MARS/Küche & Bar: Nachhaltig in einmaligem Ambiente

Das silent green Kulturquartier hat seit September 2016 eine gastronomische Erweiterung mit köstlicher heimischer Küche, ökologischem Gedanken, globaler Inspiration und sozial-kulturellem Engagement – das MARS /Küche & Bar. Ehrliche und fundierte Gastlichkeit gehen einher mit frischer Küche für jedermann. Hier erwartet den Gast ökologische Gastronomie in Symbiose mit gelebter Nachbarschaft.

Cozymazu: Feinster Ooloong-Tee im Einklang mit taiwanesischer Küche

Der Sprengelkiez ist für seine vielen asiatischen Restaurants bekannt, aber ein Juwel sticht besonders heraus – das Cozymazu. Auch wenn das kleine Teehaus mit dem vielleicht feinsten Ooloong-Tee der Stadt, in hochwertiger Keramik, aufwartet, steht die angebotene traditionelle, zum Teil neu interpretierte, taiwanesische Küche dem in nichts nach.

Tidenhub Cafe: Kaffeegezeiten mit Vogelgesang

Eigentlich wollte Cafe-Besitzer Tim Malcher mit seiner Familie eine Europa-Tour im VW-Bully machen. Aber der Umschwung in der Gerichtstraße bewegte ihn zum risikoreichen Schritt in die Selbständigkeit. Lange stand der Laden in der Nr.25 leer. Als er plötzlich wieder auf dem Markt war, nahm Tim kurz entschlossen die Chance wahr und eröffnete nach langer Umbauphase das Tidenhub Cafe.

Neuer Glanz fürs Strandbad Plötzensee

Der Wedding hat im Laufe der Jahre viel von seiner Geschichte verloren. Für eine über 100 Jahre alte „blaue Perle“ scheint es nun aber einen Rettungsanker und eine Zukunft zu geben. Das Freibad am Westufer des natürlichen Gewässers mit seinem markanten Backsteingebäude ist seit diesem Jahr an ein neues Team verpachtet. Die Betreiber Michael Verhoeven und Katharina Zahn – Geschäftsführerin – wollen das Potenzial dieses Naturparadieses mitten in der Stadt heben, und etwas gegen die permanente Übernutzung des Sees an seinem Ostufer tun. Statt wild im Landschaftsschutzgebiet zu baden soll es wieder gute Gründe geben, ins frisch renovierte Strandbad zu gehen.

Über das Cafe des Schicksals und die Leidenschaft fürs Backen

Es sollte nur ein kurzer Beitrag zur Neueröffnung vom „Cafe des Schicksals“ werden. Als mir Inhaberin Kader Gün aber ihre Geschichte schilderte, war sofort klar – es wird ein gastronomisches Porträt. Über eine Powerfrau, das buchstäbliche Schicksal mit vielen Gesichtern, eine Bestimmung und die Liebe zum Backen.

O-Slow: Aromenreiche Überraschungen

Seit Jahren nutze ich die Schwedenstraße eher für Foto-Touren oder als Abkürzung, um in die Badstraße und zur Panke zu kommen. Gastronomisch gab es bis jetzt keinen wirklichen Anreiz, diese Straße direkt anzusteuern – bis jetzt.

 Fast schon versteckt liegt in der Nummer 3b das O-Slow, das im November 2018 eröffnet hat. Kein Außenschild weist auf dieses kleine Restaurant hin, welches eingequetscht zwischen den Häusern liegt.
 Um aromenreiches, frisches japanisches oder libanesisches Essen zu genießen, könnte man im Reisebüro ein Flugticket kaufen und sich in die nächste Maschine setzen. Oder man geht ins O-Slow, wo vorher viele Jahre ein Reisebüro war, und tritt die Reise vor Ort kulinarisch an.



Kiez-Handwerkskunst: Antares Keramik und Töpferei Schwarz

Die Töpferei Schwarz, seit 2007 im Verbund mit Antares Keramik, war über 42 Jahre eine feste Institution im Afrikanischen Viertel. Nachdem durch einen Eigentümerwechsel die Miete angehoben wurde, musste das Atelier letztes Jahr gezwungenermaßen ausziehen. Zum Glück konnte die Werkstatt aber in der Nähe bleiben.

Magic Mountain: Wo Engagement „die Wände hochgeht“

Um den Wedding mal ordentlich aufs Dach zu steigen, könnte man auf den Flakturm Humboldthain gehen – oder die Kletterhalle Magic Mountain gleich gegenüber besuchen. Was 2002 als Traumprojekt einer Privatperson gestartet ist, ist fast 17 Jahre später nicht nur ein Ort für Kletter- und Boulder-Fans geworden. Der Magic Mountain sollte von Anfang an gerade auch diejenigen erreichen, die sich so etwas nicht unbedingt leisten könnten. So gibt es neben dem Willkommens-Klettern für Flüchtlinge auch verschiedene Kurse für Kinder- und Jugendgruppen, um die Faszination für Berge und das Klettern nahe zu bringen. Ein Besuch auf dem Kunstberg.