner Straße ist Café, Feinkostladen, Ausstellungsraum und Nachbarschaftstreff in einem…

Der Ladeninhaber Filippo Tritto
Der Ladeninhaber Filippo Tritto

Ich sitze unter der grau-weiß gestreiften Markise und fühle mich sauwohl: Der Kaffee ist köstlich und die Stimmung herzlich. Danach habe ich mich in diesem Kiez gesehnt. Seit März 2013 gibt es das Il Milanese del Tacco in der Stettiner Straße. Mittlerweile ist es ein fester Treffpunkt für Menschen aller Herkunftsländer in der Nachbarschaft. Man kennt sich und kommt zum Plausch mit dem freundlichen, aufgeschlossenen und lustigen Ladeninhaber Filippo Tritto. Und wer sich nicht kennt, wird durch ihn bekannt gemacht. Der Italiener selbst sagt schmunzelnd, dass er seine Kaffeemaschine  fast so sehr liebt wie seine Frau. Und das schmeckt man. Der echte italienische Espresso kostet faire 1,30 Euro, die Bohnen werden  selbstverständlich in Berlin geröstet. Dazu kann man frisch zubereitete Baguettes und andere apulianische Köstlichkeiten genießen. Und es gibt noch mehr Gründe, im Il Milanese del Tacco vorbeizuschauen. Gern berät Filippo zu seinem breiten Angebot aus Weinen, Tee, verschiedenen Pasta, Gebäck und vielem mehr. Doch sein Herz schlägt nicht nur für den Genuss und die Menschen, sondern auch für die Kunst. Als Fotograf hatte er früher seinen eigenen Laden in Mailand. Filippo Trittos Bilder berichten „über die Wirkung vom Treffen des Fremden, des Neuen, des Anderen als die eigene Herkunft, anderes als das Bekannte“. Mit Gesundbrunnen scheint er sich genau den richtigen Ort zum leben und arbeiten ausgesucht zu haben.

TerrasseIl Milanese del Tacco

Stettiner Straße 63, 13357 Berlin

Mo-FR: 10-18 Uhr

SA: 10-16 Uhr