“Inflagranti”: Pizza am Strand

Es ist doch Wahn­sinn, was man über die Men­schen erfährt, wenn man erst mal ins Gespräch kommt. Das Team des Strand­bads Plöt­zen­see hat David und Linus auf einem Park­platz am Plöt­zen­see ken­nen­ge­lernt, als sie gera­de ihren fah­ren­den Stein­ofen für die Som­mer­sai­son auf­ge­mö­belt haben. Seit­dem sind die Jungs im Strand­bad Plöt­zen­see immer ger­ne gese­hen, und nicht nur, wenn der Ofen wie­der ange­heizt wird.

Nachhaltige Kiezmap für den Wedding

Wo geht es im Wed­ding schon heu­te nach­hal­tig zu? Eine Grup­pe von Stu­die­ren­den der Beuth Hoch­schu­le hat im Rah­men des Semi­nars „Pro­jekt­la­bor Zukunft & Nach­hal­tig­keit”, wel­ches vom Rat für Zukunfts­wei­sen­de Ent­wick­lung (RZE) gelei­tet wird, eine Über­sicht zusam­men­ge­stellt. In Form einer Kiez­kar­te bekommt ihr einen schnel­len Über­blick. So kann man mühe­los einen oder ande­ren Ort ent­de­cken, den man viel­leicht noch gar nicht auf dem Schirm hat­te. Ger­ne ver­öf­fent­li­chen wir die­se Kar­te, um die­se Initia­ti­ve der Stu­die­ren­den einem grö­ße­ren Kreis zugäng­lich zu machen. Dan­ke an Julia und Vic­to­ria, die uns dar­auf auf­merk­sam gemacht haben.

Grus Grus: Secondhand statt Fast Fashion

Im Okto­ber letz­ten Jah­res eröff­ne­te der Second­hand-Shop Grus Grus im Wed­ding. Die Inha­be­rin ver­sucht mit Kaf­fee, Kunst und einer sorg­fäl­ti­gen Aus­wahl an bereits getra­ge­nen Klei­dungs­stü­cken eine Alter­na­ti­ve zur gän­gi­gen Tex­til­in­dus­trie zu bie­ten. Ein Anlass, unser eige­nes Kauf­ver­hal­ten zu überdenken? 

Da blüht Euch was! Floristik vom Feinsten im Sprengelkiez

Blumen Goldbeck
Blu­men Goldbeck

Rosen, Tul­pen, Nel­ken… ähm, war da noch mehr? Wo manch einer mit sei­nem Blu­men­la­tein schon am Ende ist, fängt Chris­ti­an Gold­beck gera­de erst an, die wah­ren Schät­ze in sei­nem Laden auf­zu­zäh­len. Flo­ris­tik hat für das Team von Blu­men Gold­beck in der Tege­ler Stra­ße mit Kunst zu tun: Jeder Strauß ist ein eige­nes Werk­stück, mit höchs­tem Anspruch gefertigt.

Weddingwoche #14: Das Himmelbeet im Wedding

Die Wed­ding­wo­che ist eine wöchent­li­che Kolum­ne über aktu­el­le Ereig­nis­se in unse­rem Stadt­teil. Die­se erscheint auch sams­tags im Ber­li­ner Abend­blatt, Aus­ga­be Wedding.

Chilischoten
Chi­li­scho­ten (Foto: Lach­lan Smith)

Auf dem Kalen­der hat der Früh­ling ja schon vor über zwei Wochen Ein­zug gehal­ten. Nun arbei­tet die Initia­ti­ve „him­mel­beet“ mit Hoch­druck dar­an, dass es bald auch rich­tig blüht und grünt. Ele­fan­ten­rüs­sel und Rotes Teu­fe­le hei­ßen die Chil­is­or­ten, die am Frei­tag zur Anzucht in die Obhut von frei­wil­li­gen Pflanz­pa­ten über­ge­ben wer­den. Sie wer­den der schar­fe Grund­stock für den inter­kul­tu­rel­len Gemein­schafts­dach­gar­ten him­mel­beet auf dem Dach des Park­hau­ses vom Schil­ler­park-Cen­ter in der Mül­ler­stras­se. Ein Begeg­nungs- und Lern­ort soll es wer­den, bar­rie­re­frei, für Men­schen aller Alters­stu­fen, inklu­si­ve Gar­ten­ca­fé und Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen. Der Schwer­punkt liegt dabei auf der Erzeu­gung von regio­na­len Nah­rungs­mit­teln und der Kul­ti­vie­rung von alten Pflan­zen­sor­ten. „Es geht uns um’s Bewusst­sein für gesun­de Ernäh­rung und den nach­hal­ti­gen Umgang mit Resour­cen“, erklärt Han­nah Lisa Lins­mai­er, die Initia­to­rin des Pro­jekts him­mel­beet. Wei­te­re Paten für klei­ne Bee­te im Gar­ten über den Dächern von Ber­lin sind übri­gens ger­ne gese­hen. Inter­es­sier­te kön­nen sich jeden Frei­tag von 16–18 Uhr in der Sprech­stun­de im Pro­jekt­bü­ro in der Trift­stras­se 2 mel­den, oder auf himmelbeet.com im Inter­net nachschauen.

Autor: Mar­cus Bauer