Temporary Room: Raum auf Zeit für Kunst aus aller Welt

Foto: Temporary Room

Wir berichteten vor einigen Wochen schon über Angela Klöcks Hutladen, wo im hinteren Teil der Werkstatt der „Temporary Room“ von Christopher Gerberding und Lukas Bury, immer mehr Gestalt angenommen hat. Mitte Januar wurde die Galerie mit dem aus Peking stammenden Künstler Liu Guangli, unter dem Motto „ET IN ARCADIA IN EGO“ feierlich eröffnet. Wegbegleiter, ehemalige Professoren, Freunde, Familieangehörige und Kunstinteressierte ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen und kamen dafür in den Wedding.

Ein Abend im Späti: Zwischen Feinwaschmittel und Seelsorge



Späti, so nennen gerade die Berliner liebevoll die Anlaufstelle Nummer Eins, wenn die Sonne untergegangen ist.
 Egal ob morgens oder nachts, der Spätkauf ist nirgendwo mehr wegzudenken.
 Schon lange ist es nicht mehr einfach nur ein kleiner Laden, um auf die Schnelle Bier, Zigaretten oder Knabberkram zu kaufen. Vielmehr ist es über die Jahre eine Mischung aus Mini-Supermarkt, Internetcafe, Copyshop, Treffpunkt und Infobörse geworden.


Gut „behütet“ im Afrikanischen Viertel

Es riecht noch nach Farbe vom Renovieren und ein wenig nach Strohsteife in Angela Klöcks Hut–Werkstatt. Das Erste, was sofort im Schaufenster auffällt, ist die bunte Vielzahl an verschiedenen Hütten und Kappen, die auf verschieden hohen Metallständern zur Schau gestellt sind und sehr neugierig machen.
 Ruhiges, aber emsiges Treiben herrscht im Laden. Am Arbeitsplatz, konzentriert am Abstecken und Beschneiden einer neuen Wollfilzkappe, sitzt Inhaberin und Hutmacherin Angela Klöck und erzählt von ihrer Passion.