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Stephanuskirche soll Kieztreffpunkt werden

Stephanuskirche
Viele Backsteine für eine Kirche. Die Stephanuskirche ist das Wahrzeichen des Soldiner Kiez. Foto: Andrei Schnell

Die Stephanuskirche im neogotischen Stil ist das bauliche Wahrzeichen des Soldiner Kiezes. Doch das Gotteshaus wird von der Kirchengemeinde an der Panke kaum genutzt. Pfarrerin Veronika Krötke will das ändern und die Kirche in der Prinzenallee wieder zu einem – nicht nur kirchlichen – Treffpunkt im Kiez machen.
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Orgelmusik trifft Bio-Landküche

Der Innenraum der Stephanuskirche in der Prinzenallee. Foto: Resch
Der Innenraum der Stephanuskirche in der Prinzenallee. Foto: Resch

Das ist sicher keine Musik für jeden Tag. Aber für ausgewählte Tage ist Orgelmusik besonders und schön. Kostprobe gefällig? Am Freitag, den 5. Mai beginnt in der Stephanuskirche in der Prinzenallee die Reihe „Orgel mit Biss“. Die Kirchenmusikerin Annette Diening wird an diesem Tag und an weiteren Terminen die Schlag & Söhne-Orgel erklingen lassen. Dazu gibt es vor der Kirche Bio-Landküche. Los geht es um 19 Uhr.

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Zwischen Willkommenskultur und Ärger im Bauch

Auf dem Platz vor der Stephanuskirche im Soldiner Kiez halten sich regelmäßig Roma-Familien auf. Das gefällt nicht allen. Foto: Hensel
Auf dem Platz vor der Stephanuskirche im Soldiner Kiez halten sich regelmäßig Roma-Familien auf. Das gefällt nicht allen. Foto: Hensel

Flüchtlinge gibt es nicht erst seit vorletztem Sommer. Schon seit neun Jahren leben zum Beispiel im Umfeld der Stephanuskirche im Soldiner Kiez mehrere Roma-Familien aus Rumänien. Sie sind Armutsflüchtlinge aus Bukarest, Sofia, Paris oder Mazedonien. Sie leben in den Autos an der Soldiner Straße und halten sich oft auf dem Platz vor der Kirche auf. Während manche Anwohner ihnen mit Verständnis begegnen, ärgern sich andere über die Probleme, die auch aus ihrer Anwesenheit entstehen.

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5 Türme, mit denen der tiefe Wedding hoch hinaus will

Wenn der Wedding in einem negativen Zusammenhang genannt wird, fällt oft die Bezeichnung „Tiefer Wedding“. Wo genau sich dieser befindet, ist schwer zu sagen, aber gemeint ist meist der Weddinger Bereich innerhalb des S-Bahn-Rings und rund um den Nettelbeckplatz. Aber auch der tiefe Wedding will ganz hoch hinaus. Hochhäuser wie der ehemalige Rathaus-Neubau (heute Job-Center) oder das Scheringgebäude (heute Bayer Pharma) sind auch von anderen Stadtteilen aus sichtbar, zum Beispiel von der Heidestraße in Moabit. Auf dem schlossartigen Altbau des Virchow-Klinikums, dem ehemaligen Zuckermuseum und auf so manchem anderen Altbau aus der Kaiserzeit sitzen metallische Turmhauben, die die schnöde Funktion der Gebäude kaschieren wollen und oft etwas Kulissenhaftes haben. Die ältesten Kirchen im Wedding sind bescheiden und haben gar keine Türme – die Schinkelkirchen Nazareth im Wedding und St. Paul in Gesundbrunnen (deren Glockenturm wurde erst nachträglich angebaut).

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Frohe Weihnachten und tschüss, Stephanuskirche!

Wenn am 24. Dezember die Weihnachtsgans verspeist ist und die Geschenke ausgewickelt sind, beginnt in der Stephanuskirche in der Prinzenallee die Kiez-Weihnachtsfeier. Mario Freiherr lädt am Heiligen Abend ab 20.30 Uhr zu Lesung und Konzert ein. Der Betreiber der Golden Lounge gleich nebenan veranstaltet zusammen mit Dr. Claudia Niemann von der Gospel gGmbH in der Kirche einen weihnachtlichen Abend mit Lesung und Musik. Da die Evangelische Kirchengemeinde an der Panke die Kirche verkauft, ist das die letzte große Veranstaltung in dem Gotteshaus.

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Die Stephanuskirche in der Prinzenallee rockt

Die Stephanus-Kirche in der Prinzenallee wird neuerdings für Musikveranstaltungen genutzt. Foto: Alexandra Resch
Die Stephanuskirche in der Prinzenallee wird neuerdings für Musikveranstaltungen genutzt. Foto: Alexandra Resch

Samstagabend, Sommerstimmung im Soldiner Kiez: Ein laues Lüftchen weht durch die Prinzenallee. In der Abendsonne leuchtet der rote Backstein der Stephanuskirche. Die Tür des Gotteshauses steht offen und aus dem Inneren hallt … AC/DC? Schnell wird klar: Das ist nicht einfach irgendeine Kirche. Zumindest nicht mehr.

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Ein Spaziergang durch Gesundbrunnen

St Paul BadstraßeUnser Rundgang beginnt an der Badstraßenbrücke über die Panke. Wir biegen in die Badstraße ein, wo es auf dem Abschnitt bis zur Pankstraße noch eine geschlossene gründerzeitliche Bebauung mit reich verzierten Wohnhäusern gibt (z.B. Vorderhaus des Marienbads Badstraße 35-36; aus dem Jahr 1904/05 mit einer Hermes-Skulptur über einem Bogen). Ein stilprägender Kirchenbau ziert die Ecke Badstraße/Pankstraße. Die St.Pauls-Kirche von 1835 wurde als eine von vier Nordberliner Kirchen durch Karl Friedrich Schinkel geplant. Der klassizistisch-nüchterne Hallenbau wurde erst 1889/90 um einen Glockenturm und 1910/11 durch ein Gemeindehaus ergänzt. Da die Kirche im Zweiten Weltkrieg ausgebrannt war, wurde sie äußerlich originalgetreu, innen aber von 1952-57 im zeitgenössischen Stil wieder aufgebaut (Architekt H.Wolff-Grohmann). Dieser steht als Zeugnis der Architektur der 1950er Jahre selbst unter Denkmalschutz. Weiterlesen