Café mit Seeblick auf die Plötze

Dass wir die­ses Jahr doch noch im Plöt­zen­see schwim­men gehen kön­nen, ohne die Brut­stel­len der Wild­vö­gel zu zer­stö­ren, haben wir der Öff­nung des Strand­bads zu ver­dan­ken. Nicht nur Flo­ra und Fau­na freu­en sich dar­über, auch die gas­tro­no­mi­sche Aus­wahl im Wed­ding hat damit tol­len Zuwachs bekom­men. Zum Bei­spiel das mari­ti­me Café der Culi­na Com­pa­ny mit Rund­um­blick auf die Plötze. 

Cucina Inflagranti: Pizza aus dem Holzfeuerofen am Weddinger Strand

Wer sich letz­tes Jahr schon öfter am Strand des Plöt­zen­sees auf­ge­hal­ten hat, kennt den unwi­der­steh­li­chen Piz­za­ge­ruch des Infla­gran­ti Foodtrucks schon. Zufäl­lig und spon­tan fand der Truck zwi­schen ver­schie­de­nen Fes­ti­vals ein neu­es Zuhau­se auf dem Gelän­de des Strand­bads. Nun wur­de aus der tem­po­rä­ren Vari­an­te eine rich­tig ummau­er­te Sache: die Cuci­na Infla­gran­ti ist geboren!

Skate-Strecke: Auf Achse mit acht Rollen

So man­che Stu­ben­ho­cker hat es in den ver­gan­ge­nen Mona­ten öfter mal an die fri­sche Luft gezo­gen, als es wohl vor den Aus­gangs­be­schrän­kun­gen der Fall war. Bewe­gung tut gut und ist wich­tig für die phy­si­sche und men­ta­le Gesund­heit – da waren sich Bund und Län­der einig und haben, im Gegen­satz zu eini­gen Nach­bar­län­dern, bis­her kei­ne stren­ge Aus­gangs­sper­ren ver­hängt. Die bes­ten Rou­ten zum Lau­fen und Spa­zie­ren gehen haben wir bereits vor­ge­stellt, doch wo im Wed­ding geht es auf Rol­len mit den Inli­ne-Skates der frü­hen 2000er lang, die ich beim dies­jäh­ri­gen, über­durch­schnitt­lich prä­zi­sen Früh­jahrs­putz aus­ge­kramt habe? 

Kugelbahn goes Kultur-Späti

Kultur-Späti KugelbahnDie Kugel­bahn in der Grün­ta­ler Stra­ße ist schon sehr beson­ders. Bis­her über­rasch­te uns hin­ter dem ver­glas­ten Gebäu­de ein Ort mit nächt­li­chem Unter­hal­tungs­pro­gramm. Die Kom­bi­na­ti­on aus Vinyl-DJ-Sets und Live-Musik, Tanz­par­tys und Barstim­mung und – nicht zu ver­ges­sen – der Kegel­bahn im Kel­ler lock­te immer wie­der vie­le Wed­din­ger und Wed­din­ge­rin­nen, aber auch Berliner:innen aus ande­ren Bezir­ken in die etwas ver­steck­te Loca­ti­on. Aus gege­be­nen Anlass ist momen­tan für vie­le Betrei­ben­de Umden­ken ange­sagt. Und auch Jess und Ann von der Kugel­bahn haben sich da etwas ganz beson­de­res ausgedacht. 

Alltagshelden und Vollzeitengel im Paul Gerhardt Stift

All­tags­hel­din Bet­ti­na Eisen­blät­ter mit einer Bewoh­ne­rin des Stifts

Auf dem Gelän­de des Paul Ger­hardt Stifts zwi­schen Mül­ler­stra­ße und Schil­ler­park liegt ein wich­ti­ges Gesund­heits- und Pfle­ge­zen­trum. Gesund­heit und Pfle­ge sind mit der Geschich­te des Paul Ger­hardt Stifts eng ver­wo­ben. Die Dia­ko­nis­sen, die hier vie­le Jahr­zehn­te lang wirk­ten, haben Kin­der betreut, alte und kran­ke Men­schen gepflegt. Auch heu­te wird die Pfle­ge und die christ­li­che Tra­di­ti­on der Nächs­ten­lie­be groß­ge­schrie­ben. Den Inter­na­tio­na­len Tag der Pfle­ge am 12. Mai zum Anlass genom­men, wur­de das Pfle­ge­per­so­nal ins Bild gerückt. Tan­ja Grie­sel, Öffent­lich­keits­re­fe­ren­tin des Stifts, beant­wor­tet eini­ge Fra­gen zur Situa­ti­on des Per­so­nals und nimmt das Wich­tigs­te vor­weg: “Ohne Euch geht es nicht – vie­len Dank!”

Mitten in der Corona-Krise: der Internationale Tag der Pflege

Jähr­lich fin­det am 12. Mai der Inter­na­tio­na­le Tag der Pfle­ge statt. Unter dem Mot­to “Nur­sing the World to Health” fokus­siert der Welt­bund der Pfle­gen­den (ICN) die­ses Jahr die Bedeu­tung der pro­fes­sio­nel­len Pfle­ge – für alle Men­schen welt­weit. 2020 scheint der Akti­ons­tag aus meh­re­ren Gesichts­punk­ten beson­ders wich­tig. Zum einen fei­ern wir den 200. Jah­res­tag der Geburt von Flo­rence Nightin­ga­le. Zum ande­ren fällt der Tag mit­ten in die Coro­na-Pan­de­mie. Auch das Wed­din­ger Paul Ger­hard Stift dankt an die­sem Tag den Mit­ar­bei­ten­den für den vor­bild­li­chen Ein­satz in der momen­ta­nen Ausnahmesituation. 

Free the Cucumber! Die unnötigsten Verpackungsärgernisse der Weddinger

Dop­pel­ver­pa­ckun­gen, Obst und Gemü­se in Plas­tik­fo­lie, Mini-Grö­ßen ein­ge­schweißt. Über so man­che Pro­duk­te kann man sich beim Ein­kauf ein­fach nur ärgern. Das sehen auch unse­re Lese­rin­nen und Leser so. Wir haben euch in unse­rem News­let­ter gefragt, wel­che Ver­pa­ckun­gen ihr als beson­ders unnö­tig emp­fin­det. Hier die Lis­te der Verpackungsärgernisse:

Take-Away, Lieferdienst & Co. gefragt wie nie

Der Früh­ling ist da, und eigent­lich lädt alles dazu ein, sich ans Nord­ufer zu pflan­zen oder sich im Hum­boldt­hain fürs Acro-Yoga oder Boc­cia­spie­len zu tref­fen. Auch das Stück Kuchen im Lieb­lings­ca­fé und ein Besuch beim viet­na­me­si­schen Restau­rant neben­an klin­gen ver­lo­ckend. Doch die Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie hal­ten die Men­schen in den eige­nen vier Wän­den. Das bedroht natür­lich vor allem Betrei­ben­de von gas­tro­no­mi­schen Betrie­ben, die sonst tag­täg­lich das Leben in unse­ren Kiezen prä­gen. Jetzt heißt es: Take away!

Schlüsseldienst vs. Nachbarschaft: Was wirklich hilft, wenn man sich ausschließt

Symbolbild Türschloss Rot: Wenn man sich ausschließt
© Til­man Vogler

Stell dir vor, du schließt dich aus. Im Grun­de erge­ben sich drei Mög­lich­kei­ten. Eine kann schnell sehr teu­er wer­den, die zwei­te nützt über­haupt nichts und die drit­te kos­tet etwas Über­win­dung. Was wür­dest du tun?

Wie ich es am Ende geschafft habe, den Schlüs­sel­dienst und das Heu­lend-auf-den-Boden-schmei­ßen zu umge­hen und nach eini­gen Stun­den wie­der in mei­ne eige­nen vier Wän­de ein­keh­ren konnte.