Nur mal kurz in den Baumarkt?

Warteschlange vor dem Baumarkt

Draußen im Park liegen oder stundenlang die Sonne genießen ist im Moment etwas schwierig – Zeit also, den Balkon aus dem Winterschlaf zu holen. Baumärkte dürfen noch geöffnet haben, sie gehören in Berlin zu den systemrelevanten Betrieben. Was wäre der Deutsche auch ohne seinen Baumarkt? Wenn man sich die teilweise mehrere hundert Meter langen Schlangen vor Bauhaus, OBI, Hellweg und Co. anschaut, wird klar: Die Menschen brauchen in Zeiten der Ausgangsbeschärnkungen Beschäftigungen oder haben vielerorts Projekte in Angriff genommen, für die sie auch mal willens sind, stundenlang anzustehen.

Hochschullabore der Beuth produzieren Gesichtsvisiere

Foto: Karsten Flögel

Ein Team der Beuth Hochschule hat Prototypen für Gesichtsvisiere konstruiert, die Mitarbeiter:innen in Pflegediensten, Praxen und anderen Trägern, bei denen Bedarf besteht, helfen, Infektionsrisiken zu mindern. Teile für 32.000 Gesichtsschirme gehen an der Beuth Hochschule in Produktion. An der Hochschule arbeitet ein Team von engagierten Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden an der Konstruktion sogenannter „Face Shields“.  Die Gesichtsschirme können beispielweise in kleinen Arztpraxen, die aktuell nicht immer aus großen Lieferungen bedient werden, und bei anderen Trägern, bei denen Bedarf besteht, zusätzlich zu den Filtermasken helfen, Infektionsrisiken zu senken. Dabei gehe es vor allem darum, sich nicht „anzuspucken“ oder ins Gesicht zu fassen.

fandli: unverpackte Lebensmittel jetzt auch im Wedding

Foto: Dorothea Liesenberg

Nudeln, Mehl, Nüsse, Reis und Müsli. Lebensmittel wie diese landen bei vielen Wocheneinkäufen in den Einkaufswägen. Der entstehende Verpackungsmüll lässt sich in konventionellen Supermärkten kaum vermeiden, auch wenn viele sich der Problematik mit dem Plastikmüll durchaus bewusst sind. Wer im Wedding gerne unverpackt einkaufen möchte, hatte bisher gerade bei Grundnahrungsmitteln eher schlechte Karten. Doch mit fandli findet sich nun eine passende Lösung. Bis Ende April könnt ihr das Angebot ohne Mindestbestellwert und Lieferkosten ausprobieren – und exklusiv für den Wedding erhaltet ihr 5 Euro Rabatt auf eure erste Bestellung! 

Essen zum Mitnehmen im nördlichen Wedding

Die besten Quiches im nördlichen WeddingTake-away und Lieferdienste: Was können wir tun, wenn wir unsere Cafés und Restaurants auch nach der Krise behalten wollen? Ganz einfach: Wir können sie jetzt unterstützen und unser Essen dort abholen. In einer Serie stellen wir euch in jedem Kiez einige Orte vor, wo ihr Essen zum Mitnehmen abholen oder für die Lieferung bestellen könnt. Heute: Tipps für das Afrikanische und das Englische Viertel – also alles nördlich der Seestraße.

Hotel-Office: die Alternative zur Arbeit von zu Hause aus

„Home-Office“ hat 2020 sicherlich gute Chancen, das Unwort des Jahres zu werden. Von heute auf morgen schlossen mit den Ausgangsbeschränkungen auch unzählige Großraumbüros und Mitarbeitende sämtlicher Berufe wurden in das geschickt, was am Vortag noch unmöglich erschien: die Arbeit von zu Hause aus. Diese Möglichkeit sollten wir als großes Privileg anerkennen. Immerhin haben viele Menschen ihren Job durch die Corona-Krise verloren, weil sie schlicht nicht aus dem Home-Office auszuführen sind. Andere setzen sich in ihren systemrelevanten Berufen tagtäglich weiterhin der Gefahr einer Infektion aus. Davon ausgehen, dass alle zu Hause auf perfekte Arbeitsbedingungen stoßen, ist jedoch auch unrealistisch. Die nebenbei laufende Kinderbetreuung, eine schlechte Internetverbindung, fehlende Konzentrationsfähigkeit in den eigenen vier Wänden. Diese und vielen andere Faktoren können das Home-Office schier unmöglich machen. Ist Hotel-Office eine Lösung dafür? Wir haben es im Hotel Big Mama getestet.

Deinen Weddinger Lieblingsort retten mit Helfen.Berlin

Das öffentliche Leben in Berlin ist derzeit lahmgelegt. Jeden Tag ein wenig mehr, fühlt es sich beinahe an, auf die Ausgangssperre vorbereitet zu werden.  Nach langem Hin und Her dürfen Restaurants ab heute nur noch zur Lieferung oder Abholung öffnen. Auch Theater und Museen sind geschlossen. Durch fehlende oder weniger Einnahmen sind deshalb viele Geschäftsleute von der Insolvenz bedroht. Dem will die private Initiative „Helfen.Berlin“ entgegenwirken.

 

Das Wichtigste der Woche im Wedding

In der Woche vor Ostern könnte man denken: Nun ist ja mal gut mit dem C-Wort. Oder auch nicht, 95 Prozent der Nachrichten haben ja indirekt und indirekt mit der aktuellen Situation zu tun. Manchmal bieten sie auch Positives. Um 25 Prozent ist der Verkehr auf der Müllerstraße zurückgegangen, ebenso hat sich berlinweit die Luft verbessert. So gibt es die Überlegung, in der Müllerstraße den heutigen Parkstreifen für einen temporären Radweg („PopUp Bike Lane“) freizugeben. So gab es zumindest Verkehrsstadträtin Sabine Weißler von den Grünen bekannt. Verwaltungstechnisch ist es wohl leicht möglich, einen Streifen umzuwidmen, ein wenig Geld für die Planung kostet das Ganze dennoch. Man wird sehen. (Berliner Morgenpost)

Alhambra macht Popcorn und Kino für Zuhause

Es klingt ein wenig nach einem Aprilscherz, aber es ist keiner. In Zeiten von Corona, Kontaktsperre und geschlossenen Geschäften kommt jetzt so manch einer auf Ideen, die in normalen Zeiten keine Chance gehabt hätten, Realität zu werden. Das Cineplex Alhambra geht kreativ mit der Krise um und hat gestern (8.4.) einen Popcorn-Lieferservice gestartet. Kino für Zuhause gibt es in der Seestraße neuerdings auch.