Tanz als gemeinschaftsbildendes Heilmittel

(C) Teo Vlad

In dieser Stadt, mit ihren über dreißig Bühnen, Hunderten von Tanzschulen und 2.500 Tanzschaffenden, ist Tanz viel mehr als nur systemrelevant. Zentral ist dabei die Frage, wie Solidarität und Verbundenheit in Zeiten wie diesen künstlerisch gefördert, vermittelt und erhalten werden kann. Kann Performance ein Mittel sein, um interkulturellen Dialog zu fördern und Querverbindungen sowohl individuell, als auch lokal und regional herzustellen?

Zukunft der Uferhallen steht auf dem Spiel

Fabrik- und VerwaltungsgebäudeFrüher BVG-Werkstätten, heute Kulturstandort erster Güte: Die Uferhallen zwischen Uferstraße und Gottschedstraße haben sich seit 2007 zu einem vielfältigen Standort für Ateliers und andere künstlerisch genutzte Räume entwickelt. Seit dem Erwerb des Geländes durch einen Investor im Jahr 2017 steht diese Vielfalt auf dem Spiel. Nun haben sich die im Uferhallen e.V. zusammengeschlossenen Mieterinnen und Mieter mit einem Appell an die Öffentlichkeit gewandt. Sie fordern von der Politik ein Bekenntnis zu freien Kreativräumen in zentraler Lage.

Uferstudios: AUSUFERN ist zurück

Anknüpfend an die erfolgreiche Ausgabe in den vergangenenen Jahren lädt die Programmreihe „Ausufern“ von Juni bis September wieder zu Kunstprojekten in die Uferstudios und deren Umgebung ein. Immer an den ersten vier Tagen des Monats und immer eintrittsfrei präsentiert die Reihe auch in diesem Jahr wieder Tanzveranstaltungen an der Badstraße. Und auch den Nachbarschaftsflohmarkt gibt es in diesem Jahr wieder.

„Ausufern“ im August

Eine ganz besonderes Kunstexperiment: Ein einzelner Gast wird von Tänzer Jo Koppe mit Essen bewirtet und zu festgelegten Themen befragt. Jeder kann mitmachen! Bewerbungen werden noch bis zum 29. Juli entgegengenommen.

Anknüpfend an die erfolgreiche Ausgabe im vergangenen Jahr lädt die Programmreihe „Ausufern“ auch in diesem Sommer wieder zu Kunstprojekten in die Uferstudios und deren Umgebung ein. Immer an den ersten vier Tagen des Monats und immer eintrittsfrei präsentiert die Reihe auch in diesem Jahr wieder Tanzveranstaltungen an der Badstraße – so auch Anfang August.

„Café Pförtner“ – So gemütlich kann ein Linienbus sein

Die Berliner haben ein besonderes Faible für das „Ehemalige“, da ist der Wedding keine Ausnahme: Getanzt wurde im ehemaligen Hallenbad, gespielt in der ehemaligen Zündholzfabrik  … und gegessen wird im ehemaligen BVG-Pförtnerhäuschen. Das kleine Backsteinhaus, in dem das Restaurant Pförtner seine legendäre Pasta zaubert, hat seinen Gästen viel zu bieten. Sogar einen Bus.

Workshop in den Uferstudios: Der perfekte Bankraub

 

Foto (C) Joseph Plotzki
(C) Joseph Plotzki

Finanzielle Unabhängigkeit, den Kampf ums Überleben gewinnen, Superheld oder Pop-Star sein, Adrenalin-Kick, lebenslange Komplizenschaft und ewige romantische Verbundenheit, Verschwörung, siegreiches Überlisten, Täuschungstechniken – die Fantasien und Assoziationen, die sich mit Banküberfällen verbinden, sind beinahe so verschieden wie die Menschen, die sie haben.