Helft mit, das Fotobuch „Der Wedding“ zu ermöglichen!

Foto: Annette Hauschild

Mit einer Crowdfunding-Aktion soll jetzt ein Fotobuch finanziert werden, das eine Momentaufnahme unseres Stadtteils dauerhaft festhält. Sozialer Brennpunkt, Hipster-Bezirk, Melting Pot, Altes Westberlin – „der Wedding ist ein Abbild der Welt, aber in Miniatur“, sagt die Journalistin Julia Boek.

„Liebes Wedding“ – Berlins erste deutsch-türkisch-polnische Veranstaltungsreihe

liebes-wedding_titelbild_1200x6003„Ähm, ursprünglich aus Polen“ und „Ja, meine Eltern sind in der Türkei geboren“ – zwei Sätze, die tausende junger Deutsch-Polen und Deutsch-Türken schon zig Mal gesagt haben. Doch die beiden größten Migrationsgruppen Berlins wollen nicht immer nur reden, sondern gemeinsam feiern – mit allen Interessierten aus dem Wedding.

UMGEZOGEN: Galerie Franzkowiak: Kein Fremdkörper im Togo-Kiez

GalerieFranzkowiak_AussenansichtDie stille Togostraße mit ihrem breiten Grünstreifen in der Mitte wirkt gemütlich und bestimmt nicht wie ein Kunstquartier. Dennoch hat sich mit der Galerie Franzkowiak ein Anlaufpunkt für Kunstinteressierte etabliert, der sich bei näherer Betrachtung gut in den Kiez einfügt.

Bis Ende 2013 war das frühere Elektronikfachgeschäft in der Togostraße 6 ungenutzt. „Wenn man von der lauten Seestraße abbiegt, kommt man in der Togostraße gleich zur Ruhe“, sagt Josephine Brückner. Eigentlich hat sie für ihre Schwester und sich einen Laden für das Mabellevie-Atelier gesucht. „Doch weil wir wussten, dass unser Bekannter, der Galerist Marc Franzkowiak Räume für eine Galerie sucht, haben wir uns für diese zweigeteilten Gewerberäume interessiert“, erzählt die 28-jährige Kunstwissenschaftlerin. Links das Ladenatelier, rechts die Galerie – Küche und Hinterzimmer werden gemeinsam genutzt.