Plakat der Kampagne Deutsche Wohnen & Co Enteignen

Deutsche Wohnen & Co Enteignen – eine schöne Utopie?

Deut­sche Woh­nen & Co ver­ge­sell­schaf­ten? Ja/nein/vielleicht. Unser Autor ist sich per­sön­lich da schon sicher. Eigent­lich chillt er seit Jah­ren in sei­ner Genos­sen­schafts­woh­nung, denn die Mie­te ist bezahl­bar und wird es blei­ben. Aber was pas­siert mit den Men­schen um ihn her­um? Und was sagt ihr dazu?

“Eine Drecksstadt!” – Ist es das, was wir wollen?

Cecilia Stickler 2016 Foto: D. Hensel
Ceci­lia Stick­ler beim Müll­sam­meln am Vineta­platz. Foto: D. Hensel

Ein Wut­aus­bruch von Ceci­lia Stick­ler. Die Bewoh­ne­rin des Brun­nen­vier­tels hat über Jah­re hin­weg selbst zuge­grif­fen, wenn es dar­um ging, ihr direk­tes Umfeld sau­ber zu hal­ten. Aus gesund­heit­li­chen Grün­den ist ihr das nicht mehr mög­lich. Nun schaut sie der Ver­mül­lung ihrer Umge­bung fas­sungs­los zu und fragt sich, ob wir wirk­lich so leben wollen. 

Milieuschutz: “Ein löchriger Schirm, der seinen Namen kaum verdient”

Protest trotz MilieuschutzDer Anfang vom Ende hat am 20. Novem­ber begon­nen. An die­sem Tag hat der neue Haus-Groß­grund­be­sit­zer Heim­sta­den mit Ver­tre­tern der Ber­li­ner Bezir­ke eine soge­nann­te Abwen­dungs­ver­ein­ba­rung aus­ge­han­delt und unter­schrie­ben. Der Weg ist frei zum Kauf von sie­ben Spren­gel­kiez­häu­sern, trotz Milieu­schutz. Der genaue Wort­laut ist noch nicht bekannt. In einer Pres­se­mit­tei­lung heißt es: “In der Abwen­dungs­ver­ein­ba­rung mit den Bezir­ken ver­pflich­tet sich Heim­sta­den u.a., auf die Umwand­lung der Miets­häu­ser in Eigen­tums­woh­nun­gen für die Dau­er von 20 Jah­ren zu ver­zich­ten.” Ein Mei­nungs­bei­trag aus dem Sprengelkiez.

Himmlische Ruhe – und jetzt?

Letzter Flug, danach himmlische Ruhe
Das letz­te Flug­zeug am 8.11.

Der Flug­ha­fen Tegel ist Geschich­te. Nun herrscht himm­li­sche Ruhe über dem Wed­ding. Doch das ist nur eine Facet­te. Die Schlie­ßung des Flug­ha­fens zieht star­ke Ver­än­de­run­gen nach sich, von denen auch der Wed­ding betrof­fen sein wird. Was bedeu­tet das für den Anschluss an die Welt, die Immo­bi­li­en­prei­se und das Lebens­ge­fühl des guten alten West-Berlin?

Maskenverweigerer machen meinen Kiez krank

Zwei weiße Plakate auf einer rosa-orange farbigen Tür. Auf den Plakaten ist ein rotes Herz mit Krone zu sehen. Auf dem linken Plakat steht Wash Hands - Call Oma; auf dem rechten Plakat steht Wash Hands - Call Opa. Foto: Samuel OrsenneLiebe Nachbarn,

es ist zum Ver­zwei­feln. Die Zah­len, die das Wed­din­ger Robert-Koch-Insti­tut ver­öf­fent­licht, wer­den täg­lich grö­ßer und trotz­dem sehe ich über­all Men­schen, die ent­we­der zu faul sind, Mund und Nase kor­rekt zu bede­cken, oder ande­re, denen es schein­bar egal ist. Dass hier­bei nicht nur die eige­ne Gesund­heit ris­kiert wird, son­dern auch die der ande­ren, ist offen­sicht­lich unwich­tig und wird, wenn über­haupt bewusst, ein­fach in Kauf genommen.

Risikogebiet: Jetzt sind wir alle betroffen!

Eine Zeichnung eines Corona-Virus.

In die­sem Som­mer haben vie­le dar­auf geach­tet, nicht in Risi­ko­ge­bie­te zu rei­sen, um sich nicht mit Coro­na anzu­ste­cken. Jetzt ist die Situa­ti­on genau umge­kehrt: Wir Wed­din­ger dür­fen nicht mehr ein­fach so in Hotels oder Feri­en­woh­nun­gen in ande­ren Bun­des­län­dern rei­sen, weil unser Bezirk selbst als Risi­ko­ge­biet gilt. Das hät­te viel­leicht ver­hin­dert wer­den können.

Aber auch jetzt kön­nen wir noch etwas tun, damit die Pan­de­mie bei uns beherrsch­bar bleibt.

In weniger als 10 Minuten die (Um)Welt retten – Putzaktion Plötzensee

Am 16. Sep­tem­ber hat eine Putz­ak­ti­on am Plöt­zen­see statt­ge­fun­den. Ziel war es, den Plöt­zen­see vom Müll zu befrei­en.  Vom Boots­ver­leih am Nord­ufer aus­ge­hend zogen gut 20 Frei­wil­li­ge mit Müll­beu­teln, Hand­schu­hen und Zan­gen los. Nach weni­gen Stun­den kamen sie wie­der am Start­punkt an – die Müll­beu­tel bis zum Rand gefüllt.

Klare Kante gegen Rechts im Strandbad Plötzensee

Strand und Steg am Plötzensee

Im Strand­bad Plöt­zen­see wur­de nach ras­sis­ti­schen Belei­di­gun­gen und Holo­caust­leug­nung der selbst­er­nann­te “Volks­leh­rer” Niko­lai Ner­ling raus­ge­schmis­sen. Kla­re Kan­te gegen Rechts – gera­de im Wed­ding unheim­lich wich­tig, fin­det unse­re Autorin.