Bangen um den weihnachtlichen Weddingmarkt

Besucher auf dem Weihnachtlichen Weddingmarkt auf dem LeopoldplatzDie Ter­mi­ne ste­hen bereits fest, die Stän­de sind schon längst aus­ge­bucht: Dem weih­nacht­li­chen Wed­ding­markt soll­te eigent­lich nichts mehr im Weg ste­hen. An den drei Advents­sonn­ta­gen im Dezem­ber (6., 13. und 20.) wird man auf dem Leo­pold­platz wie­der die Mög­lich­keit haben, sich nach beson­de­ren Weih­nachts­ge­schen­ken umzu­schau­en, die als Ein­zel­stück oder in Klein­se­ri­en von loka­len Klein­be­trie­ben pro­du­ziert wer­den. Ob es dabei bleibt?

Der neue Second-Handladen der Caritas Berlin

Fundstück aus dem Second-HandladenKlei­dung aus zwei­ter Hand zu kau­fen ergibt nicht nur aus wirt­schaft­li­chen Grün­den Sinn. Man schont auch Res­sour­cen und kann sich auf aus­ge­fal­le­ne schö­ne Ein­zel­stü­cke freu­en. Die Cari­tas hat einen neu­en Second-Hand­la­den an der Gren­ze zwi­schen Wed­ding und Rei­ni­cken­dorf eröff­net. Dort fin­den Frau­en, Män­ner und Kin­der Klei­dungs­stü­cke, Taschen und Schu­he. Der Erlös aus dem Ver­kauf fließt in die Arbeit der Cari­tas mit all ihren Diens­ten und Pro­jek­ten  wie die Woh­nungs­lo­sen­hil­fe, Sucht­hil­fe, Kinder‑, Jugend- und Fami­li­en­hil­fe. Der Laden dient somit einem guten Zweck.

Peter’s Art: Pastellfarbener Arbeitsalltag

Peter's Art - Angebot an Farben
Foto: Zby­szek Gorzow

Bei­na­he wie in einem Laby­rinth fühlt man sich wäh­rend eines Besu­ches bei Peter’s Art, dem Künst­ler­be­darfs­ge­schäft in der Gott­sched­stra­ße. Drei benach­bar­te Erd­ge­schoss-Woh­nun­gen hat der Inha­ber Peter nach und nach angemietet.

Das Durch­strei­fen der ver­schie­de­nen Räu­me lässt mich bei­na­he ver­we­gen und aben­teu­er­lich füh­len. Ist das hier ein Lager? Darf ich da rein? Kann ich die­se Türe ein­fach öff­nen? Spannend!

Vergessene Unternehmen aus dem Wedding

Der Wed­ding war einst DER Arbei­ter­be­zirk im Nor­den Ber­lins. Klar, dass hier vie­le nam­haf­te Unter­neh­men mit Welt­ruf pro­du­ziert haben. Aber es gibt auch klang­vol­le Namen, mit denen jeder in Ber­lin frü­her etwas anfan­gen konn­te – die heu­te fast ver­ges­se­ne Fir­men sind.

Wir rufen sie wie­der ins Gedächt­nis – eine einst bekann­te Super­markt­ket­te, Scho­ko­la­de (die jedes Kind kann­te) oder eine Brotmarke. 

Ungewöhnliches aus den Gerichtshöfen Teil 1 – denttabs

Foto: Tilman Vogler
Foto: Til­man Vogler

Unter Künst­ler­ate­liers, Werk­stät­ten, Woh­nun­gen und Hand­werks­be­trie­ben fin­det man in den Wed­din­ger Gerichts­hö­fen so manch wun­der­sa­me Din­ge. Hier wird gewer­kelt und gebas­telt, gemalt und gelebt. Wir haben uns an die­sem his­to­ri­schen Ort mal umge­schaut und berich­ten über unse­re Begeg­nun­gen und Erlebnisse.

Eine durchaus REALe Schließung

REAL Müllerstraße“Bist du REAL?” – Jeder hat doch schon ein­mal die­se scherz­haf­te Fra­ge gestellt oder gestellt bekom­men.  Mit der Schlie­ßung der Super­markt- Ket­te REAL bekommt die Fra­ge eine ganz neue Bedeu­tung.  Es ist beschlos­sen: Der REAL-Super­markt in der Mül­ler­stra­ße 46–48 schließt – laut Aus­hän­gen bereits am mor­gi­gen 26. Sep­tem­ber.  Wie REAL sind die Auswirkungen?

Wedding kurz & knapp

Passt das aktu­el­le Gesche­hen der Woche im Wed­ding in 20 Mel­dun­gen? Alle zwei Wochen ist das beim Zusam­men­stel­len von „Wed­ding kurz & knapp“ die Fra­ge der Fra­gen. Hier kommt die Ant­wort nebst Ergeb­nis der neu­es­ten Nach­rich­ten­schau. Es ist eine Moment­auf­nah­me aus den Berei­chen Poli­tik, Wirt­schaft, Kul­tur, Frei­zeit, Unter­hal­tung – die­ses Mal sogar mit ein wenig Sport und etwas mehr Herbstferienvorschau.

Weddingmarkt: Wieder zurück aus der Coronapause

Gesamtbild des Weddingmarkts auf dem Leopoldplatz
Foto: Anna Bilger

15.09.2020 Der Name ist schlicht, doch hin­ter ihm ver­birgt sich mehr: Wed­ding­markt. Sabri­na Püt­zer stellt nach einer coro­nabe­ding­ten Pau­se ihre Markt­stän­de am 20. Sep­tem­ber wie­der auf dem Leo­pold­platz auf. Ihren Markt nennt sie Kunst­markt ausm Wedding. 

Schneeeule – Berliner Weiße ohne Schuss

Foto: Schnee­eu­le

11.09.2020 Selbst für Ber­li­ner ist die Wei­ße mitt­ler­wei­le die­ses säu­er­li­che Getränk, das nur mit Sirup zu ertra­gen ist. Ulri­ke Genz von der Braue­rei Schnee­eu­le will Ber­lin sein Stadt­ge­tränk zurück­brin­gen: die ech­te Wei­ße. Seit 2016 braut sie unter dem Namen Schnee­eu­le Ber­li­ner Wei­ße nach alten (und auch nach neu­en) Rezep­ten. Sie weiß, dass es heu­te Erkläun­gen braucht, was Ber­li­ner Wei­ße aus­macht. Auch des­halb hat sie im Eng­li­schen Vier­tel einen Salon eröff­net. Dort gibt es „Ver­kos­tung und Lehrstunden“ .