“Naveena Path”: Es schmeckt, auch vegan oder vegetarisch…

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Mal hieß es Prince, dann Shak­tys, zwi­schen­durch auch mal Volks­men­sa, und seit Ende 2009 Navee­na Path. Wie die Namen wech­sel­ten auch die Besit­zer, eben­so die Kon­zep­te – aber eines blieb immer gleich: Der Koch. Und der ist es auch, der das Navee­na Path zu einem wun­der­ba­ren Geheim­tipp im Wed­ding macht.

Der klei­ne Laden in der Tege­ler Stra­ße ist eher rus­ti­kal ein­ge­rich­tet, Pro­ble­me, einen Sitz­platz zu fin­den hat man in der Regel nicht, und auch sonst gibt es eigent­lich nichts, was einen spon­tan dazu brin­gen könn­te, das Lokal zu sei­nem zwei­ten Wohn­zim­mer zu machen. Bis zu dem Augen­blick, an dem man dann sein Essen genießt.

Das Navee­na Path bie­tet indi­sche und tami­li­sche Gerich­te, sowohl mit Fleisch als auch fleisch­los. Gera­de auf die vege­ta­ri­schen und vega­nen Gerich­te hat sich der Koch spe­zia­li­siert, und man glaubt es ihm wenn er – immer wie­der ger­ne – betont, dass sol­chen Spei­sen sei­ne gro­ße Lei­den­schaft gilt. Die Zuta­ten sind frisch, die Schär­fe vari­iert ger­ne mal, und dass man hung­rig wie­der aus dem Navee­na Path raus­kommt, geschieht wohl auch nie.

Die Schnel­lig­keit des Ser­vices vari­iert eben­falls, eben­so die Bereit­schaft des Kochs zu einem aus­führ­li­chen, einem sehr aus­führ­li­chen oder eben auch gar kei­nem Plausch. Das Preis­ni­veau bewegt sich auf “geho­be­nem Wed­ding”, ist also völ­lig akzep­ta­bel und ange­mes­sen. Im Som­mer kann man die lecke­ren Gerich­te auch drau­ßen auf den Bier­bän­ken zu sich neh­men, aller­dings nur, wenn man über ein gut gepols­ter­tes Hin­ter­teil verfügt.

Klei­ner Tipp: Als Vor­spei­se soll­te man sich die sau­er-schar­fe Lin­sen­sup­pe gön­nen – ein Gedicht!

Autor: Stef, stefblog.de

Navee­na Path, indi­sche und tami­li­sche Küche

Tege­ler Stra­ße 22, 13353
Ber­lin, U+S Wedding,
Geöff­net täg­lich 11.30 bis 23 Uhr.

Gastautor

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6 Comments

  1. Uns ist rich­tig schlecht gewor­den, 30 Minu­ten nach dem Essen. War sehr ölig, durch die Gewür­ze hat man es zunächst nicht so bemerkt. Reis sal­zig, wäss­rig- nicht wie man es von ande­ren Indi­schen Restau­rants gewohnt ist. Hof­fe es sind kei­ne fie­sen Kei­me, die wir uns dort ein­ge­fan­gen haben.
    Preis­ni­veau ein­deu­tig viel zu hoch für Ambi­en­te und Qua­li­tät. Da hilft auch nicht die erfreu­lich gro­ße Aus­wahl an vega­nen Speisen.

  2. Lei­der kei­ne guten Erfah­run­gen gemacht wir waren zu 10 und bei fast jeden waren Beschwer­den kann ich lei­der nicht wei­ter emp­feh­len in der Haupt­stadt gibt es weit besseres

  3. Nicht nur für Vegetarier/Veganer.…
    Mein Leib­ge­richt ist Tamil Chicken/Mutton Vin­daloo. Ich habe meh­re­re Indi­sche Restau­rants mit Navee­na Path ver­gli­chen. Kei­ner kann die­sem Koch das Was­ser rei­chen. Die Lin­sen­sup­pe ist einmalig!!

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