Kategorie: Meinung

Die wahre Coolness des Wedding

Schau an den Wedding! Foto: Dominique Hensel
Schau an den Wedding! Foto: Dominique Hensel

Wenn ihr Besuch vom Dorf oder aus der Kleinstadt bekommt, könnt ihr euch mit denen natürlich den Potsdamer Platz (gähn), das Europa-Center (schnarch) oder den Fernsehturm (langweilig) anschauen. Oder: Zeigt ihnen gefälligst was anderes! Denn der wahre Reiz der Großstadt und der echte Nervenkitzel der Metropolis liegen woanders: nämlich im Wedding. Weiterlesen

Nextbike und Lidl-Bike, hängt den Wedding nicht ab!

Nextbike-Leihräder an der Ostender Straße
Einzige Station: Ostender Straße

Vélib‘ sei Dank braucht in Paris kein Mensch ein eigenes Fahrrad. Diebstahl, Verkehrstüchtigkeit des Drahtesels oder ausreichend Abstellplätze sind dort überhaupt kein Thema. Denn an 1.800 Stationen stehen über 20.000 Leihfahrräder bereit und sind, gegen eine geringe Jahresgebühr von wenigen Euro, in der ersten halben Stunde immer kostenlos nutzbar. Auch in Berlin gibt es mit gleich zwei Anbietern, Lidl-Bike und nextbike, ein vermeintlich ähnliches Konzept. Letzteres System soll am Ende 5.000 Räder an 725 Stationen bieten (wobei nextbike dafür auch Subventionen vom Land Berlin erhält). Nur: Der Wedding ist meist ein weißer Fleck. Weiterlesen

Rettet Obst, rettet Brot, rettet Gemüse!

Angebot einer Lebensmittelretterin auf der Weddingweiser Pinnwand. Screenshot: Hensel
Ganz privat gerettet: Angebot einer Lebensmittelretterin auf der Weddingweiser Pinnwand. Screenshot: Hensel

Im Internet läuft derzeit eine Crowdfunding-Aktion für den SirPlus Shop. Auf der Plattform Startnext sammeln Raphael Fellmer, Alexander Piutti und Martin Schott Geld, um einen Supermarkt für vor der Mülltonne gerettete Lebensmittel zu eröffnen. Nach wenigen Tagen kamen 50.000 Euro zusammen. Während die einen das Projekt toll finden, gibt es auch viele kritische Töne. Besonders auf der Weddingweiser Pinnwand wird heißt diskutiert.

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Tegel: Zwischen Bequemlichkeit und Zumutung

(C) Steno Rt Kaluba

Lauter als ein Presslufthammer: 90 Dezibel werden an der Reinickendorfer Meteorstraße durchaus erreicht. Die Echtzeitmessung des Fluglärms zeigt, was die Anwohner hier und im nördlichen Wedding seit 1974 ertragen müssen. Leben möchte man in der Nähe der Landebahn eher nicht, da kann die Wohnungsnot noch so groß sein. Bleibt Tegel, wie im Volksentscheid am 24. September gefordert, aber offen, müssen die Lärmschutzzonen von 1974 neu zugeschnitten werden. Die großzügige Ausnahmeregelung im Gesetz gilt nämlich nur bis 2019. Das ist heute Thema im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Weiterlesen

Alarmstufe Rot im Himmelbeet

Schilder im Himmelbeet. Foto: HenselMeinung Vor einem Monat war die Welt des Gemeinschaftsgartens Himmelbeet noch in Ordnung. Die neue Saison stand unmittelbar bevor, Vorfreude mischte sich mit Zuversicht. Viele neue Ideen sollten wachsen und den Garten mit weiterem Leben erfüllen. Mehr Grün, mehr Kultur im Garten, mehr nachhaltige Projekte. Doch jetzt, nur einem Monat später, befürchten die engagierten Gemeinschaftsgärtner, dass das Projekt vor dem Aus steht (Gemeinschaftgarten Himmelbeet befürchtet Kündigung).

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Klaut nicht die Bücher aus den Bücherboxen!

Eine der Bücherboxen - in der Osloer Straße. Foto: Sulamith Sallmann
Bücherbox in der Osloer Straße. Foto: Sulamith Sallmann

Das Prinzip ist einfach: stell ein Buch rein, nimm ein Buch raus. So funktionieren Bücherboxen. Ist es nicht ein Wunder, dass das einfach so klappt? Schließlich steht niemand in der Box, der diese ungeschriebenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) überwacht. Wie sind sie eigentlich organisiert, die Weddinger Bücherboxen – und wer verjagt die Bücherdiebe? Eine Bestandsaufnahme.

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Anhänger des Wedding: Ist das Kunst?

Anhänger - Foto von Wilhelm Berges
Anhänger. Foto: Wilhelm Berges

Kiezkultur Wann die Menschen etwas banal finden oder sensationell, ist schwer vorherzusagen. So ist das auch mit einem so sperrigen Thema wie „Anhänger“. Wer war nicht überrascht, dass ausgerechnet aus einem Post auf der Weddingweiser-Pinnwand über abgestellte Anhänger eine rege Diskussion entstand? Und daraus die erste Pinnwand-Serie: „Anhänger des Wedding„. Höchste Zeit, einmal mit dem Erfinder der Serie zu sprechen.

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