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Schraders: Der Allrounder im Kiez

SchradersEine wahre Institution im Kiez, gastronomisch aber auch darüber hinaus. Mit der Intention angetreten, ein Kiezwohnzimmer zu werden, startete das Schraders 2001 als Pionier und erstes zartes Pflänzchen der heute gedeihenden Gastronomielandschaft im Malplaquetkiez. Stets von einem bunten Publikum – egal ob Student oder Politiker, ob alt oder jung – besucht, ist das Schraders der klassische Allrounder im Kiez. Hier kommt man zu jeder Tages- und Nachtzeit auf seine kulinarischen Kosten: angefangen von der reichhaltigen Frühstücksauswahl und wechselnden Mittagsgerichten über Kuchen und Snacks zwischendurch bis hin zu Burgern und Tapas am Abend. Im Schraders findet jeder etwas Passendes, so finden sich auch vegetarische und vegane Kreationen auf der Karte. Die Gerichte sind klasse, nicht ohne Grund lässt sich der Bundestag regelmäßig vom Schraders becatern. Auf jeden Fall vorbeischauen sollte man zum legendären Sonntagsbrunch, köstlicher kann man nicht „in 5 Stunden um die Welt“ reisen.

Autor: Andris Fischer

Malplaquetstraße 16 B / Ecke Liebenwalder Str., Tel. 030 45082663, geöffnet Mo-Fr 9.30 – 1.00 Uhr, Sa/So 10.00 – 1.00 Uhr

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Dieser Beitrag ist eine Veröffentlichung aus dem downloadbaren Gastroführer für den Malplaquetkiez. Dieser wurde vom Quartiersmanagement Pankstraße gefördert.

La Luz: Aus Fabrik wurde Event-Saal

(C) Sigrun Wetzel
(C) Sigrun Wetzel

Selbst wer eine größere Veranstaltung durchführen will, wird im kleinen Malplaquetkiez fündig. Etwas versteckt in den Osramhöfen ist das LaLuz zuhause. Mit einer Kombination aus Restaurant und Veranstaltungslocation bieten Guido Wendering und seine internationale Crew für jede Form von Tanz- und Theaterveranstaltungen, Konzerten, Hochzeitsfeiern, Geschäftsessen, Geburtstagsparties, Seminaren oder Workshops den passenden Ort – bezauberndes Ambiente inklusive. Weiterlesen

Mr. Hoang: Frisch und knackig am Nettelbeckplatz

Wie sich der Kiez rund um den Nettelbeckplatz verändert, lässt sich vielleicht auch an der Art der Restaurants ablesen, die sich dort neu etablieren. Da, wo jahrzehntelang kroatische Grillspezialitäten im „Dubrovnik“ angeboten wurden, ist nun ein vietnamesisches Restaurant mit wesentlich leichterer Kost eingezogen. Weiterlesen

UNI Burger: Imbiss mit Straßenleben

Uni Burger TorfstrKann ein Burgerladen im Wedding günstiger liegen? Der U-Bahn-Ausgang Amrumer Straße befindet sich in Sichtweite, die Beuth Hochschule und das Virchow-Klinikum ebenfalls. Außerdem liegt der rote Imbisscontainer in unmittelbarer Nähe einer Kreuzung, an der gleich fünf große Straßen aufeinandertreffen. Das mit der guten Lage haben wohl auch die Betreiber des nahen türkischen Didim-Restaurants bemerkt und den früheren Suppenimbiss vor der Torfstraße 17 zu einem Burgerladen umfunktioniert.

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Das neue koreanische Restaurant “Sam Yuk Gu”

IMG_1039wbDer Wedding ist im Bezug auf authentisch koreanische Küche längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Doch besonders auf der Seestraße packt einen immer wieder die Sehnsucht nach Bibimbap, Bulgogi oder Kimchi. Nachdem das “Arirang” vor einiger Zeit schon schließen musste, suchte man oft vergeblich nach einer nahe gelegenen Alternative. Das kürzlich eröffnete “Sam Yuk Gu” bietet seit Anfang des Monats nun endlich wieder authentische Küche an der Seestraße. Wir waren für euch vor Ort, haben uns an die Stäbchen gesetzt – und nebenbei auch gleich noch ein wenig koreanisch gelernt.

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Malplaquetkiez: “Schönes strahlt aus”

Schraders Liebenwalder MalplaquetstrOlaf Fehrmann und sein Partner Jörg Müller leben seit Jahrzehnten im Kiez rund um die Malplaquet- und die Utrechter Straße. Mit ihren Geschäftsideen haben sie als Gastronomen ihr Umfeld in den letzten 15 Jahren sichtbar verändert. Im Interview mit dem Weddingweiser reden sie über die zurückliegenden knapp 20 Jahre im Kiez.
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Saray

Entführung in das “Saray”

SarayDie Ecke aller Weddinger Ecken: wo die Müllerstraße auf die Seestraße trifft, ist an ihrer südöstlichen Seite ein Gewimmel von hohen, niedrigen, flachen, alten und neuen Häusern zu finden. Das niedrigste, charmanteste Gebäude ist das kleine Eckhaus, das es wohl schon gegeben haben muss, als der Wedding 1861 zu Berlin kam. Dahinter das Mietshaus, an dessen hoch aufragender Brandwand immer eine Wandwerbung prangt. Die längste Zeit befand sich in dem kleinen Eckhaus eine Schultheiß-Kneipe, die zeitweise “Offene Tür” hieß und “das” Symbolbild für den Wedding war. Weiterlesen

“Hubert”: Klein und fein in der Tegeler

Café Hubert WeinkarteDie Betreiber des Cafés in der Tegeler Straße haben viel Herzblut und viel Energie investiert, damit der vordere Gastraum möglichst viel Patina ausstrahlt. Er ist auf eine angenehme Art rustikal, mit viel altem Holz, Fensterrahmen, an denen noch der Griff befestigt ist und vielen pfiffigen Details, wie ein gläserner Schaukasten im Tresen….

 

 

 

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Syrische Küche im Wedding – Mandi in der Seestraße

mandi6Der nördliche Wedding ist um eine kulinarische Adresse reicher. In dem lange leerstehenden Imbiss Seestraße Ecke Turiner Straße ist neues Leben eingekehrt. Seit Anfang des Jahres wird hier arabisch gekocht. Ahmad aus Syrien hat sein Restaurant „Mandi“ eröffnet. An einen Imbiss erinnert aber nur noch der große Schriftzug an der Hausfassade. Ahmad serviert kein billiges Fastfood sondern richtig gute arabische Küche.

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Zu Besuch im Neontoaster – ein Weddinger Kleinod

Foto: Christoph NeubertAn das erste Mal erinnere ich mich noch genau. Es war an einem Sonntag im vergangenen Frühjahr. Vor dem Haus in der Seestraße 106 standen zwei Strandliegen auf einem hölzernen Podest. Daneben weitere Tische, Pflanzen und alte Butterdosen, die als Aschenbecher genutzt wurden. Drinnen erwartete uns ein heller Raum mit einer ungewöhnlich zusammengestellten Auswahl an runden und eckigen Tischen im Stil der 50er/60er-Jahre. Die Liebe steckt dabei im Detail – und in einer fein säuberlich ins Gesamtkonzept integrierten Sammlung ungewöhnlicher Designobjekte.

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