Kiezstories #1 – Weddinger Kurzreportagen

Der Wed­ding hat vie­le Gesich­ter. Und hin­ter all die­sen ver­ste­cken sich auf­re­gen­de Geschich­ten, inter­es­san­te Fak­ten und beein­dru­cken­de Men­schen. Zusam­men mit Fil­me­ma­che­rin Hed­da Bed­narsz­ky wol­len wir die­se in der kom­men­den Zeit auf­de­cken und euch in Form von kur­zen Film­re­por­ta­gen prä­sen­tie­ren. Die­ses Mal: Zu Besuch bei Sot­to, einem ita­lie­ni­schen Restau­rant in der Neu­en Hoch­stra­ße zwi­schen Gerichts­hö­fen und Humboldthain. 

Über Pizza, Lockdown-Familie und italienischer Authentizität

Zuge­ge­ben: für alle Betei­lig­ten war der Dreh­tag der ers­ten Kiez­sto­ry etwas auf­re­gend. Für uns, die erfah­re­ne Fil­me­ma­che­rin Hed­da, aber auch für Bet­ti­na, ihren Mann Mat­tia, die Pizzabäcker:innen Fre­der­i­co und Vio­la und Vir­gi­nia im Ser­vice war es eine beson­de­re Situa­ti­on, mit der Kame­ra beglei­tet zu wer­den. So ganz genau wuss­te an dem Tag nie­mand, was pas­sie­ren wird. Doch schnell zeig­te sich, dass hin­ter dem fami­liä­ren Restau­rant eine schö­ne Geschich­te steckt, die mit vie­len Bil­dern und eini­gen Wor­ten erzählt wer­den kann. Viel Zeit blieb uns nicht, auch wegen Coro­na soll­te der Auf­ent­halt in den engen, klei­nen Räum­lich­kei­ten der sonst bis unter die Decke besuch­ten Piz­ze­ria so kurz wie mög­lich gestal­tet wer­den. Mit Abstand und Mas­ke haben wir trotz­dem eine Men­ge über den Wed­ding als Stand­ort für eine vege­ta­risch-vega­ne Piz­ze­ria und einem fami­liä­ren Mit­ein­an­der – vor allem in Coro­na­zei­ten – erfah­ren kön­nen. Außer­dem spra­chen wir mit den Betrei­ben­den dar­über, was eine gute ita­lie­ni­sche Küche aus­macht und wes­halb Regio­na­li­tät mehr als Natio­na­li­tät aus­sagt. Das alles ist nun in etwas mehr als einer Minu­te ver­filmt und ver­ewigt worden. 

Dürfen wir vorstellen?

Die Idee hin­ter dem Pro­jekt kommt von Hed­da. Die rumä­ni­sche Fil­me­ma­che­rin stu­dier­te Film in der Stadt Cluj-Napo­ca, bevor sie erst nach Ham­burg zog und sich mitt­ler­wei­le in Ber­lin zuhau­se fühlt. Ihre Lei­den­schaft für Doku­men­tar­film zahlt sich aus; meh­re­re ihrer Kurz­film wur­den schon auf ver­schie­de­nen inter­na­tio­na­len Film­fes­ti­vals gezeigt und aus­ge­zeich­net. Auch beruf­lich ist sie als Fil­me­ma­che­rin aktiv, möch­te aber wei­ter­hin auch nicht-kom­mer­zi­ell ihrer Kunst nach­kom­men. Zusam­men mit ihr möch­ten wir uns nun auf Wed­din­ger Per­spek­ti­ven kon­zen­trie­ren und suchen noch wei­ter nach span­nen­den Gesich­tern und Geschich­ten, die wir auf unse­rem Blog und den Social-Media-Kanä­len mit euch tei­len werden. 

Mehr über Hed­da hier und auf Insta­gram!

Charleen Effenberger

Mag den Wedding und das Schreiben - und die Kombination aus Beidem. Seit 2017 hier vor Ort möchte sie bleiben; nicht zuletzt um dabei sein können, wenn der Wedding endlich kommt.

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