Wie geht es der BESTE Bar in der Corona-Krise?

Ginflaschen
Hotel­bar des BIG MAMA

Die Pan­de­mie trifft nahe­zu alle Bran­chen. Auch unse­re Wed­din­ger Bars blei­ben natür­lich nicht ver­schont. Kurz­zei­tig sah es nach dem ers­ten Lock­down so aus, als sei­en wir auf dem bes­ten Weg, die Pan­de­mie zu besie­gen. Doch dann kam der Rück­schlag. Im Herbst stie­gen die Coro­na-Fall­zah­len wie­der dras­tisch an und mit ihnen kam letzt­lich der zwei­te Lock­down. Gas­tro­no­mensind besorgt, denn nie­mand kann ihnen sagen, wie lan­ge der noch­mals ver­län­ger­te Lock­down anhal­ten und ob ihre Bar, ihr Café oder ihr Restau­rant über­le­ben wird. Ich woll­te von unse­ren Bar-Betrei­bern im Wed­ding wis­sen, wie sie bis­her über die Run­den gekom­men sind und ob sie sich Sor­gen um die Exis­tenz ihrer Bars machen. Dafür habe ich mit Mar­cel, dem ‚BESTE-Bar‘-Besitzer gesprochen.

Angenehmes Café am Ufer

In die­ser Ecke des Wed­ding hat gute Gas­tro­no­mie schon lan­ge Tra­di­ti­on. Kein Wun­der bei der Lage mit dut­zen­den Tischen und Stüh­len auf der Außen­ter­ras­se zwi­schen Kiautschoustra­ße und Kanal. Seit August gibt es nun das Café am Ufer, ein Früh­stücks­lo­kal der Extra­klas­se, das auch einen Bar- und Restau­rant­be­trieb bereithält.

Euer perfekter Barabend im Wedding? So sieht er aus!

Die Flop Bar gibt es lei­der nicht mehr…

Wir haben euch gefragt, wie ein per­fek­ter Bar­a­bend für euch sein muss. Unse­rem Leser Andi rei­chen preis­wer­tes Bier, gute Musik und net­te Leu­te. Doch da gibt es noch viel mehr, was euch an einem Som­mer­abend wich­tig ist. Hier eure Wün­sche an einen per­fek­ten Barabend:

Feiner Pinkel: Der Ort, der gefunden werden will

UPDATE Neben­stra­ßen im Wed­ding sind manch­mal vol­ler Atmo­sphä­re und uner­war­te­ter Ent­de­ckun­gen. So ist es auch mit dem “Fei­nen Pin­kel”. Das Lokal drängt sich nicht auf, es will gefun­den wer­den. Die Eigen­be­zeich­nung „Kul­tur- und Kaf­fee­stät­te“ ist viel­sa­gend, trifft es aber nicht annä­hernd. Beim „Fei­nen Pin­kel“ gibt es näm­lich auch viel zu sehen und gutes Essen zu genie­ßen. Im Herbst und Win­ter muss der Laden lei­der schließen.

UMI: Moderne Sushi-Interpretationen in der Müllerstraße

Schon die grel­le, wei­ße Leucht­re­kla­me ‘schreit‘ es förm­lich auf die Mül­ler­stra­ße: hier ist an der Stel­le einer frü­he­ren Video­thek ein ganz ande­res Sushi-Restau­rant ent­stan­den, und das passt wun­der­bar in den Wed­ding. Wäh­rend es gegen­über der ehe­ma­li­gen Mül­ler­hal­le zu jeder Zeit belebt und laut ist, offen­bart schon der ers­te Schritt ins Inne­re des Lokals eine grü­ne Oase vol­ler Pflan­zen, Neon und moder­nem Ambiente.

5 Bars zwischen Leo und Panke

Aus­ge­hen im Wed­ding ist wie eine Schatz­su­che. Ohne eine gute Schatz­kar­te, Mund-zu-Mund-Pro­pa­gan­da oder einen guten Lokal­blog geht da gar nichts. Dabei gibt es genug Aus­wahl. Man muss sich nur trau­en, von den Haupt­stra­ßen in unschein­ba­re Neben­stra­ßen aus­zu­wei­chen. Rich­ti­ge Knei­pen­mei­len, wo sich ein Hot­spot an den ande­ren reiht, gibt es im Wed­ding auch nicht. Zum Glück – so haben auch die Bars im west­li­chen Wed­ding ihren Kreis an Stamm­gäs­ten auf­ge­baut und sind nicht auf Tou­ris­ten­grup­pen und Lauf­kund­schaft ange­wie­sen. Die Bar­land­schaft im Wed­ding ist nicht ein­heit­lich. Kaum eine Bar will jedem Publi­kum gefal­len. Man muss sie sich erar­bei­ten. Dies­mal blei­ben wir zwi­schen dem Leo und der Panke. 

Die freundliche Übernahme der Oh!Calcutta-Bar

Die Bar Oh!CalcuttaMan redet gern von Bars als Wohn­zim­me­rer­wei­te­rung. In die­sem Fall ist das wört­lich zu ver­ste­hen. Denn als die Stamm­knei­pe Oh!Calcutta im Vor­der­haus schlie­ßen soll­te, fackel­ten drei Freun­de nicht lan­ge. Als Quer­ein­stei­ger über­nah­men sie ihre Lieb­lings­bar, änder­ten so wenig wie mög­lich am Äuße­ren und stell­ten ein Team von Bar­kee­pern ein. Kann das gut gehen? Wir haben die drei getroffen.

Wiederauferstanden: “Holz & Farbe” in der Prinzenallee

Tische im Holz und FarbeDie­se Bar hat zwei Gesich­ter. Im Som­mer besticht sie durch den küh­len Raum mit Durch­gang zum eige­nen gro­ßen Gar­ten im Hin­ter­hof. Und im Win­ter durch die Kamin­öfen, vor denen man sich mit einem Glas Rot­wein am knis­tern­den Feu­er gemüt­lich nie­der­las­sen kann. Kurz: Die­ser tra­di­ti­ons­rei­che Ort ist etwas ganz Beson­de­res an der Prin­zen­al­lee. Mit­te Juni war Eröffnung.