Radtour zu den Pferdekoppeln in Lübars

Kirche LübarsPro­biert ein­mal die­se Stre­cke aus, die euch von der Innen­stadt, zu der auch der Wed­ding gehört, bis auf die Fel­der und Wie­sen eines ech­ten Bau­ern­dor­fes führt. In nur 30 Minu­ten und nach nur 10 Kilo­me­tern, von denen die meis­ten über ruhi­ge Stra­ßen und grü­ne Wege füh­ren, gelangt ihr ins Grü­ne. Wir zei­gen euch, wie ihr hinkommt.

GESCHLOSSEN “Zadar”: gut gegrillt ist halb gewonnen

Restaurant von außenBelebt Kon­kur­renz immer das Geschäft? Gleich drei kroa­ti­sche Restau­rants, die man frü­her der Ein­fach­heit hal­ber “Jugo” nen­nen konn­te, befin­den sich recht nah bei­ein­an­der in einem gas­tro­no­misch ansons­ten eher leb­lo­sen Kiez. Aus der Tat­sa­che, dass alle drei ihr Stamm­pu­bli­kum zu haben schei­nen und noch kei­nes die Rol­lä­den her­un­ter­las­sen muss­te, kann man schluss­fol­gern, dass die Men­schen im Afri­ka­ni­schen Vier­tel im Nord­wes­ten des Wed­ding beson­ders ger­ne kroa­tisch essen.

“L’Escargot”: Feines Essen, das sein Geld wert ist

L'escargot RestaurantEin ita­lie­ni­scher Koch, der spür­bar Lust an sei­nem Beruf hat, freund­li­ches Per­so­nal, vie­le Stamm­gäs­te nicht nur aus dem Brüs­se­ler Kiez – das macht das L’Escargot in der Brüs­se­ler Stra­ße schon seit vie­len Jah­ren aus. Das medi­ter­ran gepräg­te Essen mit sei­nen gro­ßen Por­tio­nen kommt bei den meis­ten Gäs­ten gut an. Die Prei­se sind für Wed­din­ger Ver­hält­nis­se recht stolz, aber für die gebo­te­ne Qua­li­tät und Fri­sche kann sich das L’escargot durch­aus mit ver­gleich­ba­ren Restau­rants in bes­se­ren Lagen messen.

“Naveena Path”: Es schmeckt, auch vegan oder vegetarisch…

Mal hieß es Prince, dann Shak­tys, zwi­schen­durch auch mal Volks­men­sa, und seit Ende 2009 Navee­na Path. Wie die Namen wech­sel­ten auch die Besit­zer, eben­so die Kon­zep­te – aber eines blieb immer gleich: Der Koch. Und der ist es auch, der das Navee­na Path zu einem wun­der­ba­ren Geheim­tipp im Wed­ding macht.

Der klei­ne Laden in der Tege­ler Stra­ße ist eher rus­ti­kal ein­ge­rich­tet, Pro­ble­me, einen Sitz­platz zu fin­den hat man in der Regel nicht, und auch sonst gibt es eigent­lich nichts, was einen spon­tan dazu brin­gen könn­te, das Lokal zu sei­nem zwei­ten Wohn­zim­mer zu machen. Bis zu dem Augen­blick, an dem man dann sein Essen genießt.

Das Navee­na Path bie­tet indi­sche und tami­li­sche Gerich­te, sowohl mit Fleisch als auch fleisch­los. Gera­de auf die vege­ta­ri­schen und vega­nen Gerich­te hat sich der Koch spe­zia­li­siert, und man glaubt es ihm wenn er – immer wie­der ger­ne – betont, dass sol­chen Spei­sen sei­ne gro­ße Lei­den­schaft gilt. Die Zuta­ten sind frisch, die Schär­fe vari­iert ger­ne mal, und dass man hung­rig wie­der aus dem Navee­na Path raus­kommt, geschieht wohl auch nie.

Die Schnel­lig­keit des Ser­vices vari­iert eben­falls, eben­so die Bereit­schaft des Kochs zu einem aus­führ­li­chen, einem sehr aus­führ­li­chen oder eben auch gar kei­nem Plausch. Das Preis­ni­veau bewegt sich auf “geho­be­nem Wed­ding”, ist also völ­lig akzep­ta­bel und ange­mes­sen. Im Som­mer kann man die lecke­ren Gerich­te auch drau­ßen auf den Bier­bän­ken zu sich neh­men, aller­dings nur, wenn man über ein gut gepols­ter­tes Hin­ter­teil verfügt.

Klei­ner Tipp: Als Vor­spei­se soll­te man sich die sau­er-schar­fe Lin­sen­sup­pe gön­nen – ein Gedicht!

Autor: Stef, stefblog.de

Navee­na Path, indi­sche und tami­li­sche Küche

Tege­ler Stra­ße 22, 13353
Ber­lin, U+S Wedding,
Geöff­net täg­lich 11.30 bis 23 Uhr.