Café Bades: Gastfreundschaft im Antonkiez

In der sonst ruhigen Antonstraße am Leo kann man von weitem seit etwas mehr als einem Jahr auf dem Bürgersteig vor dem Café Bades stets ein Grüppchen junger Leute ausmachen. Die Volkshochschule Mitte nebenan und die Wedding-Grundschule gegenüber sorgen für eine bunte Mischung. Und in der weiteren Nachbarschaft hat sich die Qualität des Espressos und Latte rumgesprochen; eine kleine italienische Fangemeinde gehört ebenfalls schon zur Bades-Community.

4 ungewöhnliche Produkte aus dem Wedding

In der früheren Tresorfabrik

Dass mit AEG, Rotaprint oder OSRAM international bekannte Firmen im Wedding produzieren ließen, ist allseits bekannt. Schließlich verdankt der Wedding sein enormes Wachstum vor und nach der Wende zum 20. Jahrhundert auch den zahlreichen Fabriken, die sich teilweise mitten in den Wohngebieten befanden. Doch manche früheren und heutigen Produkte aus unserem Stadtteil sind einer breiteren Öffentlichkeit weniger geläufig. Wir bringen ein wenig Licht ins Dunkle.

Das be’kech zieht nach Neukölln

be'kech
Take your time @ be’kech – verbring deine Zeit im be’kech. Foto: Schnell

Das be’kech ist ein besonderer Ort im Wedding. Zwei junge Frauen haben das Ladengeschäft in der Nummer 14 in der eher tristen Exerzierstraße 2017 übernommen und mit einem innovativen Konzept mit buntem, multikulturellem Leben gefüllt. Ende November haben Louna Sbou und Nina Martin nun jedoch das Ende des be’kech bekannt gegeben. Das so genannte Anticafé schließt.

CHAKAL: Weddinger Alltagstaschen mit Clou

Was macht „Klick-Klack“ und kommt aus dem Wedding? Eine Tasche, die eine einmalige Kombination aus robuster wasserabweisender Fahrradtasche und bequemem, stylischen Rucksack bietet. Das Besondere an der Tasche sind die Schlaufen und die Karabinerhaken, mittels derer der Rucksack am Gepäckträger befestigt wird. Und die den Alltagstest besteht. Wir stellen euch das neue Label vor.

Die „Speisekammer“ vor der Stephanuskirche in Gefahr

Foto: Robert Schimanek

24.11.2019 Eine der konfliktträchtigsten und hässlichsten Ecken im Wedding hat innerhalb weniger Monate ihr Erscheinungsbild völlig verwandelt: Die Soldiner Straße Ecke Prinzenallee wurde durch einen Imbisswagen vor der Stephanuskirche und eine Sitzgelegenheit enorm aufgewertet. Leider liegt bis heute keine Genehmigung des Wagens durch die Denkmalschutzbehörde vor. Diese wäre erforderlich gewesen, weil die platzbeherrschende Kirche ein Baudenkmal ist und durch den Imbiss teilweise verdeckt ist. Der Weiterbetrieb der „Speisekammer“ ist ohne Genehmigung in Gefahr. Der Quartiersrat Soldiner Straße/Wollankstraße appelliert nun an die Behörde, diese für den Zusammenhalt so wichtige Institution nicht vom Platz zu verbannen.

WEZ: Eine neue Zeitung für den Wedding

So sehr uns als Online-Format das auch fasziniert: Für viele zählt noch immer vor allem das. was man schwarz auf weiß in den Händen hält. Mit einem Computer oder einem Smartphone kann man schließlich nicht wie mit einer Zeitung rascheln. Auch sollte man darauf besser keinen Kaffee verschütten. Für die Freunde des gedruckten Worts gibt es gute Nachrichten: Ausgerechnet im Wedding ist die jüngste Monatszeitung Berlins entstanden.