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Corona-Start der Bädersaison:
Zeit für einen Sprung ins Wasser

Um 7 Uhr Start im Humboldthain, in der Seestraße um 7.30 Uhr. Kinder planschen kostenlos. Tickets nur online.

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Heu­te (Frei­tag, 21. Mai) gibt es ein Stück­chen Frei­bad zurück. Johan­nes Klein­sorg, Vor­stand der Ber­li­ner Bäder­be­trie­be (BBB), hat das Som­mer­bad Hum­boldt­hain aus­ge­wählt, um die Öff­nung von elf Bädern zu ver­kün­den. Im Wed­ding kann nun wie­der im Hum­boldt­hain, an der See­stra­ße und spä­ter auch im ver­pach­te­ten Strand­bad Plöt­zen­see geschwom­men und geplanscht werden. 

Vor dem Som­mer­bad Hum­boldt­hain wer­den kurz vor dem Start noch die Fahr­rad­stän­der mon­tiert. Das Auf­wär­men der Was­ser­mas­sen von 17 auf 24 Grad benö­tig­te ein paar Tage. Das küh­le Nass muss­te auf Bak­te­ri­en geprüft wer­den (eine Pro­ze­dur, die 14 Tage dau­er­te). Doch nun kann es end­lich los­ge­hen mit Bah­n­en­zie­hen und Plan­schen. Zunächst aller­dings begrenzt: Ins Som­mer­bad dür­fen nur 90 Bade­wil­li­ge gleich­zei­tig hinein.

Johannes Kleinsorg
Vor­stand der BBB Johan­nes Klein­sorg ver­kün­det Sai­son­start 2021. Foto: And­rei Schnell

BBB-Vor­stand Johan­nes Klein­sorg sagt: “Wir begin­nen mit begrenz­ten Kon­tin­gen­ten, aber wol­len über den Som­mer die Zahl der Gäs­te erhö­hen.” Chris­ti­an Ham­me­rich, der bei den BBB für den Betrieb zustän­dig ist, erklärt die Beson­der­hei­ten des Sai­son­starts. “Es wird Zeit­fens­ter gehen. Dabei gibt es ein kür­ze­res Früh­schwim­men ab 7 Uhr”. Wer vor der Arbeit noch schnell Run­den dre­hen will, soll dazu die Mög­lich­keit bekom­men. Die regu­lä­ren Zeit­fens­ter sol­len drei Stun­den umfas­sen. “Der Ticket­ver­kauf wird aus­schließ­lich online erfol­gen. Wir wis­sen, dass das nicht alle gut fin­den.” Der Shop auf der Web­sei­te der BBB bie­tet Tickets vier Tage vor­aus an. Der Preis beträgt ein­heit­lich 3,80 Euro. 

3G ist in die­sem Som­mer kein Begriff aus der Mobil­funk­tech­nik. Abge­kürzt wird damit: geimpft, getes­tet, gene­sen. Wer ins Frei­bad will, muss einen Coro­na­test vor­le­gen, der nicht älter 24 Stun­den ist. Alter­na­tiv kann die zwei­te Imp­fung doku­men­tiert wer­den, die min­des­tens 14 Tage her sein muss. Eine über­stan­den Coro­na­in­fek­ti­on darf nicht län­ger als sechs Mona­te zurückliegen. 

Um mit Blick auf die Coro­na­zah­len “nicht über­mü­tig zu wer­den”, sol­len Rut­schen und Sprung­tür­me geschlos­sen blei­ben. Abstands­re­geln kön­nen beim Anste­hen an die­sen Attrak­tio­nen nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Auch die Umklei­den in Gebäu­den blei­ben geschlos­sen, als Alter­na­ti­ve gibt es Para­vents auf der Wiese.

Kin­der bis zwölf Jah­re dür­fen in den Som­mer­fe­ri­en dann sogar kos­ten­los plan­schen gehen. Der Ber­li­ner Senat über­nimmt die Kos­ten, hat gewis­ser­ma­ßen die Spen­dier­ba­de­ho­se an. Der Wohn­ort wird nicht geprüft, Kin­der aus Bran­den­burg dür­fen auch kos­ten­los baden.

Innen- und Sport­se­na­tor Andre­as Gei­sel im Som­mer­bad Hum­boldt­hain. Foto: And­rei Schnell

Die gute Nach­richt für Schwimm­ver­ei­ne lau­tet, dass am Abend nach den regu­lä­ren Öff­nungs­zei­ten noch eine bis ein­ein­halb Stun­den fürs Sport­schwim­men ange­hängt wird.

Infos zu den Schwimm­kur­sen von See­pferd­chen bis Was­ser­sport, den die Bäder­be­trie­be in nor­ma­len Zei­ten in einem umfang­rei­chen Pro­gramm­heft prä­sen­tie­ren, fol­gen später.

Das Som­mer­bad Hum­boldt­hain und das Kom­bi­bad See­stra­ße star­ten am Frei­tag, 21. Mai. Das Strand­bad Plöt­zen­see teilt mit: “Auch wenn wir theo­re­tisch am 21. Mai öff­nen dürf­ten, brau­chen wir noch eini­ge Tage, um uns auf neue Bestim­mun­gen ein­stel­len zu können.”

mach mal blau
Mach mal blau – in die­sem Coro­na­som­mer für drei Stun­den. Foto: And­rei Schnell

Andrei Schnell

Meine Feinde besitzen ein Stück der Wahrheit, das mir fehlt.

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