Schlagworte: Freibad

5 Möglichkeiten, im Wedding nasse Füße zu bekommen

Es gibt ein paar Tage im Jahr, und nur ein paar,  da ähnelt der Wedding einem gnadenlos aufgeheizten Häusermeer voller schwitzender Menschen. Oder einer schattenlosen Steinwüste, über die sich eine dicke Dunstglocke gelegt hat, vereinzelt durchsetzt von vertrockneten Einöden, die früher einmal Parks gewesen sein sollen. Doch echte Wedding-Kenner wissen, wo nicht nur der Schweiß, sondern echtes Wasser fließt! Wir verraten fünf Orte, wo es sich bei mehr als dreißig Grad einigermaßen aushalten lässt….
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Hitzewelle: Länger baden, auch im Wedding

Die große Rutsche im Humboldthain ist die Attraktion bei den Kindern. Foto: Dominique Hensel

Die Hitze hat die Stadt im Griff, auch der Wedding schwitzt. Die Berliner Bäder-Betriebe bereiten sind auf den erwarteten Ansturm in den Freibädern am Wochenende vor. Es wird mehr Personal eingesetzt, die Öffnungszeiten werden in einigen Bädern  ausgeweitet. Im Sommerbad Humboldthain gibt es am Sonnabend eine besondere Attraktion, die tropische Nacht unter dem Motto “Schwimmen im Ramadan”.

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Drei Freibäder im Wedding – aus drei Bauepochen

Foto: Dominique Hensel

Der Wedding ist mit seinen drei Freibädern in einer Entfernung von maximal zwei Kilometern vom Leopoldplatz nicht nur gut ausgestattet. Wer sich dort umschaut, lernt auch noch Interessantes über die Weddinger Geschichte. Weiterlesen

Wedding am Wasser: Der Plötzensee, nicht einfach irgendein See…

Jedenfalls ist er kein Baggersee und schon gar kein künstlich aufgestauter Weiher! Der einzige natürliche See in Berlin-Mitte ist nämlich stolze 740 Meter lang und 7,85 Hektar groß. Wie auch viele brandenburgische Seen ist die “Plötze” ein Relikt der Eiszeit. Das beliebte Ausflugsziel hat aber weder einen Zu- noch einen Abfluss. Früher war der See für seinen Fischreichtum bekannt – daher auch die Bezeichnung nach dem Karpfenfisch Plötze…

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Weddinger Kinder gehen baden

 

Leserfoto, Quelle: Mirko
Leserfoto, Quelle: Mirko

Schillerpark-Plansche blieb im Juni gesperrt

Viele Weddinger Eltern fragen sich Jahr für Jahr, wenn im Frühjahr das Thermometer in den sommerlichen Bereich steigt, wann denn die Wasserspielplätze des Bezirks eröffnet werden. Nun teilt das Bezirksamt Mitte mit, dass die Saison der Kinderplanschen im Goethepark (am Dohnagestell) und im Schillerpark (Dubliner Ecke Barfusstr.) am 31. Mai eröffnet wurde. Beide Planschen werden grundsätzlich bei Temperaturen ab 25 Grad von 10 bis 18.00 Uhr betrieben. Die Temperaturvorhersage der RBB-Abendschau vom Vortag ist dabei maßgeblich. Allerdings beginnt der Badebetrieb im Goethepark wegen einer automatischen Steuerung erst, wenn die Mindesttemperatur tatsächlich erreicht ist. Und wenn Gewitter oder Stürme vorhergesagt werden, findet sicherheitshalber gar kein Badebetrieb an den Kinderplanschen statt.

Aufgrund von Vandalismusschäden konnte der Betrieb der Plansche im Schillerpark aber erst im Juli aufgenommen werden. Unbekannte hatten die 2011 für 450 000 Euro sanierte Schillerpark-Plansche kaputtgemacht und drei Sprühköpfe abgetreten, schreibt die Berliner Woche.  Mindestens 12 000 Euro kostet die Reparatur, wie Jürgen Götte vom Grünflächenamt der Berliner Woche sagte. Die Teile mussten jetzt neu angefertigt werden. Das Geld nimmt der Bezirk aus seinen Unterhaltsmitteln für Grünflächen.

Bleiben noch das Strandbad Plötzensee, das Kombibad Seestraße und das Sommerbad Humboldthain. Hier muss man allerdings Preise zwischen 4,00 und 5,50 Euro pro Erwachsenem einkalkulieren…

Jugendgästehaus Nordufer: Ein Zuhause auf Zeit im Grünen

Jugendgaestehaus-am-Nordufer-Blick-vom-NordhafenZum Plötzensee kommt man aus wenigen Gründen: Entweder man hat einen Einberufungsbefehl in den benachbarten Knast, man kommt gezielt zum Baden bzw. Tretbootfahren oder man besucht die Gedenkstätte für die Opfer der Nazi-Diktatur. Den besten Grund hab ich irgendwann auf der Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft für ein paar Tage zufällig im Internet entdeckt: Das Jugendgästehaus Nordufer.
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Weddingwoche #32: Nasse Füße im Wedding

Strandbad PlötzenseeEine unserer wichtigsten Straßen erinnert uns nicht nur im Hochsommer daran, wie viel Wasser es im Wedding gibt: die Seestraße. An ihrem östlichen Ende befindet sich das derzeit wohl beliebteste „Gewässer“ des Ortsteils, das Frei- und Hallenbad Seestraße. Und im Westen liegt der Namensgeber der Straße, der 740 Meter lange und 7 Hektar große Plötzensee. Für die Architektur des Strandbades aus dem Jahr 1928 dürften allerdings wohl die wenigsten Besucher ein Auge haben, denn was kann im Moment schon mit dem weißen Sandstrand des Sees konkurrieren?

Wer den Wedding in diesen heißen Sommertagen nur für eine aufgeheizte Steinwüste hält, kennt sich einfach nicht gut genug aus. Wir haben nämlich auch noch den Möwensee, den Entenpfuhl und den Sperlingssee im Volkspark Rehberge. Und quer durch den Ortsteil fließt seit Menschengedenken die gute alte Panke. Da kann man allerdings ebenso wenig die Füße hineinhalten wie in den Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal. Für Abkühlung bietet sich da dann schon eher die hochmoderne Kinderplansche im Schillerpark an. Dem Sponsoren sei Dank, dass die jetzt endlich in Betrieb ist und große und kleine Weddinger nasse Füße bekommen.

Unsere Kolumne “Weddingweisers Woche” erscheint jeden Samstag in der Bezirksausgabe Wedding des Berliner Abendblatts.

Strandbad Plötzensee: so was gibt’s in Kreuzberg nicht!

Der Strand am Plötzensee (Quelle: http://schoenes.berlin)
Der Strand am Plötzensee (Quelle: http://schoenes.berlin)

Was tun Kreuzberger, wenn sie ihre Lieblingsbadestelle im Süden Berlins durch Straßensperrungen bedingt nur schwer erreichen können? Möglicherweise fahren sie in den Wedding, statten dem Strandbad Plötzensee einen Besuch ab – und entdecken ein Kleinod!

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Rehberge und Plötzensee: Rudern inmitten Weddings grüner Lunge

Auf Sand gebaut

(C) Linn Asmuß
(C) Linn Asmuß

Das heutige Parkgelände ist Teil des früher ausgedehnten Waldgebietes Jungfernheide. Die sprichwörtliche märkische Streusandbüchse prägte das Landschaftsbild auf dem Gebiet des heutigen Volksparks Rehberge und des Goetheparks in besonderer Weise. Denn in der späten Eiszeit abgelagerter Flugsand hatte sich dort zu ganzen Sanddünen formiert. Darauf wuchsen zum Teil Kiefern und Eichen, doch spätestens nachdem diese nach dem ersten Weltkrieg von der frierenden Bevölkerung abgeholzt wurden, lag die Sandfläche komplett frei. Der Sand beeinträchtigte die benachbarten Wohngebiete erheblich – er war allenfalls als Scheuersand zu gebrauchen. “Der Volksausdruck Berliner Schnee, womit das Treiben des Flugsandes gemeint ist, schreibt sich von den Rehbergen her”, schrieb der Stadtrat Ernst Friedel im Jahr 1899. Es musste also etwas mit dieser Fläche geschehen….

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Strandbad Plötzensee

Das Bad am acht Hektar großen See am Westrand des Wedding verfügt über eine familienfreundliche Ausstattung und gute Qualität des Seewassers. Eine Wasserrutsche sorgt für viel Spaß beim Planschen. Am 15000 qm großen Sandstrand (mit FKK-Bereich) und auf den mehr als doppelt so ausgedehnten Liegewiesen, in den charakteristischen Strandkörben und auf zusätzlichen Sonnenliegen können sich die Großstadtbewohner im Bezirk Mitte erholen. Für Kinder bieten der Seilzirkus, ein großer Spielplatz oder Trampoline genügend Möglichkeiten, sich auszutoben. Verhungern oder verdursten muss man auch nicht: eine Grill- und Eisstation, das Bistro und ein Crêpes-Stand übernehmen die gastronomische Versorgung in diesem Strandbad. Geöffnet noch bis September von 9 – 19 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro (ermäßigt 2,50 Euro) für den ganzen Tag.

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