Angenehmes Café am Ufer

In die­ser Ecke des Wed­ding hat gute Gas­tro­no­mie schon lan­ge Tra­di­ti­on. Kein Wun­der bei der Lage mit dut­zen­den Tischen und Stüh­len auf der Außen­ter­ras­se zwi­schen Kiautschoustra­ße und Kanal. Seit August gibt es nun das Café am Ufer, ein Früh­stücks­lo­kal der Extra­klas­se, das auch einen Bar- und Restau­rant­be­trieb bereithält.

Flop Café: Aus Aleppo in den Wedding

Hummus, Falafel und Halloumi im Flop Café.
Hum­mus, Fala­fel und Hallo­u­mi im Flop Café. (©Enno Lenze)

Syri­sche Spe­zia­li­tä­ten von Fala­fel, Hallo­u­mi und Hum­mus bis zum haus­ge­mach­ten Eis­tee. Im Flop Café in der Ota­wi­stra­ße gibt es Lecke­res für jeden Geschmack. Als klei­nes Fami­li­en­un­ter­neh­men behaup­tet es sich seit 2015 in der eher ruhi­gen Wohn­ge­gend – dank der reich­hal­ti­gen Aus­wahl an vege­ta­ri­schen und vega­nen Gerich­ten ist im Flop Café für jeden etwas dabei. 

Feiner Pinkel: Der Ort, der gefunden werden will

UPDATE Neben­stra­ßen im Wed­ding sind manch­mal vol­ler Atmo­sphä­re und uner­war­te­ter Ent­de­ckun­gen. So ist es auch mit dem “Fei­nen Pin­kel”. Das Lokal drängt sich nicht auf, es will gefun­den wer­den. Die Eigen­be­zeich­nung „Kul­tur- und Kaf­fee­stät­te“ ist viel­sa­gend, trifft es aber nicht annä­hernd. Beim „Fei­nen Pin­kel“ gibt es näm­lich auch viel zu sehen und gutes Essen zu genie­ßen. Im Herbst und Win­ter muss der Laden lei­der schließen.

Taverna Hellas: Der Grieche im Wedding

Eine Art Gast­stät­te steht wie kaum eine ande­re für die Acht­zi­ger im Wes­ten: Grie­chi­sche Spe­zia­li­tä­ten­re­stau­rants, noch vor 25 Jah­ren dut­zend­fach im Wed­ding ver­tre­ten, sind heu­te sel­ten gewor­den. Das Taver­na Hel­las an der Ecke Turi­ner / Utrech­ter Stra­ße hat als ein­zi­ges im Wed­ding die Jahr­zehn­te über­dau­ert- und das schon seit 1985. In der aktu­ell Kri­sen­si­tua­ti­on muss­te der Tra­di­ti­ons­be­trieb schnell umstel­len: auf Essen zum Mit­neh­men und einen eige­nen Lieferdienst.

Café Bades: Gastfreundschaft im Antonkiez

In der sonst ruhi­gen Anton­stra­ße am Leo kann man von wei­tem seit etwas mehr als einem Jahr auf dem Bür­ger­steig vor dem Café Bades stets ein Grüpp­chen jun­ger Leu­te aus­ma­chen. Die Volks­hoch­schu­le Mit­te neben­an und die Wed­ding-Grund­schu­le gegen­über sor­gen für eine bun­te Mischung. Und in der wei­te­ren Nach­bar­schaft hat sich die Qua­li­tät des Espres­sos und Lat­te rum­ge­spro­chen; eine klei­ne ita­lie­ni­sche Fan­ge­mein­de gehört eben­falls schon zur Bades-Community. 

Hilfe, meine Eltern kommen in den Wedding!

Gute Küche in der Torfstraße/Ecke NorduferZuge­zo­ge­ne ken­nen das: Da hat man sich gera­de mit dem Wed­ding arran­giert, die schö­nen Sei­ten des Wohn­stadt­teils schät­zen wie lie­ben gelernt und die weni­ger schö­nen Aspek­te erfolg­reich aus­ge­blen­det – plötz­lich wol­len die Eltern der eige­nen Hüt­te im wil­den Wed­ding einen Besuch abstat­ten. Panik!

Erst­mal auf­räu­men, Pfand weg­brin­gen und den Müll ent­sor­gen. Die Unter­brin­gung ist meist auch kein Pro­blem, denn im Wed­ding gibt es durch­aus das eine oder ande­re inter­es­san­te Hotel. Doch wohin soll man die Ver­wandt­schaft füh­ren, wenn die­se nur das Klein­stadt­i­dyll am Ber­li­ner Rand oder Umland kennt? Daheim kochen geht nicht, schließ­lich wol­len die Eltern ja ein­la­den, das darf dann auch was kosten…

Nur wohin?