2 mal 48 Stunden Wedding sind zu viel!

Meinung Ich brauche Urlaub vom Wedding. Die vergangenen beiden Wochen waren großartig und schrecklich. Es war so unfassbar viel los, alle wichtigen Weddinger Events des Jahres fanden in den vergangenen zwei Wochen statt, vorzugsweise am Wochenende. Das waren zusammen mindestens 2 x 48 Stunden Wedding, die uns alles gegeben haben: Musik, Literatur, Filme, Workshops, Mitmachaktionen. Das war schön, aber auch unnötig anstrengend.

Wedding braucht beides: Safe Hub und Himmelbeet!

Ein Motiv aus dem Himmelbeet, das derzeit bei der Freiluftausstellung in der Müllerstraße gezeigt wird. Foto: Hensel
Lieber Freiraum … Ein Motiv aus dem Himmelbeet, das derzeit bei der Freiluftausstellung in der Müllerstraße gezeigt wird. Foto: Hensel

Meinung Es klingt zu schön, um wahr zu sein. Im Wedding entsteht mit dem Safe Hub ein besonderes Projekt, das es so bis jetzt nur in Südafrika gibt. Der Bezirk verpachtet ein Grundstück für 30 Jahre, der Träger Amandla betreibt gemeinnützig ein Bildungszentrum für benachteiligte Kinder mit drei Fußballplätzen, auf denen auch Schulen und Vereine trainieren können. Der Haken: Dummerweise ist das betroffene Grundstück die Fläche des Gartenprojekts Himmelbeet. Gut, dass jetzt der Bezirksbürgermeister bei der Suche nach einem Ersatzstandort helfen will.

Ganz Berlin beim Panke Parcours – zum letzten Mal?

Aquafaba
Aquafaba beim Auftritt auf der Wiese hinter dem Amtsgericht. – Foto: Andrei Schnell

Meinung Nur wenige Veranstaltungen locken so viele Besucher aus so vielen Bezirken in den Wedding wie der Panke Parcours. 2018 war der vierte Parcours mit der längsten Strecke – vom Franzosenbecken bis zum Amtsgericht. Hier die Fotos vom Samstag (1.9.) und ein Kommentar zum möglichen Aus für Musikfest.

Zahlen, bitte! Ob viele gebürtige Berliner im Wedding wohnen?

Hass auf Auswärtige richtet sich oft gegen Schwaben

Die Sommerferien sind vorbei, der Wedding füllt sich und die große Hitze hat aufgehört. Da kann man sich wieder mit Zahlen beschäftigen. Wir wollten in einer Umfrage wissen, wo die 11.000 Mitglieder unserer Facebookgruppe Weddingweiser Pinnwand geboren sind. Unter vier Kategorien konnten die Umfrageteilnehmer auswählen. Zwei weitere Spaßkategorien à la „In einem anderen Sternensystem geboren“ haben die Mitglieder selbst hinzugefügt. Als nach zwei Tagen ein brauchbares Ergebnis vorlag, haben wir die Zahlen einmal ausgewertet.

Bitte putz unsere Grünflächen, liebe Stadtreinigung!

Mitarbeiter der Stadtreinigung reinigen eine Grünfläche. Foto: BSR
Mitarbeiter der BSR reinigen eine Grünfläche – leider nicht im Wedding. Foto: BSR

Meinung Ich freue mich für den Lustgarten, ich freue mich für den Monbijoupark und ich freue mich für den Volkspark am Weinbergspark! Diese Flächen im Bezirk Mitte haben das große Los gezogen, sie werden seit dem 1. Juni regelmäßig von den Männern in Orange besucht. Der Pilotprojekt Parkreinigung der Berliner Stadtreinigung (BSR) wurde nämlich gerade auf 46 Parks, Grünflächen und Spielplätze erweitert. Vorher waren es 16 Berliner Parks, die von der BSR gereinigt wurden. Im Umfeld der Pilotflächen gab es bisher viel Lob für die Neuerung.

Was tun gegen die Armut im Wedding und Gesundbrunnen?

Klassische 1920er Jahre am Rathaus-Altbau
Rathaus Wedding – hier befindet sich das Amt für Soziales.

Meinung Alle zwei Jahre legt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zeitversetzt neue amtliche Zahlenkolonnen über die letzten zwei Jahre vor, die Auskunft geben sollen, wie es um die soziale Lage in unseren Kiezen steht. Wie viele  Bewohnerinnen und Bewohner sind arbeitslos? Wie viele leben von Transferleistungen, weil sie nicht von ihrer Arbeit leben können oder weil sie zum Beispiel aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht arbeiten gehen können? Wie viele Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren leben in Haushalten, in denen das Geld der Eltern am Ende des Monats nicht zum (Über)leben für alle reicht und wo ergänzende Transferleistungen bezogen werden? Und wie viele Menschen leiden unter Altersarmut?