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Mirage: Die Erscheinung am Nettelbeckplatz

Ein heller, ungewöhnlich geschnittener Raum mit Blick auf den verkehrsberuhigten Nettelbeckplatz, dazu eine ambitionierte französisch inspirierte Küche – wer da glaubt, eine Erscheinung vor sich zu haben, liegt gar nicht so falsch. Das Mirage, französisch für Fata Morgana, wagt das Überfällige an diesem unterschätzten Ort. Weiterlesen

„Feiner Hubert“: Meister, die üben

„Das Café Hubert in neuem Gewand“, so möchten Haidar Tahmaz und Yannick Pfeiffer die gastronomische Wiederauferstehung in der Tegeler Straße verstanden wissen. Das 2012 eröffnete Café-Restaurant punktete von Anfang an mit guter Qualität und war damit eine Art Wegbereiter im Sprengelkiez. „Alle, die danach kamen, haben an uns gesehen, dass hochwertiges Essen im Wedding funktionieren kann“, erzählt Haidar. Der 36-Jährige musste das beliebte Hubert Ende 2016 schließen, als es zu Differenzen zwischen den Gesellschaftern des nahe gelegenen, vom Hubert mitbetriebenen Weinkontors Die drei Lügner kam. Doch nun startet Haidar mit einem neuen Geschäftspartner neu in den Räumen des alten Weinkontors durch: als „Feiner Hubert“.

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Lino’s Barbecue: Gut gegart

Foto: Lino’s Barbecue

Das Holz macht beim Barbecue den Unterschied. Mit unserer Art des Grillens im Park hat die Zubereitung des Fleisches in Lino’s Barbecue-Restaurant in der Malplaquetstraße wenig zu tun. Hier wird nämlich nach texanischer Art im Holzofen gegart – und zwar richtig lang. Die Technik, mit der Lino sein Essen zubereitet und mit Beilagen versieht, sucht in Berlin und ganz Deutschland ihresgleichen. Weiterlesen

Ristorante La Sera: Pizza geht immer

Das Ristorante La Sera in der Brunnenstraße. Foto: Hensel
Das Ristorante La Sera in der Brunnenstraße. Foto: Schnell

Ich stelle mir vor, es ist ein lauer Sommerabend. Vor dem neuen italienischen Restaurant in der Brunnenstraße stehen die Tische unter freiem Himmel. Pizza wird serviert, Wein wird nachgeschenkt, das Tischgespräch ist angenehm und anregend. Wir essen, nehmen einen Schluck und plaudern den Abend weg. Was gibt es Schöneres! Das klingt nicht nach Brunnenstraße? Nun ja, wir werden sehen. An einem Montag Mitte März hat in der Brunnenstraße 79 jedenfalls das Ristorante La Sera eröffnet. Damit sind wir dieser Vorstellung schon ein ganzes Stück weiter.

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Das pakistanische Restaurant Shalimar – Ein Geheimtipp

Das Shalimar: Außenansicht. Foto: Betreiber Shalimar
Das Shalimar: Außenansicht. Foto: Betreiber Shalimar

Es ist eins der ältesten Restaurants im Wedding und kann sich mit Stolz das Prädikat „Qualität aus Tradition“ geben. Das Shalimar öffnete bereits 1987 seine Pforten in der Bellermannstraße am Gesundbrunnen und ist seinem Konzept, Gästen eine neue Art der pakistanischen Küche zu bieten, bis heute treu geblieben. Jetzt soll es sogar noch erweitert werden.

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„Gourmanderie“: Der Geschmack der französischen Regionen

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern – das in Charlottenburg beheimatete französische Restaurant Gourmanderie, welches dort unter dem Namen Le Piaf bekannt wurde, verlässt die Schloßstraße und zieht um in den Wedding. Und wohin sonst als ins Centre Français? Weiterlesen

Tradition im Kiez: das Valle dei Templi in der Brüsseler Straße

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Oliven und Brot gibt es immer zur Einstimmung

Obwohl es zu den unauffälligeren Lokalen der Straße gehört, gibt es nur wenige, die das Valle dei Templi nicht kennen. Seit mehr als 14 Jahren versorgt das Restaurant den Kiez nun schon mit italienischen Klassikern wie Pizza, Pasta oder Saltimbocca. Grund genug für uns, mal wieder vorbeizuschauen.

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Cozymazu: Das Taiwan-Gefühl

reisgericht im CozymazuSchon mal taiwanesisch gegessen? Was in Berlin bisher kaum möglich war, lässt sich jetzt im Cozymazu  in der Weddinger Sprengelstraße 39 entdecken:
hochwertige Teesorten, hausgemachte Speisen und Getränke und ein liebevoll gestalteter Gastraum mit nostalgisch-taiwanesischem Charme. Weiterlesen

Hilfe, meine Eltern kommen in den Wedding!

Gute Küche in der Torfstraße/Ecke NorduferZugezogene kennen das: Da hat man sich gerade mit dem Wedding arrangiert, die schönen Seiten des Wohnstadtteils schätzen wie lieben gelernt und die weniger schönen Aspekte erfolgreich ausgeblendet – plötzlich wollen die Eltern der eigenen Hütte im wilden Wedding einen Besuch abstatten. Panik!

Erstmal aufräumen, Pfand wegbringen und den Müll entsorgen. Die Unterbringung ist meist auch kein Problem, denn im Wedding gibt es durchaus das eine oder andere interessante Hotel. Doch wohin soll man die Verwandtschaft führen, wenn diese nur das Kleinstadtidyll am Berliner Rand oder Umland kennt? Daheim kochen geht nicht, schließlich wollen die Eltern ja einladen, das darf dann auch was kosten…

Nur wohin?

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Schraders: Der Allrounder im Kiez

SchradersEine wahre Institution im Kiez, gastronomisch aber auch darüber hinaus. Mit der Intention angetreten, ein Kiezwohnzimmer zu werden, startete das Schraders 2001 als Pionier und erstes zartes Pflänzchen der heute gedeihenden Gastronomielandschaft im Malplaquetkiez. Stets von einem bunten Publikum – egal ob Student oder Politiker, ob alt oder jung – besucht, ist das Schraders der klassische Allrounder im Kiez. Hier kommt man zu jeder Tages- und Nachtzeit auf seine kulinarischen Kosten: angefangen von der reichhaltigen Frühstücksauswahl und wechselnden Mittagsgerichten über Kuchen und Snacks zwischendurch bis hin zu Burgern und Tapas am Abend. Im Schraders findet jeder etwas Passendes, so finden sich auch vegetarische und vegane Kreationen auf der Karte. Die Gerichte sind klasse, nicht ohne Grund lässt sich der Bundestag regelmäßig vom Schraders becatern. Auf jeden Fall vorbeischauen sollte man zum legendären Sonntagsbrunch, köstlicher kann man nicht „in 5 Stunden um die Welt“ reisen.

Autor: Andris Fischer

Malplaquetstraße 16 B / Ecke Liebenwalder Str., Tel. 030 45082663, geöffnet Mo-Fr 9.30 – 1.00 Uhr, Sa/So 10.00 – 1.00 Uhr

Website

Dieser Beitrag ist eine Veröffentlichung aus dem downloadbaren Gastroführer für den Malplaquetkiez. Dieser wurde vom Quartiersmanagement Pankstraße gefördert.