Schlagwörter: Baden

Nasse Kinderfüße

Kinder und Wasser – gibt es eine schönere Kombination? Gerade an heißen Sommertagen ist in der Steinwüste der Millionenstadt jede Abkühlung willkommen. Nicht jeder Großstädter hat einen Gartenschlauch oder einen Swimming-Pool zur Verfügung. Und das Freibad ist auch ein mitunter kostenintensives Vergnügen. Da ist es gut, dass es für unsere Kinder viele Möglichkeiten gibt, ohne teuren Eintritt trotzdem viel Spaß im Wasser zu haben. Weiterlesen

(Stadt-)Landschaft unter Schutz

Schild geschützte Grünanlage Landschaftsschutzgebiet
Was genau ist der Unterschied?

Wenn Berlin sich mit Paris oder London vergleicht, dann kann Berlin vor allem punkten mit dem Schlagwort „Grüne Stadt“. Allein auf den 15 Quadratkilometern Wedding und Gesundbrunnen haben 180.000 Menschen ihr Grün mit dem Humboldthain, dem Schillerpark, dem Volkspark Rehberge und mit den vielen Kleingärten quasi vor der Haustür.  Damit das so bleibt und diese Flächen als Freiraum erhalten bleiben, hat der Gesetzgeber für verschiedene Formen des Schutzes gesorgt. Was bedeuten eigentlich die Schilder, die an den Eingängen der Grünflächen allgegenwärtig sind? Was ist erlaubt, was ist verboten – und warum?

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Kommentar: Alle Dämme gebrochen am Plötzensee

Wildes am Plötzensee - Foto: Andrei Schnell
Wildes Baden am Plötzensee – Foto: Andrei Schnell

Es geht um die Menschen, die den Plötzensee nutzen – falsch nutzen. Es geht darum, dass am Plötzensee alle Dämme der Zurückhaltung gebrochen sind. So darf es nicht weitergehen. Möglich, dass einige Leser des Weddingweisers jetzt die Stirn runzeln und fragen: Wo bitte, ist überhaupt das Problem? Ihnen sei gesagt: Ja, es besteht eins. Das übermäßige Wildbaden. Weiterlesen

Hitzewelle: Länger baden, auch im Wedding

Die große Rutsche im Humboldthain ist die Attraktion bei den Kindern. Foto: Dominique Hensel

Die Hitze hat die Stadt im Griff, auch der Wedding schwitzt. Die Berliner Bäder-Betriebe bereiten sind auf den erwarteten Ansturm in den Freibädern am Wochenende vor. Es wird mehr Personal eingesetzt, die Öffnungszeiten werden in einigen Bädern  ausgeweitet. Im Sommerbad Humboldthain gibt es am Sonnabend eine besondere Attraktion, die tropische Nacht unter dem Motto „Schwimmen im Ramadan“.

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Wedding am Wasser: Der Plötzensee, nicht einfach irgendein See…

Jedenfalls ist er kein Baggersee und schon gar kein künstlich aufgestauter Weiher! Der einzige natürliche See in Berlin-Mitte ist nämlich stolze 740 Meter lang und 7,85 Hektar groß. Wie auch viele brandenburgische Seen ist die „Plötze“ ein Relikt der Eiszeit. Das beliebte Ausflugsziel hat aber weder einen Zu- noch einen Abfluss. Früher war der See für seinen Fischreichtum bekannt – daher auch die Bezeichnung nach dem Karpfenfisch Plötze…

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Raus aus’m Wedding: Flughafensee und Schäfersee

FlughafenseeWer sich am Plötzensee sattgesehen hat und bereit ist, Weddinger Gefilde kurz zu verlassen, kann mühelos andere Seen erreichen. Zum Beispiel im Nachbarbezirk Reinickendorf. Der Flughafensee ist in mancher Hinsicht ein ganz besonderes Gewässer. Mit seiner Größe von 30 Hektar allein wäre er im seenreichen Berlin sicher kein Rekordhalter. Dafür ist der 1953 – 1978 durch den Abbau von zwei Millionen Tonnen Kies entstandene Baggersee aber das tiefste Gewässer Berlins – 34 Meter geht es unter der Wasseroberfläche in den Abgrund. Ungeplant ist hier ein Naturschutzgebiet entstanden, das aber gleichzeitig unzählige Badestellen bietet – ganz in der Nähe des Wedding…

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Planschen: Vom TV abhängig

Quelle: Mirko

Was, wenn die RBB-Abendschau falsch liegt? Oder der Mann vom Amt sie verpasst hat? Die Folgen wären verheerend für jene Kids, die sich auf die Plansche Schillerpark freuen. Die und das Feuchtgebiet im Goethepark werden erst ab 25 Grad Celsius eingeschaltet. Doch während letztgenanntes einen automatischen Temperaturfühler hat, wird die Schillerplansche händisch bedient. Und was hat das nun mit der Abendschau zu tun? Ganz einfach: Nur wenn die Wettervorhersage besagte Temperatur ankündigt, heißt es am nächsten Morgen „Wasser marsch!“. Von 10 bis 18 Uhr…

Autor: Ulf Teichert

Hinweis: Die Planschen am Schillerpark und am Goethepark (Dohnagestell) werden am 3. Juni 2017 in Betrieb genommen!

Strandbad Plötzensee: so was gibt’s in Kreuzberg nicht!

Der Strand am Plötzensee (Quelle: http://schoenes.berlin)
Der Strand am Plötzensee (Quelle: http://schoenes.berlin)

Was tun Kreuzberger, wenn sie ihre Lieblingsbadestelle im Süden Berlins durch Straßensperrungen bedingt nur schwer erreichen können? Möglicherweise fahren sie in den Wedding, statten dem Strandbad Plötzensee einen Besuch ab – und entdecken ein Kleinod!

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Willkommen Schwabe

Schwaben verpisst euch
Ein Bauwagen im Wedding, der zuvor bestimmt im Prenzlauer Berg geparkt war

Ups, ist das tatsächlich der Titel der Kolumne? Ich bin nämlich gar kein Schwabe, sondern Badener. Der Unterschied zwischen Badenern und Schwaben wird in Berlin meist ignoriert, denn immerhin teilen sie sich ein Bundesländle, und wenn sie den Mund aufmachen, sind sie für ungeschulte Ohren kaum zu unterscheiden. Hier gelte ich also als Schwabe und damit als Mitglied der Bevölkerungsgruppe, die im dringenden Verdacht steht, den Prenzlauer Berg im Milchkaffee ertränkt zu haben. Weil man im Wedding inzwischen alarmiert ist, höre ich hier immer öfter Sätze wie „zum Glück sind die Schwaben noch nicht hier“. Mir ist natürlich klar, dass „der Schwabe“ in solchen Äußerungen nur eine Variable für Zugezogene ist, die den Wohnraum verteuern und Berlin am liebsten zu der Provinz machen möchten, der sie selbst entflohen sind. Oder sind doch die Schwaben damit gemeint? Immerhin ist der Schwabe als Fremder im Kiez gut erkennbar (Dialekt, Milchkaffee) und ähnlich wie der Hipster (Jutebeutel, hippe Klamotten) bestens geeignet, um die Sorge um bezahlbaren Wohnraum auf ihn zu projizieren. Ob es letzteren auch künftig im Wedding geben wird, bestimmen weniger die Schwaben und Hipster, sondern vor allem die Miet- und Wohnungspolitik, die viel zu lange stiefmütterlich behandelt wurde. Und ob der Wedding seinen offenen, toleranten Charakter behalten wird, bestimmen am Ende wir Weddinger. Spätestens wenn hier tatsächlich die ersten „Schwaben raus“-Graffiti auftauchen, läuft irgendetwas schief. So wie drüben im Prenzelberg, gell Wedding?